Futuremark 3DMark

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Futuremarks neuer 3DMark ist da

Ein Benchmark für alle Plattformen?

Ein Benchmark-Programm für PC, Notebook, Tablet und Smartphone – kann das gelingen? Wir machen erste Tests und verraten, was der neue 3DMark drauf hat.

Von Hendrik Weins |

Datum: 04.02.2013


Futuremarks neuer 3DMark ist da : Der neue 3DMark soll auch auf mobilen Plattformen laufen, aber schnelle High-End-PCs trotzdem ausreizen. Auch die kostenlose Version beinhaltet alle wichtige Funktionen, die 25 Euro teure Advanced Edition kennt mehr individuelle Einstellmöglichkeiten und den fordernden Extreme-Modus. Der neue 3DMark soll auch auf mobilen Plattformen laufen, aber schnelle High-End-PCs trotzdem ausreizen. Auch die kostenlose Version beinhaltet alle wichtige Funktionen, die 25 Euro teure Advanced Edition kennt mehr individuelle Einstellmöglichkeiten und den fordernden Extreme-Modus.

Lange Zeit galt der 3DMark als die Referenz, wenn es um die Leistungsbeurteilung von PCs ging. Spieler älteren Semesters werden sich noch gut an die Matrix-ähnlichen Szenen aus dem 3DMark 2001 erinnern, bei dem zum ersten Mal keine rein synthetischen Tests zum Einsatz kamen, sondern an Spiele erinnernde Testszenen. Besonders beeindruckend war der »Nature Test«, der eine idyllische Wiese mit Unmengen an Schmetterlingen, sich im Wind wiegenden Bäumen, raschelnden Blättern und einem für die damalige Zeit fast fotorealistischen Bach darstellte. Im Gedächtnis blieben dabei nicht nur die immense Anforderungen an die Hardware, sondern auch wie weit die Grafik dieser Benchmarks der damaligen Zeit voraus war. Ein neuer 3DMark war lange Zeit stets auch ein Blick in die Zukunft der Spiele-Grafik.

Zum Thema » DirectX-11-Test 3DMark 11 Grafikkarten im Vergleich » Von 3DMark Vantage bis Lightsmark Zehn spektakuläre Benchmarks Gut zwölf Jahre später präsentiert Futuremark nun die neueste Version, diesmal schlicht unter dem Namen Futuremark 3DMark. Alleinstellungsmerkmal soll heute nicht besonders beeindruckende Grafik sein, sondern der Ansatz, alle Plattformen vergleichbar zu machen. Denn der 3DMark läuft auf dem PC genauso wie auf Tablets mit Windows RT, Android oder iOS sowie auf Android- und Apple-Smartphones. Auf den folgenden Seiten sehen wir uns die verschiedenen Tests genauer an und präsentieren erste Benchmarks.

3DMark im Detail

Der 3DMark bietet die drei Testszenarien »Ice Storm«, »Cloud Gate« sowie »Fire Strike«. Allerdings läuft nur »Ice Storm« unter Windows, Windows RT sowie Android und iOS. »Cloud Gate« und »Fire Strike« arbeiten hingegen nur unter Windows und Windows RT, Windows Phone 8 wird vom neuen 3DMark bislang noch gar nicht unterstützt.

Als Systemvoraussetzungen gibt Futuremark beim PC einen Doppelkernprozessor mit mindestens 1,8 GHz an. Ob es sich dabei um ältere Modelle wie den Pentium D oder Athlon 64 X2 oder die moderneren und schnelleren Vertreter Phenom II oder Core i3 handeln muss, ist derzeit noch unklar. Aus Aktualitätsgründen haben wir all unsere Tests auf einem Intel Core i7 2600K durchgeführt. 2,0 GByte Arbeitsspeicher sind Pflicht, 4,0 GByte werden empfohlen; auf der Festplatte nimmt der Benchmark rund 2,2 GByte Speicherplatz ein. An die Grafikkarte stellt der Test keine besonderen Anforderungen, lediglich DirectX 9 muss der Chip mindestens beherrschen.

Auf Apple-Geräten läuft der 3DMark erst ab dem Apple iPhone 4 , dem iPad 2 oder dem iPod Touch der fünften Generation, iOS 5 ist Pflicht. Welche Android-Geräte derzeit den 3DMark unterstützen, ist derzeit noch nicht sicher. Futuremark spricht von Smartphones, die 1,0 GByte Arbeitsspeicher, einen OpenGL-2.0-kompatiblen Grafikchip sowie mindestens Android 3.1 besitzen. Testen konnten wir den 3DMark auf mobilen Plattformen mangels passender Version allerdings noch nicht.

