Mozilla Firefox : Firefox ist nun nach längerer Zeit des Boykotts doch für iOS erhältlich. Firefox ist nun nach längerer Zeit des Boykotts doch für iOS erhältlich.

Mozilla hat nach langer Zeit nun doch seinen Open-Source-Browser Firefox für iOS und damit für iPhones und iPads veröffentlicht. Der Grund für die lange Wartezeit war, dass Mozilla bislang nicht mit den Einschränkungen einverstanden war, die Apple für andere Browserhersteller vorsieht. So kann ein Browser unter iOS beispielsweise nicht seine eigene Engine verwenden, sondern muss die vorhandene Engine des Apple-Browsers Safari nutzen, die auf WebKit basiert.

Das wollten die Entwickler lange Zeit nicht akzeptieren und hatten iOS deswegen boykottiert. Aus diesem Grund nutzt der nun doch veröffentlichte Firefox nun unter iOS auch nicht die hauseigene Gecko-Engine wie bei anderen Versionen. Laut dem Blogbeitrag von Vice President of Firefox Product Nick Nguyen bietet Firefox unter iOS aber trotzdem die Features, die die Nutzer auch auf anderen Plattformen schätzen. Als Beispiele nennt er die intelligente Suchfunktion, das intuitive Tab-Management, die Synchronisierung über Firefox-Accounts und das Websurfen im Privat-Modus. Über die Synchronisierung können Firefox-Nutzer ihren Browser-Verlauf, Lesezeichen, Tabs und auch Passwörter von anderen Geräten auf ihr iOS-Gerät übernehmen.

Nick Nguyen verspricht in seinem Post, dass es bald schon mehr Neuigkeiten zu Firefox unter iOS geben wird. Die Entwickler würden mit Höchstgeschwindigkeit daran arbeiten, neue Features auszuliefern. Er sei stolz auf das, was das Team bislang geleistet habe und freue sich darauf, was die Zukunft bringe, so Nguyen. Firefox für iOS ist im App-Store bei Apple erhältlich. Der Download ist 29,4 MByte groß. Für die Installation ist mindestens iOS 8.2 notwendig. Unterstützt wird neben iPhone und iPad auch der iPod Touch.

Quelle: Mozilla, App-Store