Windows 10 : Windows 10 bietet durch virtuelle Desktops und Task View eine bessere Übersicht über laufende Programme und Dateien. Windows 10 bietet durch virtuelle Desktops und Task View eine bessere Übersicht über laufende Programme und Dateien.

Nach der Vorstellung von Windows 10 hatte das Wall Street Journal einen Artikel über das neue Betriebssystem veröffentlicht, der mit dem Satz »Wenn Sie sich einen Windows-8-PC kaufen wollten, lassen sie es« beginnt. Danach führt der Text mehrere Punkte auf, die Microsoft mit dem neuen Betriebssystem besser macht als mit Windows 8, beispielsweise die Rückkehr des Startmenüs, Kachel-Apps im Fenster, besseres Multitasking mit Task View und virtuellen Desktops und die Anpassung an verschiedene Geräte mit und ohne Touchscreen.

Der erste Satz jedoch verstimmte den Microsoft-Manager Frank X. Shaw, Corporate Vice President of Communications. wie eine kleine Diskussion auf Twitter belegt. Dann könne man auch gleich schreiben »Kauft nie wieder irgendein neues Gerät« und diese Aufgabe könne dann gleich ein Bot übernehmen. Nachdem Shaw daraufhin als »mürrischer Shaw« bezeichnet wurde, stellt er klar, dass es besser gewesen wäre, Windows 10 als großartiges Upgrade zu beschreiben - wie im Artikel ohnehin geschehen - und dann darauf hinzuweisen, dass die Hardware-Anforderungen gleich bleiben.

Die Autorin des Artikels Joanna Stern und ihre Kollegin Kara Swisher von Recode nahmen Shaw dann zwar noch etwas auf den Arm mit der Frage, was er wohl getrunken habe, was Shaw mit »Etwas, das anscheinend nicht stark genug war« und einem Smilie beantwortete, doch immerhin ergibt sich aus seinen Aussagen, dass ein aktueller Rechner, auf dem Windows 8.1 läuft, mit Windows 10 keine Probleme haben sollte. Windows 8.1 gibt sich schon mit einem 1 GHz-Prozessor, 1 GByte RAM bei 32 Bit und 2 GByte RAM für 64 Bit, 16 bis 20 GByte Speicherplatz auf der Festplatte und einer DirectX-9-Grafikkarte zufrieden.