Windows 10 : Windows 10 kann mit einem neuen Tool ohne vorinstallierte Software aufgefrischt werden. Windows 10 kann mit einem neuen Tool ohne vorinstallierte Software aufgefrischt werden.

Zum Thema Microsoft Windows 10 ab 14,99 € bei Amazon.de Microsoft hat ein neues Refresh-Tool für das Betriebssystem Windows 10 entwickelt, das in der Lage ist, die von vielen PC-Herstellern vorinstallieren Programme zu entfernen und Windows 10 in purem Zustand wieder herzustellen. Die von genervten Nutzern auch »Crapware« genannten Programme lassen sich sonst oft nur umständlich deinstallieren und hinterlassen teilweise trotzdem noch Reste auf der Festplatte.

Windows 10 bietet zwar schon jetzt eine Möglichkeit, eine Installation zurückzusetzen, doch dabei wird das System-Image verwendet, das die PC-Hersteller erstellt haben - oft inklusiv der ungeliebten »Crapware«. Um ganz sicher zu sein, dass diese Programme verschwinden, war daher auf Komplett-Rechnern oft eine Neu-Installation über den manuellen Download einer Image-Datei von Windows 10 notwendig.

Für viele reine Anwender ist das vermutlich aber zu viel Aufwand. Das neue Tool von Microsoft bietet hier eine einfachere Möglichkeit, einen Rechner mit einer wirklich frischen Neuinstallation zu versehen, nach der sich nichts außer dem Betriebssystem auf dem Rechner befindet. Auf Wunsch kann das Tool aber auch die bereits vorhandenen persönlichen Daten übernehmen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass offensichtlich die jeweils aktuellste Version von Windows 10 für das Auffrischen des Rechners heruntergeladen und verwendet wird. Die vom PC-Hersteller mitgelieferte Version dürfte relativ bald veraltet sein und nach der Installation noch recht umfangreiche Downloads erfordern. Laut Paul Thurrott ist aber noch nicht ganz klar, wie das Tool beispielsweise mit neueren Treibern der alten Installation umgeht. Aktuell funktioniert das Reset-Tool nur mit den Windows-Insider-Versionen von Windows 10, dürfte aber wohl spätestens mit dem Anniversary Update Ende Juli 2016 für alle Nutzer bereitstehen.

Quelle: Paul Thurrott