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Sicherheit - Bischof empfiehlt Bibel als Quelle für sichere Passwörter

Ein Bischof der Church of England hat dazu aufgerufen, die Bibel zu nutzen, um sichere Passwörter zu erstellen.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 02.04.2012 ; 15:40 Uhr


Sicherheit : Right Reverend James Langstaff, ein Bischof der Church of England, hat den Gläubigen empfohlen, statt den Namen von Haustieren oder bekannten Begriffen Passwörter zu verwenden, die von Passagen aus der Bibel stammen. Für den Bischof ist die Bibel eine »lebenslange Quelle neuer Passwörter, die sowohl Groß- und Kleinbuchstaben sowie Nummer enthalten«.

Der auf den ersten Blick vielleicht etwas seltsam wirkende Vorschlag sieht vor, einen Satz aus der Bibel samt Kapitel und Vers zu verwenden. Aus »Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist«, Lukas Kapitel 23, Vers 46 wird bei Verwendung der ersten Buchstaben und der Nummern das Passwort VidHbimGL2346. Dieses Passwort entspricht auch laut dem Sicherheitsexperten Graham Cluley von Sophos grundsätzlich den Empfehlungen für sichere Passwörter.

Doch gerade die Verwendung von Bibelversen wirkt der Sicherheit entgegen, wenn bekannt ist, dass der Nutzer gläubiger Christ ist. Würde der Vorschlag des Bischofs populär, würden Hacker schlicht eine Datenbank aus derart gewonnenen Passwörtern erstellen. Sicherer sei es also, einen selbst ausgedachten Satz zu verwenden oder ein komplett durch ein Programm erstelltes, zufälliges Passwort.

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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#1 | 02. Apr 2012, 15:47
Zitat von Artikel:
Doch gerade die Verwendung von Bibelversen wirkt der Sicherheit entgegen, wenn bekannt ist, dass der Nutzer gläubiger Christ ist. Würde der Vorschlag des Bischofs populär, würden Hacker schlicht eine Datenbank aus derart gewonnenen Passwörtern erstellen. Sicherer sei es also, einen selbst ausgedachten Satz zu verwenden oder ein komplett durch ein Programm erstelltes, zufälliges Passwort.

Der Trick funktioniert übrigens mit jedem beliebigen Buch (Kapitel+ Seitenzahl), also muss man doch eigentlich keine Bedenken haben!
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Avatar micaelcorleone
micaelcorleone
#2 | 02. Apr 2012, 15:50
Bin mal gespannt wann wieder die ersten antikirchlichen Kommentare kommen und solche in denen der Bischof als Idiot beschimpft wird.
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Avatar BattleStarXXX
BattleStarXXX
#3 | 02. Apr 2012, 15:50
Habt ihr wirklich noch nicht Passwörter wie ArcheNoah, Pharisäer oder Golgatha?!?! [Irony off]

Denkt der wirklich ein Hacker würde den Account dann nicht hacken, wenn er sieht, "dass der Nutzer gläubiger Christ ist"??
Das ist denen doch egal. Die würden doch auch ein Account vom Papst knacken, wenn er einen hätte :D
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Avatar dereric
dereric
#4 | 02. Apr 2012, 15:50
es klappt auch, indem man einfach mal windows fehlermeldungen nimmt mit undefinierbaren fehlercode...

Die spinnen die Christen
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Avatar NanoWaRRioR1991
NanoWaRRioR1991
#5 | 02. Apr 2012, 15:51
was für ein schwachsinn...

Ich glaube nicht das die leute so dumm sind und ein password wie z.b. "123456" (obwohl... wer weiss) nehmen. Am besten nimmt man ein password wo man weiss das andere nicht daran denken würden das du sowas als password nutzen würdest. So einfach ist das...

Ausserdem bringt gegen einen hacker das beste password nix.
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Avatar Mr.SUX
Mr.SUX
#6 | 02. Apr 2012, 15:51
Zitat von Cd-Labs: Radon Project:

Der Trick funktioniert mit jedem beliebigen Buch! (Kapitel+ Seitenzahl)


Ja aber jeder kennt die Bibel.....aber hey....hier gehts nicht um Sicherheit;)
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Avatar siconize
siconize
#7 | 02. Apr 2012, 15:51
Zitat von :
Würde der Vorschlag des Bischofs populär, würden Hacker schlicht eine Datenbank aus derart gewonnenen Passwörtern erstellen.


Hab gehört, die Bibel ist was umfangreicher und das wäre nur mäßig nützlich.

Zitat von NanoWaRRioR1991:
was für ein schwachsinn...

Am besten nimmt man ein password wo man weiss das andere nicht daran denken würden das du sowas als password nutzen würdest.


Nein am besten nimmt man ein Passwort dass aus keinem Wort besteht, um sicher gegen Wörterbuch-Attacken zu sein.
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Avatar BlackTiger_4
BlackTiger_4
#8 | 02. Apr 2012, 15:52
Meine Mutter empfiehlt Küchengeräte als Quelle für sichere Passwörter. Und jetzt??? Man muss nicht jeden Mist mitmachen
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Avatar Tennisballesser
Tennisballesser
#9 | 02. Apr 2012, 15:53
Schweigt Blaphemiker :P


Edit:
*An den Roten Daumen seh ich fehlenden Sinn für Humor*
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Avatar Bethoniel
Bethoniel
#10 | 02. Apr 2012, 15:56
Zitat von NanoWaRRioR1991:
was für ein schwachsinn...

Ich glaube nicht das die leute so dumm sind und ein password wie z.b. "123456" (obwohl... wer weiss) nehmen. Am besten nimmt man ein password wo man weiss das andere nicht daran denken würden das du sowas als password nutzen würdest. So einfach ist das...

Ausserdem bringt gegen einen hacker das beste password nix.


Scheiße man, musst du mein Passwort verraten?

Am besten sind immer noch lange zufallsgenerierte Passwörter mit Groß- Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen und ein Passwortsafe.
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