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Filmkritik zu Das Bourne Vermächtnis

Ein schweres Erbe

Fünf Jahre nach Das Bourne Ultimatum kommt mit Das Bourne Vermächtnis der vierte Teil des Actionserie in die Kinos. Stammregisseur Paul Greengrass ist dieses Mal allerdings genauso wenig mit an Bord wie Jason Bourne selbst. Kann das was werden?

Von Anne Facompre |

Datum: 11.09.2012


Zum Thema » Kino-Trailer zum Film Szenen aus Das Bourne Vermächtnis » Filmkritiken auf GameStar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen Skyrim ab 4,99 € bei Amazon.de Jeremy Renner tritt als Bourne Nachfolger ein schweres Erbe an. Denn mit den ersten drei Filmen hat Das Bourne Vermächtnis nicht mehr wirklich viel gemein. Bösen Zungen mögen gar behaupten, dass man lediglich den Namen bis aufs Letzte ausschlachten will. Doch der Film ist überraschend spannend und Story-technisch reichhaltig. So werden Bourne-Fans ihren Hauptdarsteller zwar vermissen, dürften den Action-reichen Nachfolger aber dennoch zu schätzen wissen.

Die Story

Jason Bournes Schritt an die Öffentlichkeit hatte weitreichende Folgen. Und das nicht nur für das Treadstone-Programm. Durch den Wirbel, den der Bourne-Skandal verursacht hat, sieht sich die CIA gezwungen, auch das Nachfolgerprogramm Operation Outcome fürs Erste auf Eis zu legen. Hier wurde mit pharmazeutischer Hilfe daran gearbeitet, immer bessere Kämpfer und Spione zu entwickeln.

Aaron Cross (Jeremy Renner) ist ein solcher Agent der nächsten Generation. Aber nach dem öffentlichen Bekanntwerden Bournes stellen er und die anderen sechs Agenten aus seinem Programm eine Bedrohung für die CIA dar. Outcome-Agenten wurden zu Verteidigungszwecken ausgebildet, aber das Programm hat den gleichen Ursprung wie Treadstone. Nun müssen die Outcome-Agenten verschwinden, zu groß ist das Risiko. Dies bedeutet, dass nicht nur die sechs Agenten eliminiert werden müssen, sondern außerdem auch alle Wissenschaftler, die von dem Programm auch nur im Entferntesten wissen und etwas an die Öffentlichkeit geraten lassen könnten.

Das Bourne Vermächtnis
Sollte sich hier etwa eine Romanze anbahnen?

Dr. Marta Sehring (Rachel Weisz) hat an der Entwicklung der Medikamente mitgearbeitet und entkommt nur knapp der Säuberungsaktion an den beteiligten Wissenschaftlern. Überfordert von der Situation trifft sie auf Aaron Cross, der bereits weiß, dass Jagd auf ihn gemacht wird. Bald sind die beiden gemeinsam auf der Flucht vor der CIA.

Nur der Name bleibt

Nach drei erfolgreichen Bourne Filmen sah Regisseur Paul Greengrass die Geschichte rund um seinen Helden als auserzählt. Außerdem werden ihm und Drehbuchautor Tony Gilroy Streitereien nachgesagt, die dazu führten, dass Greengrass sich gänzlich von dem Projekt verabschiedete. Auch Matt Damon konnte sich offenbar nicht für ein weiteres Sequel begeistern und taucht so kein einziges Mal im Bourne Vermächtnis auf.

Gilroys Film ist zwar kein Relaunch der Serie, legt aber den Grundbaustein für eventuelle weitere Filme rund um Aaron Cross und verabschiedet sich von Jason Bourne. Denn von dem ist wirklich nur der Name geblieben. An sich fungiert der Film als gänzlich eigene Story und kann auch ohne weiteres ohne Vorkenntnisse geschaut werden. Trotzdem werden die Twists der ersten drei Teile kaum verraten.

Es gab einmal einen Jason Bourne, der Teil eines geheimen CIA Programms war. Dieses lief aus dem Ruder und durch das Bekanntwerden des Skandals sind nun alle Folgeprogramme in Gefahr. Damit weiß man eigentlich schon alles an Vorgeschichte, was für Das Bourne Vermächtnis von Bedeutung ist. Trotzdem ist es natürlich der Name, der den Kinogänger aufhorchen lässt. Auch wenn die Geschichte theoretisch als eigenständiger Film funktioniert hätte, holt man sich so eben die Zuschauer ran.

