Microsoft Windows 7

Betriebssysteme   |   Datum: 22.10.2009
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Speicherfresser und Spione

Ratgeber: Geheime Programme auf Ihrem PC

Speicherfresser und Spione - auch auf Ihrem PC laufen versteckte Programme. Mit unseren Tipps schmeißen Sie getarnte Schädlinge und Ballast über Bord.

Von Benjamin Schischka |

Datum: 10.04.2010


Versteckte Prozesse finden:

Wer glaubt, die Taskbar zeigt alle aktuell laufenden Programme an, der irrt sich gewaltig. Im Hintergrund laufen wesentlich mehr Anwendungen, als Windows Ihnen per Taskbar-Icon preisgeben will. Einen ersten Überblick verschaffen Sie sich mit der Tastenkombination "Strg" + "Alt" + "Entf", mit der Sie in den Task-Manager wechseln.

Unter "Anwendungen" zeigt der Task-Manager die momentan geöffnete Software an - hier dürften Sie keine Überraschungen erleben. Per "Task beenden" schließen Sie das ausgewählte Programm (Vorsicht, Datenverlust!). Spannender ist der Reiter "Prozesse": Hier listet Windows alle laufenden Prozesse sortierbar nach Name, Nutzer, CPU-Auslastung und Speicherauslastung.

Tipp:
Die Freeware Process Explorer zeigt auch Prozesse, die der Windows-Task-Manager verschweigt. Viele Prozesse haben ungewohnte Namen - oft gibt erst eine Google-Suche Auskunft über Funktion und Nutzen. Längst nicht alle Prozesse sind zwingend notwendig - einige bremsen den PC sogar nur unnötig aus.

Unnötige Hintergrund-Prozesse abschalten

Speicherfresser und Spione : Unnötige Dienste abschalten Unnötige Dienste abschalten Die Dienste einfach zu beenden ist gefährlich - insbesondere, wenn es sich um einen Microsoft-Dienst handelt, den Windows womöglich dringend benötigt. Mit einem Trick blenden Sie alle Microsoft-Dienste aus. Drücken Sie gleichzeitig die Windows-Taste und "R". Geben Sie "msconfig" in das Ausführen-Feld ein und bestätigen Sie mit Enter. Im Reiter "Dienste" sehen Sie nicht nur bereits beendete Dienste und Hersteller-Namen, sondern auch eine Klickbox, die alle Microsoft-Dienste ausblendet. Damit haben Sie zwar eine potentielle Gefahr gebannt, es ist jedoch mindestens genauso schlimm, wenn Sie etwa Ihre Antiviren-Software unabsichtlich beenden.

Die exklusiven PC-WELT-Tools pcwXPServices für Windows XP beziehungsweise pcwVistaServices für Vista erleichtern Ihnen das Deaktivieren unbenötigter Programme, die heimlich im Hintergrund laufen. Bevor Sie sich für die PC-WELT-Empfehlung oder die absolute Minimal-Konfiguration der Hintergrund-Dienste entscheiden, sollten Sie die aktuelle Konfiguration mit Hilfe des entsprechenden Buttons sichern. Läuft etwas schief - wenn etwa ein Programm den Dienst verweigert - stellen Sie die funktionierende Konfiguration oder die Standard-Einstellung per Mausklick wieder her.

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Avatar GODzilla
GODzilla
#1 | 10. Apr 2010, 11:34
Ich bin etwas skeptisch, was dieses Tool für die Dienste angeht. Macht das alles automatisch, oder kann man auswählen? Werden die Dienste beschrieben, so dass man entscheiden kann, was man braucht und was nicht?

