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Filmkritik zu Stirb Langsam: Ein guter Tag zum Sterben

Yippie-kay-yay?

Bruce Willis zeigt, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Von einem erinnerungswürdigen Actionfilm ist Stirb Langsam 5 aber trotzdem meilenweit entfernt.

Von Daniel Matschijewsky |

Datum: 14.02.2013


Zum Thema » Filmkritiken auf GameStar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen » Die Kino-Highlights Blockbuster-Vorschau 2013 Metro Redux ab 17,99 € bei Amazon.de Hollywoods aktuelle Riege an Actionstars kann sich sehen lassen: Jason Statham (Parker), Jeremy Renner (Das Bourne-Vermächtnis), Chris Hemsworth (The Avengers), Sam Worthington (Kampf der Titanen), Chris Pine (Star Trek), Channing Tatum (G.I. Joe: Die Abrechnung), alle Kassenmagneten, erfolgreich – und jung.

Für Bruce Willis (58) noch lange kein Grund, sich zurückzulehnen und das Feld den »Boys« zu überlassen. In Stirb Langsam: Ein guter Tag zum Sterben, dem mittlerweile fünften Teil der kultigen Filmreihe, lässt es der altgediente Superstar noch einmal richtig krachen. Die gute Nachricht: Mr. Willis hat’s nach wie vor drauf. Die schlechte: Mit Stirb Langsam hat dieser Film so viel zu tun wie John McClane mit einem Pazifisten.

Wie der Vater, so der Sohn

Zur Geschichte: Der besorgte New Yorker Polizist John McClane (Bruce Willis) reist ins entfernte Moskau, um seinen Sohn Jack (Jai Courtney, Spartacus) aus dem Gefängnis zu holen. Doch der Knastaufenthalt ist nur inszeniert: In Wahrheit gehört Jack zur CIA, das hinter einem Terroristen her ist, der… doch zu viel wollen wir an dieser Stelle nicht verraten.

Stirb Langsam: Ein guter Tag zum Sterben : Vater und Sohn erstmals vereint. Ach, John McClane hat einen Sohn? Vater und Sohn erstmals vereint. Ach, John McClane hat einen Sohn?

Bei einem Gerichtsverfahren, in dem Jack und der Gangster Komarov (Sebastian Koch) angehört werden sollen, weil dieser Informationen über die Identität des vermeintlichen Drahtziehers hat, kommt es zu einem Anschlag. Jack kann zwar mit Komarov entkommen, hat es anschließend aber nicht nur mit einer waffenstarrenden Terror-Organisation zu tun, sondern auch mit seinem stinksauren Vater.

Persönlichkeit gesucht

Vater und Sohn, so persönlich war Stirb Langsam noch nie. Eine interessante Idee, verpasst sie der Actionserie doch einen für den Zuschauer weitaus greifbareren Ansatz. Zumindest theoretisch, denn das flache Drehbuch lässt Willis und Courtney keinerlei Chance, ihre Figuren zu entfalten.

Stirb Langsam: Ein guter Tag zum Sterben : Wo John auftaucht, bleibt selten ein Stein auf dem anderen. Wo John auftaucht, bleibt selten ein Stein auf dem anderen.

So wird von Autor Skip Woods (Das A-Team, Hitman) mitunter komplett verschwiegen, warum Jack derart wütend ist, dass sein Vater in Moskau auftaucht. Und dass McClane Senior sich tatsächlich um seinen Sprössling sorgt, mag man ihm angesichts seiner zwar witzigen, aber oft unpassenden Einzeiler auch nicht so recht abnehmen.

Die Unglaubwürdigkeit dieser Vater-Sohn-Beziehung zieht sich durch den ganzen Film und nimmt ihm viel seines Potenzials. Regisseur John Moore (Max Payne, Der Flug des Phönix) hätte gut daran getan, dem mit 97 Minuten ohnehin recht kurzen Streifen ein paar mehr persönliche Szenen zu verpassen. So geht das im Ansatz interessante Helden-Duo sprichwörtlich im Getöse unter.

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Avatar Kaimanic
Kaimanic
#1 | 14. Feb 2013, 10:46
Verdammt! Ich hatte mich schon so gefreut! Dann ist die Reihe wohl doch langsam gestorben.
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Avatar Paksh1
Paksh1
#2 | 14. Feb 2013, 10:46
Das Fazit kann man so stehen lassen. Es spiegelt meine Befürchtung wieder, dennoch freu ich mich schon auf den Kinobesuch
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Avatar Razortec
Razortec
#3 | 14. Feb 2013, 10:54
Am Schluss des Artikels, wo die kommenden Kino Highlights stehen:
Hänsel und Gretel: Hexenjäger. DAS könnte wirklich interessant werden...
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Avatar MSmuz
MSmuz
#4 | 14. Feb 2013, 10:57
hab den gestern gesehen - absolut schwach, logikfehler ohne ende... die serie hat mit teil 5 den tiefstpunkt erreicht... schade
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Avatar Ruffnax
Ruffnax
#5 | 14. Feb 2013, 11:01
Warum passiert die selbe Scheiße dem selben Mann zum 5. mal?

Nach Teil 3, welchen ich mit als den besten der Reihe bezeichnen würde, hätte man Schluss machen sollen. Der 4. war schon kein Die Hard mehr und diesen werde ich mir sicher nicht im Kino antun. Vielleicht mal von nem Kumpel auf Blu-ray leihen. Aber ich habe es mir schon gedacht. Der Trailer spricht hier leider Bände.
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Avatar Arokh73*
Arokh73*
#6 | 14. Feb 2013, 11:07
Genau diese Befürchtung hatte ich, als ich den Trailer zu SL5 gesehen habe - eine hirnlose Action-Orgie. Da spar ich mir doch einfach mal das Kinogeld für nen anderen Film auf.
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Avatar Albuin
Albuin
#7 | 14. Feb 2013, 11:10
Zitat von Arokh73*:
Genau diese Befürchtung hatte ich, als ich den Trailer zu SL5 gesehen habe - eine hirnlose Action-Orgie. Da spar ich mir doch einfach mal das Kinogeld für nen anderen Film auf.

Was sonst sollte man von Stirb Langsam erwarten? :ugly:
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Avatar Pearson
Pearson
#8 | 14. Feb 2013, 11:21
11% auf rotten :`D
30 auf metacritic
R.I.P. Die Hard franchise (1988-1995)
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Avatar ReatKay
ReatKay
#9 | 14. Feb 2013, 11:30
Vielleicht ist es doch nicht so ein guter Tag zum Sterben ;)
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Avatar bloodrain18
bloodrain18
#10 | 14. Feb 2013, 11:34
Als ich den Titel un den Trailer von Teil 5 gesehn habe wusste ich schon...das kann nichts werden. Stirb Langsam 1 ist heute noch wirklich absolut klasse und auch Teil 2 ist genauso gut. Teil 3 fand ich dann schon nicht mehr so gut aber trotzdem in Ordnung. Teil 4 ...ja dann wars dann zu Ende. Das hatte nichts mehr mit dem Ur Stirb Langsam zu tun. Aber das hier ist wohl wirklich der Tiefpunkt damit kann man Die Hard dann begraben oder man verdrängt Teil 3-5 und errinert sich an die tollen beiden ersten Teile.
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