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Report: Was Frauen wollen | Seite 2

Frauen und Spielen

Der kleine Unterschied

Was Frauen wollen : Wenn sich Frauen in Mehrspieler-Kämpfe stürzen, dann oft mit Counterstrike. Wenn sich Frauen in Mehrspieler-Kämpfe stürzen, dann oft mit Counterstrike. Aus der Sicht von Katharina »Engel« Ballai, aktive Counterstrike 1.6-Amazone in der Electronic Sports League, ist die Kluft zwischen Damen und Herren dennoch weiterhin groß. »Ich denke, es liegt teilweise daran, dass Frauen den Spielen keine Chance geben, gerade wenn es um Ego-Shooter geht.« Die 25-jährige Fremdsprachenkorrespondentin aus Fulda ist dagegen offen für alles Digitale. In ihrer Lieblingsspiel-Liste steht auch die Fußballsimulation Pro Evolution Soccer 2009. »Die jüngere Generation wächst mit Computern und Spielekonsolen auf. Deshalb haben Frauen heute weniger Berührungsängste«, bestätigt Susann Schaffer. Die Psychologin betreute 2008 das deutsche E-Sport-Team bei der Weltmeisterschaft World Cyber Games – mentale Wettkampfvorbereitung war angesagt. Die Zahl daddelnder Frauen steige weiter, glaubt die Erlangerin, auch weil sich das Spieleangebot ändere. Dennoch gebe es geschlechtsspezifische Unterschiede. »Während Männer ihre Aggressivität oft direkt ausleben, sind Frauen eher subtil«, sagt die 31-Jährige. »Ich mag Strategie- und Simulationsspiele, also etwas aufbauen und gewinnen, nicht siegen durch zerstören«, beschreibt Schaffer ihre eigenen Erfahrungen. »Bei Age of Empires habe ich immer verloren, weil ich Universitäten und so weiter gebaut habe und meine Soldaten verkümmert sind.«

Was Frauen wollen : Hinter dem Actionspiel Assassin’s Creed von Ubisoft steckt eine weibliche Produzentin, die Kanadierin Jade Raymond. Hinter dem Actionspiel Assassin’s Creed von Ubisoft steckt eine weibliche Produzentin, die Kanadierin Jade Raymond.

Die Jungs abziehen

Was Frauen wollen : Online-Rollenspiele wie World of Warcraft bieten viel soziale Interaktion und überzeugen damit auch viele Frauen. Online-Rollenspiele wie World of Warcraft bieten viel soziale Interaktion und überzeugen damit auch viele Frauen. Die meisten Spielerinnen brauchen nicht unbedingt maßgeschneiderte Heldinnen, um in ein Spiel eintauchen zu können. »Ich denke nicht, dass Spielehersteller an den Frauen vorbeientwickeln«, sagt Julia Strunkowski, »denn was möchte man einer Frau zu Füßen legen? Eine Waffe mit Blümchen drauf?« Wer die zarte 18-jährige Fachabiturientin aus dem Raum Dortmund sieht, ahnt kaum, dass sie mit einer virtuellen Heckler & Koch MP5 mehr anzufangen weiß als mit Titeln, die auf Friedensnobelpreis gebürstet wurden. »Interessen von Frauen sind unterschiedlich; während die eine auf hohe Absätze steht, mag die andere lieber Turnschuhe.« Viele Action-Liebhaberinnen reizt an ihrem Hobby durchaus der Wettkampf und das Kräftemessen, vor allem mit dem anderen Geschlecht. »Ich gebe zu, dass es bei meinem Lieblingsspiel Counterstrike: Source sehr wohl darum geht, wie ich die Jungs abziehen kann«, gesteht Anne »ShotgunSizta« Volkwardt mit einem Augenzwinkern. Auch die 23-Jährige aus Vechta in Niedersachsen hat kein Problem mit »etwas grob und maskulin« dargestellten Spieleheldinnen. Als Beispiele nennt sie Faith aus Mirror’s Edge und die aktuelle Lara Croft. »Soll die sich im Urwald etwa erst einmal die Nägel lackieren oder die Haare stylen?«, scherzt die Gerontologie-Studentin.

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Avatar Senior_Cartmenez
Senior_Cartmenez
#1 | 20. Okt 2009, 18:10
Was Männer wollen:

Mehr Ärsche wie den im Titelbild
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Avatar Ghordar
Ghordar
#2 | 20. Okt 2009, 18:15
Schade nur das die meisten Frauen nicht Spielen können, konnt ich schon in einigen Spielen beobachten weils sie halt grad die regel oder nen fight mit freund haben. Zu Emotional, schade eigentlich denn im TS mag ich die weiber, nur in spielen nich :)

LG
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Avatar Immortalblade
Immortalblade
#3 | 20. Okt 2009, 18:17
Was Frauen auch wollen:

Keine Gehirnpinzen die Frauen auf Arsch, Titten und Möse reduzieren.
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Avatar Spendox
Spendox
#4 | 20. Okt 2009, 18:19
Ich kann mir denken, dass der Artikel aufzeigen soll, dass Spiele und Spiele-Communities geschlechtsunabhängig funktionieren können/sollen. Zumindest lese ich das daraus, dass immer mehr Frauen die vermeintliche Männerdomäne "erobern".

Allerdings reproduziert der Artikel eben jene Verhältnisse an manchen Stellen, die ja eigentlich aufgebrochen zu werden scheinen. Es ist von typischen Männer- und Frauenspielen die Rede und Attribute wie "natürlich" bei der Verbindung von Wii-Spielen und Frauen, bestärken das noch weiter.