Der Fairness halber sei aber gesagt, dass Tony Gilroy sich das Sequel nicht einfach aus den Fingern gesogen hat. Wie auch die Vorgänger, basiert die Geschichte auf den Büchern der Bourne Reihe, die von Robert Ludlum erfunden und dann von Eric Van Lustbader weitererzählt wurde. Und da gibt es noch ganze sechs weitere Bücher, die wohl alle noch Filmstoff liefern könnten.

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Avatar Chen Stormstout
Chen Stormstout
#1 | 11. Sep 2012, 18:04
Ich freu mich den Film im Kino zu sehen :)

PS: Ich bin froh das viele Filme endlich wieder länger als 2 Stunden dauern.
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Avatar Leruun
Leruun
#2 | 11. Sep 2012, 18:21
Uh zum Glück. Ich hatte befürchtet, dass dieser Film floppen könnte. Nun bin ich erleichtert und kann guten Gewissens mein Geld hergeben :)
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Avatar Gman2448
Gman2448
#3 | 11. Sep 2012, 18:49
Richtig spannend fand ich bis jetzt eigentlich nur den ersten Bourne, wegen der gut gemachten Handlung: "Kerl hat eine Gedächtnislücke und erfährt erst nach und nach, dass er ein Geheimagent ist und wie er in diese Situation gekommen ist".
Auch wenn das nicht originell klingen mag, so war doch das "wie" der ausschlaggebende Punkt.

Bei den anderen Teilen hatte ich irgendwie immer das Gefühl, dass man mit der Action dem Erfolg von James Bond nacheifern wollte, auch die Handlung konnte micht nicht mehr wirklich faszinieren.
Vor allem der letzte Teil konnt mich nichtmehr begeistern, weil mir alles irgendwie zu abgedroschen vorkam.

Von dem neuen habe ich letzens ein Making of im Fernsehen gesehen. Nach diesem zu urteilen bietet der Film wieder gute klassische Action, inklusiver Verfolgungsjagt über die Dächer einer Großstadt. Aber auch sonst nichts besonderes oder außergewöhnliches. Na ich lasse mich mal überraschen.
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Avatar Switchback
Switchback
#4 | 11. Sep 2012, 19:02
Freue mich sehr drauf! Jeremy Renner ist, wie ich finde, ein sehr authentischer und natürlicher Schauspieler.
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Avatar Uli78
Uli78
#5 | 11. Sep 2012, 19:06
Jeremy Renner ist ein sehr guter Schauspieler der mir persönlich sogar sympathischer ist als Matt Damon. Erstmalig ist er mir schon damals in SWAT aufgefallen, in 28 Weeks Later hat er mich dann vollends überzeugt.

Mir haben alle seine Rollen bis dato sehr gut gefallen (u.a. The Town, MI4, THOR/Avengers) und ich kann mir auch vorstellen das er hier wieder sehr überzeugend spielt. Werd ich mir definitiv mal anschauen da ich die ganze Bourne Reihe bis dato sehr gut fand.

Übrigens ist Jermeny bald auch als Hänsel in "Hansel and Gretel" zu sehen ^^
http://trailers.apple.com/trailers/paramou nt/hanselandgretelwitchhunters/
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Avatar woiperdinga
woiperdinga
#6 | 11. Sep 2012, 19:27
Für mich gibt es nur eine Verfilmung und diese ist es nicht.
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Avatar Zalthor
Zalthor
#7 | 11. Sep 2012, 19:29
der Film ist Mist!
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Avatar Michel_Men
Michel_Men
#8 | 11. Sep 2012, 19:37
Zitat:
eine gänzlich neue Hauptfigur einzuführen sogar recht schlaut.

Ich finde sowas auch immer Recht schlaut...
Schlau sein kann ja schließlich jeder.
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Avatar Srefanius
Srefanius
#9 | 11. Sep 2012, 19:58
Also ich finde die Trailer eher schwach und ich bin ein Fan der Triologie. Kann man Matt Damon wirklich ersetzen und es etwas anders aufziehen? Ich bin da immer noch sehr skeptisch...
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Avatar solidgamer85
solidgamer85
#10 | 11. Sep 2012, 20:02
Der Film ist Scheiße in Vergleich zu der Matt Daymon Trilogy, und Renner ist voll der Lusche = erspart euch das, Leute! Das einzigste interesante Scene im Film ist da wo der gegen Wolf kämpft, alles andere ist reine Rotz!
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