Ich bin da schonmal ziehmlich reingefallen: Habe fleißig deaktiviert was ich vermeintlich nicht brauchte, plötzlich gab's Probleme...
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Avatar Brodkar
Brodkar
#2 | 10. Apr 2010, 11:43
Bin grad auch alle Deinste bei mir durchgegangen, aber ohne irgendwelche Tools. Habe einfach alle Vorgänge gegoogelt. Abgeschaltet habe ich im Endeffekt nur sehr wenige^^.
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Avatar ferrerons
ferrerons
#3 | 10. Apr 2010, 11:46
"Im Reiter "Dienste" sehen Sie nicht nur bereits beendete Dienste und Hersteller-Namen, sondern auch eine Klickbox, die alle Microsoft-Dienste ausblendet. Damit haben Sie zwar eine potentielle Gefahr gebannt, es ist jedoch mindestens genauso schlimm, wenn Sie etwa Ihre Antiviren-Software unabsichtlich beenden."

Soll man sie jetzt ausblenden oder lassen? Bin ein wenig verwirrt.
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Avatar ow592
ow592
#4 | 10. Apr 2010, 11:55
Microsoft-Dienste ausblenden und normal weiterlaufen lassen
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username
#5 | 10. Apr 2010, 11:55
hab das Tool nicht getestet aber der Process Explorer von System Internals ist mit Sicherheit eine Million mal besser.

Und diese "PC-WELT-Tools" sollte sich niemand installieren, der an seinem PC hängt. Für 0,01% mehr Leistung kann man das bleiben lassen und spart sich viele Probleme...
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Avatar Deiongael
Deiongael
#6 | 10. Apr 2010, 11:58
Zitat von GODzilla:
Ich bin etwas skeptisch, was dieses Tool für die Dienste angeht. Macht das alles automatisch, oder kann man auswählen? Werden die Dienste beschrieben, so dass man entscheiden kann, was man braucht und was nicht?

Ich bin da schonmal ziehmlich reingefallen: Habe fleißig deaktiviert was ich vermeintlich nicht brauchte, plötzlich gabs Probleme...


Meinst du den Process Explorer? Der zeigt einfach nur sämtliche Prozesse an, deaktivieren bzw. löschen musst du selber.

Und bei der Funktion eines Dienstes hilft oft, wie schon im Bericht geschrieben, nur googlen
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Avatar Abilify
Abilify
#7 | 10. Apr 2010, 12:08
Bin ich froh, dass ich Windows nur zum Spielen boote. Mit was für Problemen man sich bei dem OS herumschlagen darf...
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Avatar IceBird
IceBird
#8 | 10. Apr 2010, 12:18
Zitat von Abilify:
Bin ich froh, dass ich Windows nur zum Spielen boote. Mit was für Problemen man sich bei dem OS herumschlagen darf...


Wenn man sich diese selber macht... Wenn du mit deinem OS aber pflegsam umgehst, brauchst du diesen Schnickschnack nicht um schnell und effizient arbeiten zu können. Oft machen diese Programme auch mehr kaputt als richtig. Von daher, wer mit Köpfchen im OS arbeitet fährt meiner Meinung nach immer noch am besten...
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Avatar Kerigir
Kerigir
#9 | 10. Apr 2010, 12:48
Man kann eigentlich weniger falsch machen als angegeben. Im Zweifelsfall den abgesicherten Modus starten, wieder alles anschalten und gut ist. Jeder lesende Mensch wird wohl auch kaum seine firewall/anti-viren software deaktivieren.

Was mir in der Aufzählung fehlt ist eine Anwendungskontrolle, wie sie bei Kaspersky- aber auch bei der kostenlosen Comodo-Variante integriert ist. Sie schütz selbst dann noch, wenn alles andere versagt hat, macht allerdings auch mehr Probleme. Nur zu empfehlen wenn an dem PC mit sensiblen Daten gearbeitet wird.
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Avatar Tom Bombadil
Tom Bombadil
#10 | 10. Apr 2010, 13:23
Das mit den Keyloggern und der VM versteh ich überhaupt nicht. Die Tastendrücke lassen sich doch schon abfangen bevor sie an die VM geleitet werden.
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