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Report: 3D-Grafik im Browser | Seite 2

3D-Welten ohne Installation und teure Hardware

Viele Wege, ein Ziel

3D-Grafik im Browser : Beim kommenden Video-Service Onlive sollen Sie nicht nur direkt im Browser spielen, sondern auch Videos aufzeichnen und schneiden können. Beim kommenden Video-Service Onlive sollen Sie nicht nur direkt im Browser spielen, sondern auch Videos aufzeichnen und schneiden können. Gängige Browser-Programme wie Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera oder Microsofts Internet Explorer besitzen von Haus aus keine eigene 3D-Engine, sie können also keine dreidimensionalen Grafiken berechnen. Das verwundert nicht, sind solche Programme doch eigentlich »nur« dafür gedacht, Webseiten darzustellen, die mit zweidimensionalen Elementen wie Texten, Bildern und Videos auskommen. Um 3D darstellen zu können, benötigen Browser so genannte Plugins, wenige Kilobyte kleine Zusatzprogramme, die die entsprechenden Komponenten in den Browser-Code schreiben. »Da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten«, erklärt Jasmin Orthbandt, Gründerin und Chefin des Browser-Spieleherstellers Pixeltamer.net: »Zunächst das Software Rendering, das ohne die Unterstützung der Grafikkarte auskommt, etwa Flash oder Java. Der zweite Weg geht über den Grafikchip, also mit DirectX oder OpenGL.«

Der Vorteil der ersten Methode: Wird der Großteil der Rechenleistung vom Prozessor und nicht von der Grafikkarte übernommen, erhöht sich damit auch die Kompatibilität zu unterschiedlichen PC-Konfigurationen – ein für Browser-Spiele enorm wichtiger Faktor. »Auf der anderen Seite kostet dieser Weg aber viel Leistung«, weiß Orthbandt, grafisch aufwändige Effekte sind deshalb nicht oder nur eingeschränkt möglich. Stephan Vogler, einer der Geschäftsführer des Browser-Spieleherstellers Cipsoft, nennt ein weiteres Problem: »Die 3D-Fähigkeiten der einzelnen Plugins sind unterschiedlich weit entwickelt. Funktionen, die nicht in allen Umgebungen verfügbar sind, müssen bei der Entwicklung von Spielen daher weggelassen oder auf andere Weise simuliert werden.« Dieser Umweg kostet Leistung, was sich wiederum auf die Hardware-Anforderungen niederschlägt. Das Resultat: Die meisten Entwickler von 3D-Plugins warten mit der Integrierung neuer Spielereien, bis sich entsprechende Technologien in allen Browsern und Betriebssystemen durchgesetzt haben.

Rückschritt = Vorteil?

3D-Grafik im Browser : Eine mögliche Zukunft: Spiele (hier GTA 4) benötigen keine Installation mehr, sondern werden live über einen Video-Kanal ausgestrahlt. Eine mögliche Zukunft: Spiele (hier GTA 4) benötigen keine Installation mehr, sondern werden live über einen Video-Kanal ausgestrahlt. Ist das der Grund, warum Browser-Spiele ihren handelsüblichen Brüdern in Sachen Grafikniveau mehrere Jahre hinterherhinken? Ja, aksagt Stephan Vogler: »Bis eine neue 3D-Technik auch auf dem letzten Betriebssystem verfügbar ist, können schon ein paar Jahre vergehen. « Quake Live, das im Februar 2009 erschienen ist, aber auf dem zehn Jahre alten Quake 3: Arena basiert, ist das beste Beispiel dafür. Jasmin Orthbandt nennt einen weiteren Grund: »Das Problem sind die Spielinhalte, also Texturen, Modelle und Animationen. Auf eine DVD passen fünf Gigabyte und mehr. Das kann ein Browser-Spiel nicht mal eben so herunterladen.« Auf speicherintensive Elemente wie Zwischensequenzen oder Sprachausgabe muss daher verzichtet werden. Christian Godorr, der als Producer beim Hersteller Bigpoint arbeitet, sieht durch diese Beschränkung aber auch eine Chance: »Als Entwickler muss man viel mehr darauf achten, keine unnötige Bandbreite oder Rechnerleistung zu verschwenden. Dadurch optimiert man die Spiele gründlicher.«

