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Filmkritik zu Die Unfassbaren – Now You See Me

Story, Spannung und Special Effects

Im spannend-spaßigen Film von Transporter 2 Regisseur Louis Letterier sind Jesse Eisenberg, Woody Harrelson und Isla Fisher die Meister der Magie und wickeln Mark Ruffalo dabei ordentlich um ihre Finger.

Von Anne Facompre |

Datum: 10.07.2013


Zum Thema » Interview mit Jesse Eisenberg »Die meisten Filme sind Müll« » Interview mit Louis Leterrier »In Amerika gibt es eine Art intellektuelle Zensur« » Filmkritiken auf GameStar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen » Alle Kino-Trailer Videos zu kommenden Filmen Mario Kart 8 ab 12,13 € bei Amazon.de Dass Zauberei nicht nur etwas für den Kindergeburtstag ist, wissen wir spätestens seit Christopher Nolans "Prestige". Darin spielten Christian Bale und Hugh Jackman zwei rivalisierende Magier gegen Ende des 19ten Jahrhunderts und wussten das Publikum zu begeistern. Und das funktionierte ganz ohne Batman oder Wolverine.

Der französische Regisseur Louis Letterier gibt im Interview nur zu gerne zu, dass er sich von Nolans einschlägigem Zaubererfilm inspirieren ließ. Bis auf die Magie-Thematik und Schauspiellegende Michael Caine in einer führenden Rolle haben die zwei Filme zwar nicht allzu viel gemeinsam, aber Now You See Me kann trotzdem überzeugen. Und zwar mit einer gelungenen Mischung aus Story, Spannung und Special Effects, die man so nicht alle Tage sieht.

Die Story

Die Magier Atlas (Jesse Eisenberg), Henley (Isla Fisher), Jack (Dave Franco) und der Hypnotiseur Merritt (Woody Harrelson) werden auf mysteriöse Weise zusammengeführt und sollen fortan ihre Zuschauer verblüffen. In Las Vegas zaubern die "Four Horsemen" vor einem ausverkauften Publikum und landen den Trick schlechthin: Durch scheinbare Zauberei gelingt es ihnen, während der Show eine Pariser Bank auszurauben und das gestohlene Geld den anwesenden Zuschauern förmlich zufliegen zu lassen.

Damit ist ihnen weltweite Aufmerksamkeit sicher. Aber nicht nur das: durch den Bankraub haben sie schnell auch den Agenten Dylan (Mark Ruffalo) und die Interpol-Beamtin Alma (Mélane Laurent) auf den Fersen. Schon bald stellt sich heraus, dass dies noch lange nicht der größte Coup der Truppe war. Und während bei den Magiern nichts so ist, wie es scheint, beginnen Dylan und Alma sich gehörig zu misstrauen... Haben die Zauberer vielleicht einen internen Informanten, der ihnen diese unglaublichen Tricks ermöglicht? Oder handelt es sich etwa tatsächlich um Zauberei?

Die Unfassbaren - Now You See Me
"Die Unfassbaren - Now You See Me" bietet nicht nur tolle Magictricks, sondern auch einiges an Action. Inklusive imposanter Autounfälle, versteht sich.

Mal was anderes

Louis Letterier ist zwar nicht jedem ein Begriff, doch wenn man sich sein Repertoire anschaut, hat der französische Regisseur besonders dem Actionfan schon so einiges beschert.

Die Unfassbaren – Now You See Me : Zuerst hatte man für die Hauptrollen ganz andere Schauspieler im Sinn: Es wurde über Philip Seymour Hoffman, Hugh Grant, Jim Carrey, Sasha Baron Cohen und Colin Firth nachgedacht. Doch dann entschied man sich für jüngere Darsteller. Zuerst hatte man für die Hauptrollen ganz andere Schauspieler im Sinn: Es wurde über Philip Seymour Hoffman, Hugh Grant, Jim Carrey, Sasha Baron Cohen und Colin Firth nachgedacht. Doch dann entschied man sich für jüngere Darsteller. Bereits sein zweiter Film war die Transporter Fortsetzung (2005) mit Jason Statham in der Hauptrolle. Es folgten der 150 Millionen Dollar teure "Unglaubliche Hulk" (2008) und dann mit "Der Kampf der Titanen" (2010) ein weiteres Multi-Million-Dollar Unterfangen. Wohl alles keine Filme, mit denen man Kritiker uneingeschränkt begeistern kann, aber sicherlich ein Spektakel für die Augen.

"Now You See Me" ist da anders. Insgesamt ruhiger, aber dennoch actionreich. Letterier gibt im Interview zu verlauten, dass dieser Film viel näher an seiner Person sein und ihm wesentlich mehr am Herzen läge. Das lässt Hoffnung für seine zukünftigen Werke aufkeimen, denn der starbesetzte Streifen macht wirklich Spaß und spricht gleich eine Vielzahl an Zuschauern an.