Futuremarks neuer 3DMark ist da : Der 3DMark bietet drei Settings mit jeweils bis zu fünf Benchmarks an. Für Spieler am interessantesten ist »Fire Strike«. Der 3DMark bietet drei Settings mit jeweils bis zu fünf Benchmarks an. Für Spieler am interessantesten ist »Fire Strike«.

Alle drei Tests des 3DMark sind nach dem gleichen Muster aufgebaut. Es gibt einen sogenannten »Demo«-Modus, der noch am ehesten eine Art Geschichte erzählt und nicht nur schnöde Pixeltests durchführt. So schlagen in »Ice Storm« zahlreiche Raumschiffe eine Schlacht, in »Cloud Gate« entschwindet ein riesiger Raumkreuzer durch eine Art Mass-Effect-Portal und in »Fire Strike« kämpft ein Knochen-Alien gegen ein Sphären-Alien. Nach den Demos folgen zwei Einzeltests, bei denen verschiedene grafische Fähigkeiten wie die Pixel- oder Vertex-Berechnung geprüft werden. Um die Physik-Berechnung kümmert sich der vierte Test. In »Fire Strike« stellt zum Schluss noch ein kombinierter Benchmark-Durchgang alle Fähigkeiten des zu testenden System auf die Probe.

Benchmarks

Wir haben sechs Grafikkarten auf unserem Testsystem bestehend aus einem 3,4 GHz schnellen Intel Core i7 2600K , 8,0 GByte DDR3-RAM, dem P67-Mainboard Maximus IV Extreme von Asus und einer 512 GByte großen Samsung SSD 830 getestet. Alle sechs Karten scheuchten wir durch den für High-End- und Gaming-PCs gedachten »Fire Strike«-Benchmark in der Standardeinstellung. Bei den Geforce-Karten kam der derzeitige Beta-Treiber 313.96 zum Einsatz, die Radeon-Karten wurden vom 13.2 Beta 4 befeuert.

Der erste kurze Test zeigt, dass der Benchmark das Kräfteverhältnis nicht ganz so wiederspiegelt, wie es unsere Spiele-Benchmarks zeigen. So schlägt die AMD Radeon HD 7970 GHz Edition die Geforce GTX 680 um gut zehn Prozent und auch die normale Radeon HD 7970 liegt knapp vor dem Geforce-Top-Modell. Auch bei den etwa gleichteuren Modellen Radeon HD 7870 und Geforce GTX 660 liegt AMD deutlich in Führung, die GTX 660 leistet rund elf Prozent weniger. In unseren Spiele-Benchmarks liegen Geforce GTX 680 und HD 7970 GHz Edition eher auf Augenhöhe, und die HD 7870 schlägt die GTX 660 mit nur vier Prozent Vorsprung.

Der Punktestand setzt sich dabei aus zwei Faktoren zusammen, dem Grafik- und dem Physik-Score. Während ersterer maßgeblich durch die Grafikkarte bestimmt wird, hat der Prozessor den meisten Einfluss auf die Physik-Punkte – gut zu sehen an der nahezu identischen Physik-Punkteanzahl aller sechs Grafikkarten.

Fire Strike Standard
Overall
Grafik-Score
Physik-Score
6742
7623
9559
Radeon HD 7970 3.072 MByte
6293
6944
9560
Geforce GTX 680 2.048 MByte
6146
6879
9499
Geforce GTX 670 2.048 MByte
5521
6067
9495
Radeon HD 7870 2.048 MByte
4826
5240
9573
Geforce GTX 660 2.048 MByte
4287
4608
9523
0
1920
3840
5760
7680
9600
Je höher die Punktewertung, desto schneller.

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Avatar Petesteak
Petesteak
#1 | 04. Feb 2013, 19:13
Witzig, wie andere Redaktionen von "vertrauten Ergebnissen" sprechen und nur bei Gamestar Verwunderung auftritt, dass sich AMD auf einmal etwas stärker zeigt als nvidia. ;)
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Avatar SchtinkeSocke
SchtinkeSocke
#2 | 04. Feb 2013, 19:22
Lese den Artikel gleich erst. Wo kann ich die Version herunterladen? Auf der Futuremark Seite wird man auf Steam umgeleitet. Dort finde ich nur ältere Versionen.
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Avatar Desychro
Desychro
#3 | 04. Feb 2013, 19:33
Sollen wir den 3DMark in unsere Tests mitaufnehmen?

---------

Ich denke ja.
Im bisherigen Parcours sind vor allen Dingen Spiele und Benchmarks drin, die eher die Nvidia Karten bevorzugen, egal auf welcher Art.
Einen Benchmark zu besitzen, der eher AMD Karten bevorzugt würde eine interessante Diversifikation ergeben und man hätte einen netten Schnitt den man dann zur Endbewertung zugrunde nehmen könnte.