Auch ohne derartigen Feinschliff geben sich Browser-Spiele im Vergleich zu normalen Programmen mit verschwindend geringen Hardware-Voraussetzungen zufrieden. Warum das so ist, erklärt Stephan Vogler: »Browser sollen auf allen gängigen Betriebssystemen wie Windows, Linux und Mac OS lauffähig sein. Entsprechend müssen auch die Plugins in all diesen Umgebungen funktionieren.« Da grafische Schnittstellen wie DirectX oder OpenGL im Browser dennoch einen ähnlich hohen Hardware-Hunger besitzen wie bei gewöhnlichen Spielen, müssen die Entwickler auch hier eine Grenze ziehen und beispielsweise die Auflösung von Texturen auf ein für Browser erträgliches Maß reduzieren.

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Avatar sonnendieb
sonnendieb
#1 | 05. Sep 2009, 15:15
Super interessanter Artikel. Hätte aber auch ohne Autorangabe sagen können, dass er vom Daniel ist. Der benutzt echt dauernd die gleichen Redewendungen und Ausdrücke. ;)
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Avatar -=[S4R]=-Worf
-=[S4R]=-Worf
#2 | 05. Sep 2009, 15:17
Hört sich gut das an das mit den Browserspielen
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Avatar Antimuffin
Antimuffin
#3 | 05. Sep 2009, 15:26
Wenn es bald möglich wäre Spiele wie Bioshock, Crysis, Call of Duty 4 u.v.m. im Browser zuspielen, wäre das ein großer Vorteil gegenüber den Konsolen ;-)
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Avatar nasabaer
nasabaer
#4 | 05. Sep 2009, 15:53
Und auch die Mac User sind hier nicht ausgeschlossen - ich schau mir das an - bin weg :)
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Avatar Lefty2Gunz
Lefty2Gunz
#5 | 05. Sep 2009, 16:27
Also ich habe vor Quake live nie Spiele im Browser gezockt , war auch nur zwangsweise da Rocket Arena 3 so gut wie tot war bzw ist , und im Quake live doch einiges los war ! Und ich muss sagen das ich von diesem Konzept mittlerweile echt überzeugt bin , auch wenns nochn paar macken hat !
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Avatar andiroch
andiroch
#6 | 05. Sep 2009, 16:53
Wobei die 100mio von GTA4 sicher nicht vergleichbar sind mit dem Entwicklungsaufwand eines Multiplayershooters ohne Story. Das liegt sicher nicht hauptsächlich an der 3DTechnik.
Trotzdem interessant, was daraus noch wird.
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Avatar Laluilos
Laluilos
#7 | 05. Sep 2009, 17:03
Sehr ineteressant.
Trotzdem nehme ich als Fazit mit: "Echte" PC-Spiele sind einfach viel schöner, und daher nehme ich Installationswartezeiten, Hardwarekosten etc. teils gern, teils auch ungern in Kauf.
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Avatar Necrol
Necrol
#8 | 05. Sep 2009, 17:21
Da das ganze noch in den Kinderschuhen steckt bin ich mal gespannt wie sich das entwickelt.
Sehr interessanter Artiekl.
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Avatar Thorny
Thorny
#9 | 05. Sep 2009, 17:48
Interesanter Artikel. GTA4 ohne Installation einfach so über den Browser ^^ Interessanter Zukunfstgedanke.
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Avatar MasterPyoda
MasterPyoda
#10 | 05. Sep 2009, 18:05
Zitat von Autodidagt:
Die geilste Ex der Welt!
Ich hab ne Seite über meine Ex-Freundin gemacht, auf der man eigentlich nur Dinge sieht, die sie sonst keinem zeigen würde.
Das Video ist ganz schön heftig, aber egal.
Das hat sie nicht anders verdient!
Trotzdem ist sie absolut geil und erst ihre Brüste!

[url]http://die-heisseste-ex-der-welt.18.l c[/url]


Sry, wenn das nicht zum Thema gehört, aber warum wird dieser Autodidagt-Account nicht endlich mal gesperrt? Es ist doch offensichtlich, dass es ein Spamming-Account ist, da NUR Einträge dieser Art verfasst werden, also warum tut GameStar nichts dagegen? Ständig treffe ich auf diesen sinnlosen "meine-ex"-spam. So langsam nervt das...
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