Damit hat Letterier sein Ziel "mal etwas anderes" zu machen eindeutig erreicht. Die Genremischung aus Action, Thriller, Comedy und hin und wieder ein bisschen Drama ist nicht nur außergewöhnlich ausgewogen, sondern unterhält wohl auch noch so ziemlich jede Art von Kinogänger.

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Avatar DKill3r
DKill3r
#1 | 10. Jul 2013, 18:35
Gestern kam der hier in der Sneak Preview. War ganz okay, aber hat zum Ende hin deutlich abgenommen find ich. Das war dann wieder ziemlich aus der Luft gegriffen und teilweise auch aufgesetzt.
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Avatar Jointer
Jointer
#2 | 10. Jul 2013, 18:37
xD....................xD
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Avatar dimix16x
dimix16x
#3 | 10. Jul 2013, 19:05
Sehr guter Film im stile von The Illusionist oder Prestige.
Nicht wirklich Ausgezeichnet aber unterhaltsam, und hey, das Zombieland Duo ist wieder vereint!
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Avatar OneofOne
OneofOne
#4 | 10. Jul 2013, 19:16
Fand den letztens in der Sneak auch nicht so besonders. Erste Hälfte war noch ganz ok, aber dann is irgendwann die Luft raus.
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Avatar Nuranon
Nuranon
#5 | 10. Jul 2013, 20:12
fand den Film sehr nett und kurzweilig aber die Effekte und die allgemeine Präsentation wirkte zu aufgesetzt (ja das ist teil der show, es nervt trotzdem)... nett kommt aber längst nicht an The Prestige oder den Illusionisten dran.
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Reneyvan
#6 | 10. Jul 2013, 22:54
Zitat von dimix16x:
Sehr guter Film im stile von The Illusionist oder Prestige.
Nicht wirklich Ausgezeichnet aber unterhaltsam, und hey, das Zombieland Duo ist wieder vereint!


The Prestige bewegt sich dann doch in einer anderen Klasse, aber dennoch war "Die Unfassbaren" recht unterhaltsam und einer der wenigen Filme, wo ich nicht bereut habe, Eintritt bezahlt zu haben. Das war bei diversen aktuellen Blockbustern (Hangover 3, Man of Steel, Olmypus has fallen, [...]) noch anders.
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Avatar klink1980
klink1980
#7 | 10. Jul 2013, 23:07
"Isla Fishers Figur sollte erst von einem Mann gespielt werden, bis man sich dafür entschied, dass eine Frau in der Gruppe das Bild besser abrunden würde."
Da gibt es einen Fachausdruck für: Titten Faktor
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Avatar KingLamer
KingLamer
#8 | 11. Jul 2013, 10:17
kommt der wirklich an das niveau von 'the prestige' heran?
ich hoffe es.
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Avatar NiWeiQi
NiWeiQi
#9 | 11. Jul 2013, 16:14
Zitat von KingLamer:
kommt der wirklich an das niveau von the prestige heran?
ich hoffe es.


Auf keinen Fall. Die erste Szene war schon so unbeholfen schlecht... Von den flachen Witzen will ich gar nicht erst anfangen.

Nachdem ich in letzter Zeit viele gute Filme und Serien geschaut habe, hatte ich hier vielleicht einen zu hohen Anspruch. Aber für mich ist dieser Film nur eine lächerliche, überstilisierte Hollywood-"Fließbandproduktion".
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Avatar ti0n
ti0n
#10 | 11. Jul 2013, 17:46
Sorry aber der Film ist höchstens Mittemaß.
Der Film fängt sehr vielversprechend an, wird aber durch das fehlen von jedweder Glaubwürdigkeit runtergezogen.

Wo die grandiosen Filme wie "The Prestige" oder "The Illusionist" noch Zaubertricks im Ärmel hatten die zum Staunen einluden und selbst nachdem man den Trick verraten hatte noch begeistern, wird in diesem Film leider alles bis zur Spitze übertrieben und somit die Begeisterung im Keim erstickt. Die darauffolgende Auflösung eines Tricks von Mr. Freeman macht das ganze auch nicht spannender und nimmt dem Trick jeden Mythos(Entmystifizierung vom Feinsten). Staunen gleich null. Am ende der Twist kommt so überraschend wie der Wechsel der Jahreszeiten. Wo ihr den "intellekt" bei diesem Film seht ist mir wahrlich ein Rätzel. Das einzig positive ist natürlich der Allstar cast und der recht spannende Anfang.
Alles in allem hab ich mehr das Gefühl gehabt der Regisseur versucht uns zu täuschen anstelle der Darsteller. Bei mir hat es leider nicht geklappt.
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