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Filmkritik zu Abraham Lincoln: Vampirjäger

Pflock durchs Herz, Herr Präsident!

Ein US-Präsident kämpft gegen Vampire und für die Freiheit der Sklaven. Der Kinofilm Abraham Lincoln: Vampirjäger fährt mächtige Quatsch-Geschütze auf und kommt damit über weite Strecken ganz gut durch.

Von Anne Facompre |

Datum: 04.10.2012


Zum Thema » Gewinnspiel zum Film Roccat-Gamerhardware-Set und Kinokarten gewinnen » Kino-Trailer zum Film Szenen aus Abraham Lincoln » Filmkritiken auf GameStar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen CS: GO ab 27,49 € bei Amazon.de Eines muss man dem Film mit dem wohl reißerischsten Titel des Jahres lassen: »Abraham Lincoln: Vampirjäger« ist nicht ganz so blöde, wie er klingt. Klar, auf eine gehörig wahnwitzige Geschichte muss man sich schon einlassen. Und blutscheu sollte man auch nicht sein. Wen das aber nicht stört, der wird sich mit dem grotesken Gemetzel auf der Leinwand einigermaßen gut amüsieren können.

Die Story

Als Kind musste Abraham Lincoln (Benjamin Walker) hilflos mitansehen, wie seine Mutter (Robin McLeavy) von einem Vampir ermordet wurde. Der kleine Junge schwört Rache. Als Jugendlicher trifft er auf Henry Sturgess (Dominic Cooper), der sich mit den Blutsaugern auskennt, und ihn den Kampf gegen sie lehrt. Fortan macht er sich Nacht für Nacht auf die Jagd nach Vampiren.

Abraham Lincoln: Vampirjäger
Benjamin Waalker als Abraham Lincoln: nicht wirklich überzeugend.

Jahre später entwickelt Abraham aber auch politische Ambitionen und merkt bald, dass die Vampire nach der Herrschaft über Amerikas streben, sich ein eigenes Königreich erobern wollen. Nochmals einige Jahre später zieht Lincoln als amerikanischer Präsident in den Bürgerkrieg gegen die Südstaaten, die von Vampiren gelenkt sind und mit übermenschlichen Kämpfern aufwarten. Bei Gettysburg kommt es zur entscheidenden Schlacht.

Gore sells

Was genau sich Seth Grahame-Smith 2009 dabei dachte, ein Buch mit dem Titel »Stolz und Vorurteil und Zombies« auf dem Markt zu bringen, weiß wohl keiner so genau. Aber das Wagnis hat sich gelohnt: Die mit Blut und Gewalt aufgemotzte Version des Jane Austen Bestsellers schaffte es doch glatt auf die Bestsellerlisten.

Da ist es nicht verwunderlich, dass Grahame-Smith ein Jahr später direkt nachlegte. Und zwar mit Abraham Lincoln: Vampirjäger. Der 16te Präsident der USA, der gefeierte Befreier der Sklaven, jagt Vampire. Eine Art »Twilight« für History-Buffs und Horror-Fans. Nachdem der Mash-Up-Roman erneut erfolgreich war, ließ eine Filmumsetzung nicht lange auf sich warten.

Freunde des Buchs dürften sich darüber freuen, dass Grahame-Smith das Drehbuch selber adaptierte, um möglichst genau am Original zu bleiben. Außerdem ist Tim Burton als Co-Produzent mit an Bord. Regie führt der Russe Timur Bekmambetov (Wanted, Night Watch), der dem Werk eine angemessen düstere Aura verleiht und nicht mit Spezialeffekten geizt.

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Avatar KingLamer
KingLamer
#1 | 04. Okt 2012, 14:39
Zitat von :
Abraham Lincoln: Vampirjäger ist unerhört unterhaltsam, komisch und in seiner Rangehensweise an die amerikanische Geschichte erfrischend locker und dreist. Trotzdem bleibt der Film etwas für Slasher-Liebhaber und Freunde des Gores. Über mittelmäßige Schauspieler sollte man hinwegsehen können. Ein Film für alle, die eine unverschämte Story zu schätzen wissen und sich an Blut und Gemetzel ergötzen können, ohne dabei über Gewaltverherrlichung zu philosophieren.

also genau das richtige für die GS-user :duck:
:)
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Avatar NorinRaad
NorinRaad
#2 | 04. Okt 2012, 14:42
Der grösste Müll seit Van Helsing.
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Avatar Kaimanic
Kaimanic
#3 | 04. Okt 2012, 14:45
Zitat von KingLamer:

also genau das richtige für die GS-user :duck:
:)


Damit hast du dir selbst einen Pfeil ins Knie geschossen.
Topic: Die Idee ist so behämmert, dass es schon wieder gut ist. Auf jeden Fall ist mir das 1000 mal lieber, als so ein Twilight Mist.
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Avatar Juicebag85
Juicebag85
#4 | 04. Okt 2012, 14:47
Immerhin mal wieder ein Vampirfilm, in dem die Fledermausmonster nicht schwul sind.
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Avatar tulrich6uoa
tulrich6uoa
#5 | 04. Okt 2012, 14:47
Zitat von NorinRaad:
Der grösste Müll seit Van Helsing.


Van Helsing war an manchen stellen doch ganz unterhaltsam.
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Avatar LordNippes
LordNippes
#6 | 04. Okt 2012, 15:28
Schön langsam würde mal ein authentischer gut gemachter Geschichtsfilm nicht schaden oder von mir aus ein Antikriegsfilm.
Es kommt echt nur mehr Zeug das einem die Birne weichspüllt irgendwann ist auch mal gut mit dem ganzen Schwachsinn. Als wäre man in ner Endlosscheife alles läuft nach Schema F.
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Avatar indirektor
indirektor
#7 | 04. Okt 2012, 15:28
Der Nachfolger ist übrigens schon in Planung: "ALBERT EINSTEIN: ZOMBIEJÄGER" :-)
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Avatar lolenz
lolenz
#8 | 04. Okt 2012, 15:51
Zitat von indirektor:
Der Nachfolger ist übrigens schon in Planung: "ALBERT EINSTEIN: ZOMBIEJÄGER" :-)

also ich wär eher für "Martin Luther King: Werwolfjäger"
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Avatar indirektor
indirektor
#9 | 04. Okt 2012, 16:08
Zitat von lolenz:

also ich wär eher für "Martin Luther King: Werwolfjäger"


Das könnte man ja dann als Buddie-Movie durchziehen: "King/Einstein: Monsterhunter" :-)

Zeitlich gesehen würde das sogar klappen^^
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Avatar Phil.Stolz
Phil.Stolz
#10 | 04. Okt 2012, 16:12
Zitat von indirektor:
Der Nachfolger ist übrigens schon in Planung: "ALBERT EINSTEIN: ZOMBIEJÄGER" :-)


Ich hätte mir schon in "Abraham Lincoln: Vampirjäger" Zombies gewünscht, aber man kann Geschichte nun mal nicht ändern.

Spaß beiseite, der Film bietet großartige Unterhaltung mit viel Pathos, Blut und verrückten Ideen. Die offensichtlichen Schattenseiten, wie mittelmäßige Schauspieler und teils schwache Effekte, wurden ja schon im Artikel erwähnt, sind aber zu verschmerzen, wenn man sich auch nur im Entferntesten mit Vampiren, den USA oder Gore anfreunden kann.
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