Rome in der Vorschau
Als Feldherr und Diplomat erobern Sie im Strategie-Schwergewicht ein Weltreich.
Datum:
26.11.2003
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Barbaren gegen Römer: Der Reiter mit dem gestreiften Helmbusch ist ein General, er stärkt die Moral seiner Truppe. Um seinen Terminkalender ist ein römischer Möchtegern-Imperator nicht zu beneiden: Morgens Barbaren-Angriffe an der Nordgrenze des Reiches abwehren, mittags den Bau des Kolosseums planen und abends ein Arbeitsessen mit dem ägyptischen Amtskollegen. Ein ähnliches Pensum werden Sie in Rome: Total War bewältigen müssen, dem nächsten Strategiespiel von Creative Assembly (Medieval). Auf einer Karte der um 200 v. Chr. bekannten Welt bauen Sie rundenweise Städte und Straßen aus, führen komplexe diplomatische Verhandlungen oder ziehen in den Krieg. In den Echtzeit-Gefechten zeigt Rome der Strategie-Konkurrenz, wo das Kurzschwert hängt: Vergleichbar epische Massenschlachten wird im nächsten Jahr nur EAs Schlacht um Mittelerde bieten - aber halt ohne Strategiemodus.
General mit Moral
Selbst in hohen Zoomstufen bleiben die Krieger detailliert. Seit unserem letzten Besuch bei den Entwicklern im Sommer hat Rome grafisch zugelegt: Die Soldaten haben jetzt mehr Animationen und stechen, hauen oder parieren noch realistischer. Deutlich werden Sie auf dem Schlachtfeld die Generäle mit prächtigen Helmen und Umhängen ausmachen können. Diese Anführer sehen nicht nur gut aus, sondern kümmern sich zudem um die Moral der Armee. Fällt der General, fechten die Untergebenen lustloser oder desertieren sogar. Eine Fahnenflucht soll Ihnen auch drohen, wenn Sie schon zu Schlachtbeginn große Verluste hinnehmen müssen, etwa weil Ihre Bogenschützen von Nahkampf-Barbaren überrascht werden.