Steam : Valve möchte Steam-Nutzer besser vor Account-Diebstahl nutzen. Deshalb forciert das Unternehmen die Verbreitung des Steam Mobile Authenticators durch Restriktionen beim Item-Handel. Valve möchte Steam-Nutzer besser vor Account-Diebstahl nutzen. Deshalb forciert das Unternehmen die Verbreitung des Steam Mobile Authenticators durch Restriktionen beim Item-Handel.

Valve hat einen neuen Schutzmechanismus für das Steam-Handelssystem etabliert. Es soll Nutzer vor Hackern und Account-Diebtstahl schützen und greift dazu auf das sogenannte Escrow-System zurück. Heißt im Klartext: Handels-Gegenstände werden in bestimmten Fällen für bis zu drei Tage bei Steam zwischengespeichert, bevor sie an die beiden Handelspartner »ausgeliefert« werden.

Verringern lässt sich diese Zeitspanne durch diverse Mechanismen. Sind die beiden handelnden Accounts beispielsweise mindestens ein Jahr befreundet, wird der Gegenstand nur einen Tag lang zurückgehalten. Wer mindestens seit sieben Tagen einen Steam Guard Mobile Authenticator nutzt und die Option Trade Confirmation aktiviert hat, muss keine Wartezeiten in Kauf nehmen. Auch ein Gerätewechsel bleibt dann ohne Handels-Sanktionen.

Warum Valve für mehr Sicherheit sorgen will, wird aus den internen Statistiken des Unternehmens deutlich. Demnach werden jeden Monat mehr als 77.000 Steam-Accounts gestohlenen und ausgenommen. Der Steam Mobile Authenticator ist laut Valve die beste Möglichkeit, den eigenen Account zu schützen. Deshalb möchte der Steam-Betreiber offenbar die Verbreitung des Systems steigern, indem die Nicht-Nutzung mit Nachteilen bestraft wird.

Allerdings: Der Steam Mobile Authenticator funktioniert ausschließlich mit Apple iOS 6.1 oder neuer und Android 2.2 oder neuer. Windows-Phone-Nutzer und Nutzer ohne Smartphone werden ausgeschlossen.

Unsere Galerie zeigt den Werdegang von Steam – vom Serverbrowser für Counter-Strike hin zur wichtigsten Online-Plattform für PC-Spiele. (Bild: DiglidiDudeNG, Deviantart.com)