Natürlich besser wäre ein Benchmark der beide Karten ung. gleich entgegen kommt, aber das gibt es wohl nicht. Meine Stimme ist daher: Nehmt ihn mit rein!
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Avatar HrvatskiTino
HrvatskiTino
#4 | 04. Feb 2013, 19:34
Zitat von SchtinkeSocke:
Lese den Artikel gleich erst. Wo kann ich die Version herunterladen? Auf der Futuremark Seite wird man auf Steam umgeleitet. Dort finde ich nur ältere Versionen.


Hier der 4players Link: http://www.4players. de/4players.php/download_info/Downloads/Downlo ad/58392/ 3DMark/ Version_100.html

Bin übrigens Petesteaks Meinung.
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Avatar Locutus von Borg
Locutus von Borg
#5 | 04. Feb 2013, 19:45
Zitat von Desychro:
Sollen wir den 3DMark in unsere Tests mitaufnehmen?

---------

Ich denke ja.
Im bisherigen Parcours sind vor allen Dingen Spiele und Benchmarks drin, die eher die Nvidia Karten bevorzugen, egal auf welcher Art.
Einen Benchmark zu besitzen, der eher AMD Karten bevorzugt würde eine interessante Diversifikation ergeben und man hätte einen netten Schnitt den man dann zur Endbewertung zugrunde nehmen könnte.

Natürlich besser wäre ein Benchmark der beide Karten ung. gleich entgegen kommt, aber das gibt es wohl nicht. Meine Stimme ist daher: Nehmt ihn mit rein!


ehm, führt es denn nicht grad das benchen adabsurdum ? bzw. damit erreichst du doch genau das falsche...

schön wenn die graka sau geile ergebnisse in den benchmarks liefert, aber die spiele verkackt....ja...dann brauch ich die karte nicht.

und unter dem gesichtspunkt ist es augenwäscherei diesen benchmark mit zu nehmen, da halte ich spiele für besser. reine-spiele benchmarks und keine generischen, denn selbst wenn man dazu schreibt das die spiele-benchmarks vll besser wären, so schauen dann trotzdem welche auf den 3dmark ... was dir nichts bringt.


ok, bevor man jedoch jetzt schnell schießt und sagt das der 3dmark werte liefert die nicht den gleichen stand wie die der spiele wieder geben ... sollte man auf neue treiber von ati und nvidia warten.

denn noch, unterm strich bin ich dagegen den 3dmark auf zu nehmen, esbringt einfach keine "punkte" für dn test der graka selbst (bzgl grafikleistung und geschwindigkeit).
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Avatar BigTroubleInLittleChina
BigTroubleInLittleChina
#6 | 04. Feb 2013, 21:01
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Dominian
Dominian
#7 | 04. Feb 2013, 21:45
Ja super. 25 € (18,74€ aktuell bei Steam) für einen Benchmark? Die investiere ich lieber in GraKas und echte Spiele.
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#8 | 04. Feb 2013, 22:00
"Wie ist Ihre Meinung dazu? Sollen wir den 3DMark in unsere Tests mitaufnehmen? Schreiben Sie uns in die Kommentare."

Auf keinen Fall!
Der 3D-Mark passt einfach nicht in euer Portfolio von Benchmarks von echten Spielen!

Aktualisiert lieber mal diese Auswahl mit mehr neuen Titeln (und allgemein mehr Titeln), als nun den 3DMark, den eh jede zweite Seite mit aufnimmt, plötzlich nach Jahr und Tag zu integieren!
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Avatar Kehool
Kehool
#9 | 04. Feb 2013, 22:21
Zitat von Locutus von Borg:


ehm, führt es denn nicht grad das benchen adabsurdum ? bzw. damit erreichst du doch genau das falsche...


nein.. da es immer den einen oder anderen benchmark (oder spiel) gibt der auf einer architektur besser läuft als auf einer anderen ist es gut wenn man ein bisschen abwechslung drin hat.. wenn man sich testdurchschnitte im netz so ansieht wird schnell deutlich dass die 7970 durchaus mit der GTX 680 mithalten kann, ja AUCH in den spielen, und die GHz version mitunter auch schneller ist, da fallen die gamestar tests wirklich aus dem rahmen

klar ist ein benchmark kein spiel per se, aber im hintergrund laufen genau die gleichen operationen ab welche die grafikkarte auch bei einem spiel bewältigen muss

ob man in einem benchmark parcours welcher sich bisher nur aus spielen zusammengesetzt hat nun einen dedizierten benchmark aufnehmen sollte steht natürlich nochmal auf einem anderen blatt
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Avatar Miniami
Miniami
#10 | 04. Feb 2013, 22:25
Firestrike Ergebnis: 3434 Punkte (Core i5 2400, 8GB DDR3-1333 RAM, HD6950 (shaders unlocked)). Ordentlich.

Mal sehen wie es sich zum OCen eignet.
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