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Filmkritik zu Evil Dead

Metzel-Remake ohne Reinfall

Diese Woche kommt mit Evil Dead das Remake von Sam Raimis Langfilmdebüt und Kulthorrorfilm »Tanz der Teufel« in die Kinos. Und lohnt sich tatsächlich - wenn man hart genug für die exzessive Gewalt ist.

Von Anne Facompre |

Datum: 15.05.2013


Zum Thema » Gewinnspiel zu Evil Dead Boxenset Consono 35 Mk2 von Teufel gewinnen » Alle Kino-Trailer Videos zu kommenden Filmen » Filmkritiken auf GameStar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen Horrorfans wissen, dass Sam Raimi schon lange vor »Spider-Man« Kino-Geschichte schrieb. Und zwar gleich mit seinem Spielfilmdebüt »The Evil Dead«, den man hierzulande »Tanz der Teufel« taufte. Das war 1981. Der blutige und kompromisslose Horrorstreifen avancierte schnell zum Kultfilm und war vor allem wegen seiner exzessiven Gewalt berüchtigt und beliebt.

Bei solchen Klassikern kommt dann schnell die Frage auf, ob ein Remake nun wirklich sein muss. Unter den eingefleischten Fans macht man sich damit oftmals keine Freunde und muss sich den Vorwurf der bloßen Geldschneiderei anhören. Stimmt meist, hier aber nicht!

Der uruguayische Regisseur Fede Alvarez, der mit dem Remake, genau wie Sam Raimi mit dem Original, sein Spielfilmdebüt feiert, liefert eine überzeugende Version des Horrorklassikers, die unter die Haut geht.

Die Story

Mia (Jane Levy), ihr Bruder David (Shiloh Fernandes) und ihre Freunde Olivia (Jessica Lucas), Eric (Lou Taylor Pucci) und Natalie (Elisabeth Blackmore) treffen sich an einer einsamen Waldhütte, um dort die nächsten Tage zu verbringen. Der entlegene Ort wurde bewusst gewählt, denn Mia hat ein Drogenproblem und soll dort den kalten Entzug machen, ohne die Möglichkeit, abzuhauen.

Evil Dead

Im Keller der Hütte finden sie allerdings das mysteriöse »Buch des Todes«. Anstatt es zu ignorieren, rufen sie ungewollt finstere Dämonen herbei. Und mit denen ist nicht zu spaßen. Nach und nach ereignen sich unheimliche Dinge, bis schließlich ein blutiger Überlebenskampf beginnt.

Ein Jugendlicher nach dem anderen wird von den teuflischen Wesen besessen und beginnen, sich gegenseitig abzuschlachten. In der entlegenen Hütte kann ihnen niemand helfen und so ist es an den fünf jungen Studenten, den Fluch selber aufzuheben, bevor sie alle sterben.

Das Klischee funktioniert

Wenn fünf junge Menschen in eine entlegene Waldhütte fahren und dann auch noch verwesende Tierkadaver im Keller des Hauses finden, die seltsam ritualmäßig von der Decke baumeln, schrillen bei dem Zuschauer alle Alarmglocken. Und nicht nur das: Von einem in menschliche Haut gebundenen und mit Blut geschriebenem Buch, auf dem steht, dass man es nicht öffnen soll, sollte man vielleicht auch lieber die Finger lassen.

Doch der altkluge Streber der Truppe muss es selbstverständlich laut vorlesen und akribisch übersetzen. Nicht gerade glaubwürdig, aber so funktionieren Horrorfilme seit jeher und das zudem noch ziemlich gut. Schließlich basieren Horrorreißer selten auf Logik und Realismus.

Wer sich Evil Dead ansieht, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Nämlich auf einen ganz klassischen Gemetzelfilm, mit viel Blut, Gewalt und so einigen Schreckmomenten. Und da hält Regieneuling Fede Alvarez, der auch für das Skript mitverantwortlich war, wirklich was er verspricht. Evil Dead ist zwar frei von Überraschungen, schockt aber gewaltig.

Gewalt und Gemetzel werden bis auf's Äußerste ausgereizt und die widerlichen Effekte sind so gelungen, dass man als zartbesaiteter Zuschauer den Kinogang meiden sollte. Sonst wird man den halben Film mit den Händen vorm Gesicht verbringen.

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Avatar Liyang
Liyang
#1 | 15. Mai 2013, 14:21
Geil
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Avatar Leruun
Leruun
#2 | 15. Mai 2013, 14:33
Absolut nichts für mich D:
Ich mag mehr so Horrorfilme die ohne viel Blut auskommen und trotzdem gruselig sind.
Aber cool, dass es auch noch gute Remakes gibt
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Avatar Marko3006
Marko3006
#3 | 15. Mai 2013, 14:36
Der wird geschaut! :-)
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Avatar av4ter
av4ter
#4 | 15. Mai 2013, 14:36
wird freitag geschaut, ich bin ja so geil auf den Film :)
Raimi und Campell als Produzenten an Bord und Verzicht auf digitale Effekte wo es geht, dazu noch Harter Horror alter Schule - ich freu mich :)

Mal sehen ob er mit Drag me To Hell als Horrorbahn-Filmchen mithalten kann, aber ich bin da guter Dinge!
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Avatar nicq
nicq
#5 | 15. Mai 2013, 14:39
die szene in der Mia von bäumen vernascht wird ist auch wieder mit drin ;D
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Avatar Rettungsschirm
Rettungsschirm
#6 | 15. Mai 2013, 14:40
kann man schön neben einem Snuff laufen lassen
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Avatar Melodead
Melodead
#7 | 15. Mai 2013, 14:44
Habe ihnr mir Gestern angeschaut einfach klasse der Film kommt ein wenig vom alten Tanz der Teufel hoch allerdings sind die alten immer noch besser aber das versteht die Jugend von heute eh net...
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Avatar av4ter
av4ter
#8 | 15. Mai 2013, 14:44
Zitat von Rettungsschirm:
kann man schön neben einem Snuff laufen lassen


ich denke nicht dass man den mit Snuff Filmen oder anderen Vertretern aus dem sog. Torture Porn vergleichen kann, die so hart an der Realität sind, dass sich einem der Magen dreht.

Ich denke dass hier die schlichtweg übertriebenen Gewaltspitzen im Rahmen der Ganzen Horrorstory tatsächlich funktionieren und eher spaß als unwohl machen, denn das ganze ist ja weit abseits der realität und funktioniert hier als Horrorachterbahn :)
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Avatar Coffee
Coffee
#9 | 15. Mai 2013, 15:08
Werd mir den Film morgen Abend im Kino geben, allerdings bin ich schon jetzt auf die Heimkinoauswertung gespannt. Der Film war ja in den USA schon für ein R Rating geschnitten worden, da er zuvor das NC-17 Rating hatte. Nur mit diesem hätte der Film kommerziell wohl wenig Erfolg gehabt.
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Avatar silverdragon999
silverdragon999
#10 | 15. Mai 2013, 15:09
Wurde in Deutschland geschnitten leider...
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