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Sicherheit - »Apple 10 Jahre hinter Microsoft»

Laut dem Sicherheitsexperte Eugene Kaspersky von Kaspersky Labs sind Mac immer stärker das Ziel von Angriffen mit Schadsoftware.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 27.04.2012 ; 12:08 Uhr


Sicherheit : Wie Kaspersky laut cnet auf der Sicherheitsmesse Info Security in London erklärte, liegt die Mac-Plattform von Apple in Sachen Sicherheit ein Jahrzehnt hinter Microsoft und sollte schnell von dem Konkurrenten lernen.

»Apple hat nun die gleichen Probleme, die Microsoft vor 10 oder 12 Jahren hatte. Sie werden unter anderem ihren Updatezyklus ändern müssen und werden gezwungen sein, mehr in die Sicherheitstests ihrer Software zu investieren», so Kaspersky. Microsoft habe damit viel Arbeit gehabt und nun sei Apple an der Reihe.

Dazu passend meldet Sophos, dass bereits auf jedem fünften Mac Schadsoftware abgespeichert ist. Kurioserweise handelt es sich dabei aber um Schadsoftware, die für Windows-Rechner gedacht ist und auf Mac-Rechnern nicht funktioniert. Die Macs zeigen daher auch keine Symptome einer Infektion, können aber zum Teil mehrere Jahre alte Windows-Viren und -Trojaner dennoch weiterverbreiten.

Laut Sophos sind aber auch schon 2,7% aller Macs mit Mac-Schadsoftware infiziert. Diese Zahl werde steigen, da Mac-User nur selten Antiviren-Software einsetzen. Da Mac-Nutzer vermutlich auch ein hohes Einkommen heben, gelten sie bei Cyberkriminellen zunehmend als lohnendes und leichtes Ziel.

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Avatar _Achillis_
_Achillis_
#1 | 27. Apr 2012, 12:16
möge die schlacht zwischen den fanboys beginnen!!!
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Avatar Feschpa-Willi
Feschpa-Willi
#2 | 27. Apr 2012, 12:19
Windows ist aber viel lukrativer für viren und so en kram, deswegen ist es da nicht so ein problem. aber mal abwarten, wenn mehr viren kommen für apple, dann werden die mit sicherheit da mehr tun.
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Avatar MasterOfWar
MasterOfWar
#3 | 27. Apr 2012, 12:21
"Dazu passend meldet Sophos, dass bereits auf jedem fünften Mac Schadsoftware abgespeichert ist. Kurioserweise handelt es sich dabei aber um Schadsoftware, die für Windows-Rechner gedacht ist und auf Mac-Rechnern nicht funktioniert.Die Macs zeigen daher auch keine Symptome einer Infektion, können aber zum Teil mehrere Jahre alte Windows-Viren und -Trojaner dennoch weiterverbreiten. "

Kein Wunder, dass Apple da nichts gegen macht :D
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Avatar hail_to_the_king
hail_to_the_king
#4 | 27. Apr 2012, 12:22
die meldung kommt reichlich spät; wird apple aber trotzdem nicht sonderlich interessieren. so lange windows noch das dominierende os ist, wird der großteil an viren und co eben dort verbreitet.
allerdings wird sich das definitiv ändern, da mac eben anfälliger ist..
wenn dort iergendwann mal so viel aufwand betrieben wird, sicherheitslücken zu finden und auszunutzen, wie es bei ms-systemen der fall ist, können sich die mac-user auf viel spass einstellen.
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Avatar Solospike
Solospike
#5 | 27. Apr 2012, 12:24
Firmendaten liegen doch immer noch auf Windows/Linux/Unix(?)basierten Servern... sind das nicht attraktive Ziele für böse Hacker?
Falls es Serversysteme auf Applebasis gibt, möge man mir mein Unwissen verzeihen...
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Avatar JollyPee
JollyPee
#6 | 27. Apr 2012, 12:29
Ich enthalte mich sonst immer bei den Apple - MS Diskussionen, aber mir ist so, als würden Mac User oft die Überlegenheit des Macs unter anderem damit begründen, dass er sicherer wäre als ein MS PC. War also doch bloß Gequatsche.
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Avatar Teralios
Teralios
#7 | 27. Apr 2012, 12:32
Der Bericht in der Form ist aber auch schon uralt. Zumindest erinnere ich mich, mal sowas gelesen zu haben.

Und dennoch ist Mac, was grundlegende Sicherheitsfeatures angeht, Windows prinzipiell voraus. Die mit Lion weiter eingeführte Sandbox auch für Programme. Die Tatsache, dass viele Dateien wirklich bewusst ausgeführt werden müssen.

Die größten Sicherheitslücken in Mac OS sind, genau so wie unter Windows, Java, Flash und ggf. die Adobe Produkte. Was also fehlt ist ein Virenscanner auf Mac OS, prinzipiell haben diese es aber eben nun mal deutlich schwerer.

Kleiner --edit--
Ich kenne auch den aktuellen Schädling für Mac OS, dieser musste aber primär erst mal wirklich ausgeführt werden, anschließend über präparierte Dokumente und nun über entsprechende Webseiten, wo eine Lücke in Java ausgenutzt wurde/wird. Und gegen so einen Schädling ist auch Windows nicht gewappnet, wenn die JavaRuntime einfach nicht aktualisiert wird. Kaspersky spielt hier auch gerne mit der Angst der Leute, um ihre Software stärker zu verkaufen.
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Avatar Lonewolf
Lonewolf
#8 | 27. Apr 2012, 12:34
DAS GEHT? WoW nicht gedacht :D
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Avatar Morrich
Morrich
#9 | 27. Apr 2012, 12:36
War ja klar. Da Apple lange Zeit nur Nische war und daher so gut wie keine Schadsoftware für den überteuerten Kram geschrieben wurde, dachte sich Apple sicher auch, dass sie sich da nicht so hinterklemmen müssten.

Tja und nun wo sie dann doch den Sprung nach oben geschafft haben und jeder Geldsack solch ein Statussymbol Spielzeug von denen haben muss, sind sie halt in Zugzwang. War doch abzusehen.
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Avatar DerCalli
DerCalli
#10 | 27. Apr 2012, 12:38
Macs waren bis vor garnicht so langer Zeit überwiegend im professionellen Bereich zu finden. Entsprechend geringer die Verbreitung. Dadurch war natürlich auch die Entwicklung von Schadsoftware wenig interessant.

Firmen sind i.d.R. nunmal deutlich besser gesichert. Jetzt wo der Mac aber immer häuifger in privaten Händne zu finden ist verschiebt sich dieser Anteil einfach. Da Windows schon seid Jahren damit zu kämpfen hat will ich das auch garnicht anpfechten das Apple an dieser Stelle hinterher hängt.

Allerdings sind viele Problem natürlich bereits auf Mircosoft Basis gelöst, man muss das Rad also nicht neu erfinden sondern kann ich Dinge abgucken. Daher halte ich 10 Jahre als Zeitspanne etwas übertrieben.

PS: Neutraler Post von überzeugtem MAC Gegner :)
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