Wo ist das Problem einfach jeden Spieler als Menschen zu akzeptieren. Unabhängig davon ob er als Mann oder Frau deklariert ist? Aber nein, weiterhin werden "Die Sims" als Frauen- und Ego-Shooter als Männerspiel dargestellt. Und so werden die typischen Rollenbilder weiter produziert. Schade eigentlich.
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Avatar Senior_Cartmenez
Senior_Cartmenez
#5 | 20. Okt 2009, 18:26
Zitat von Immortalblade:
Was Frauen auch wollen:

Keine Gehirnpinzen die Frauen auf Arsch, Titten und Möse reduzieren.


erfahrungsgemäß wollen die meisten zwar gerade das (ohne es jemals offen zugeben zu können), aber erfahrungsgemäßg lohnt es sich auch sich auf die minderheit zu konzentrieren, die das wie Du schon sagtest nicht will
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Avatar SethSteiner
SethSteiner
#6 | 20. Okt 2009, 18:31
Mich würde ja mal interessieren was es so an Diplomarbeiten gibt und ob es auch Bücher zu dem Thema gibt. Ich schreibe genau über das Thema momentan meine Facharbeit aber auch einfach so find ich das ziemlich interessant.

Ich selbst vertrete die Meinung, dass es ganz im Grunde garkeine Unterschiede gibt. Spieler sind Spieler, Frauen sind nur noch immer, ebenso wie einige Männer, von den angelernten Klischees gekennzeichnet. Das diese aber immer mehr aufweichen, kann man ja an der zunehmenden Anzahl von Spielerinnen sehen die auch typische Männerspiele zocken. Ich denke in 20 bis 50 Jahren gibt es garkeine Unterschiede mehr. Peinlich finde ich allerdings diese Frauen-Only Clans.
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Avatar HaraldFraenkel
HaraldFraenkel
#7 | 20. Okt 2009, 18:33
Zitat von Spendox:
Ich kann mir denken, dass der Artikel aufzeigen soll, dass Spiele und Spiele-Communities geschlechtsunabhängig funktionieren können/sollen. Zumindest lese ich das daraus, dass immer mehr Frauen die vermeintliche Männerdomäne "erobern".

Allerdings reproduziert der Artikel eben jene Verhältnisse an manchen Stellen, die ja eigentlich aufgebrochen zu werden scheinen. Es ist von typischen Männer- und Frauenspielen die Rede und Attribute wie "natürlich" bei der Verbindung von Wii-Spielen und Frauen, bestärken das noch weiter.

Wo ist das Problem einfach jeden Spieler als Menschen zu akzeptieren. Unabhängig davon ob er als Mann oder Frau deklariert ist? Aber nein, weiterhin werden "Die Sims" als Frauen- und Ego-Shooter als Männerspiel dargestellt. Und so werden die typischen Rollenbilder weiter produziert. Schade eigentlich.


Hallo,
danke für deine Meinung. Ich sehe das so: Ja, es geht darum, dass Frauen eine "Männerdomäne" erobern. Dennoch ist es so, dass Frauen bestimmte Spiele häufiger kaufen. Ist halt Fakt. Ich sehe Frauen durchaus als Menschen.

Wenn ich jetzt einen Artikel schreiben würde, der besagt, dass Strategiespiele/Adventures mehr von Abiturienten gekauft werden, während Hauptschüler lieber ballern, und das wäre Fakt? Ich weiß nicht, ob es so ist, nur mal angenommen. Klar kann man da nun wieder bösen Willen meinerseits reininterpretieren (Hauptschüler = doof), es ist aber nicht so. Ich spiele übrigens lieber Ballerspiele. ;)

Frage: Bist du Mann oder Frau?
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Avatar Lars-G90
Lars-G90
#8 | 20. Okt 2009, 18:37
Ich kann beim MP zocken irgendwie nie so offen reden, wenn eine Frau dabei ist. Wenn wir "Männer" unter uns sind, gehts leichter finde ich^^
Trotzdem wünsche ich mir mehr Frauen, mit denen man(n) über Games und Co reden kann.
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Avatar Bratkeks
Bratkeks
#9 | 20. Okt 2009, 18:46
Sind die Feministinnen in die Online-Redaktion eingekehrt oder warum seh ich plötzlich 3 Frauen (/Mädchen) bezogene News an nur einem Nachmittag? o.O xD

Ich finde solche Artikel meist etwas scheinheilig...als wollte man den Männer erklären, warum jetzt mehr Frauen zocken. Und weil es ja hier gerade um "gewalttätige" Spiele geht, muss man unbedingt sagen, dass plötzlilch mehr Frauen spielen, da es ja gerade diesem Vorurteil "Frau = friedliebend" wiederspricht. Egal was dann im Artikel steht hört sich das (mMn) immer nur nach "Rechtfertigung der Emanzipation" an und geht letztendlich gegen die intention des Ganzen...
Spielen ist ne Frage des Geschmacks, nicht des Geschlechts; dabei soll mans doch bitte belassen und nicht immer wieder die gleiche Geschlechtertrennung "anprangern"!
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Avatar SethSteiner
SethSteiner
#10 | 20. Okt 2009, 18:54
@Bratkeks
Ist eigentlich nur die Online-Bringung des Artikels in der Zeitschrift Gamestar. Ansonsten fand ich den Artikel eigentlich noch recht positiv, eben weil man da auch Frauen sieht die halt eben einfach nicht Sims oder Wii spielen (auch wenn ich die Aussage sie wäre Schwachsinn unreif und blöde ist). Sonst lese ich nur von Zahlen und Sims, was unglaublich einseitig und falsch ist.

Aber du hast schon recht, es ist eine Frage des Geschmacks und der ist Individuell und nicht Geschlechtsspezifisch.
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