Tage der Designer : Die Brüder Richard und Robert Garriott plaudern über Ultima, Origin und Online-Rollenspiele. Die Brüder Richard und Robert Garriott plaudern über Ultima, Origin und Online-Rollenspiele. Die E3? Viel zu viele Besucher, viel zu laut, viel zu bunt. Game Developers Conference? Schon besser, doch auch immer voller, und dann die ganzen Seminare und Vorträge! Die Lösung für alle Spieledesigner, die wirklich unter sich sein wollen, heißt DICE Summit - eine gediegene Konferenz, die im Februar in Las Vegas zum fünften Mal stattfand. DICE steht für eine Abkürzung hehrer Ansagen: Design, Innovate, Communicate, Entertain. Unter den rund 600 Besuchern des Gipfeltreffens: Richard Garriott, Sid Meier, Will Wright, Chris Taylor, Rob Pardo, Warren Spector, Bruce Shelley, Louis Castle, Lorne Lanning und Jay Wilbur - aufmerksamen GameStar-Lesern allesamt keine Unbekannten. Am 8. und 9. Februar lauschte die Designer-Elite pro Tag maximal sechs Vorträgen und nutzte die verbleibende Zeit zur trefflichen Kontaktpflege. Um den schicken Charakter der Veranstaltung zu unterstreichen, fanden am Tag vorher ein Golf- und ein Pokerturnier mit Branchengrößen statt. Letzteres unter Beteiligung echter Profi-Spieler wie Scott Fischman und Perry Friedman - die sich allerdings in der letzten Runde gegen vier Uhr früh dem Bioware-Gründer Ray Muzyka (erster Platz) und Blizzard-Chef Mike Morhaine (zweiter Platz) geschlagen geben mussten.