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| Freitag, 12.03.2010 Specials - Reports Was Frauen erreicht Computerspiele waren jahrzehntelang eine beinah exklusive Domäne von Männern; entsprechend verwundert es nicht, dass die Auswahl der Themen, der Helden und der Charakterzeichnungen überwiegend auf die männliche Käuferschaft zugeschnitten ist. Seit der Jahrtausendwende hat sich die Demografie der Spielerschaft rapide verändert. Auf manchen Systemen wie dem Nintendo DS spielen heute schon mehr Frauen als Männer, und auch einige Genres wie die der Lebenssimulationen (Die Sims) werden von Frauen dominiert. Vor allem aber beherrschen sie ein gesamtes, riesiges Segment von Spielen: das der Casual Games, der Zwischendurch-Programme, von Solitaire über Bejeweled und Peggle bis hin zu den populären Wimmelbild-Abenteuern wie den Mystery Case Files, bei denen man eine Szene nach verborgenen Gegenständen absucht. Es dürfte wenig überraschen, dass die meisten Casual Games deswegen Frauen als Protagonistin haben. Dabei ist bezeichnend, wie sehr sich die Darstellung dieser Frauen von denen unterscheidet, die in Spielen für Männer auftauchen. Flo zum Beispiel, die Heldin der hochgradig erfolgreichen Diner Dash- Serie, ist eine Börsenmaklerin, die ihren Job aufgibt, um ein eigenes Restaurant zu gründen – eine engagierte junge Selfmade-Frau, die statt Kostümchen Arbeitsklamotten trägt und mit Elan Alltagsprobleme meistert. Mit den sogenannten Click-Management-Spielen existiert ein ganzes Genre, dessen simple Handlungsstränge fast immer davon erzählen, wie eine Frau durch Ehrgeiz und Cleverness zur Managerin einer eigenen Farm, Boutique oder Immobilienfirma aufsteigt. Aber auch in anderen Casual-Genres dominieren Frauen wie Lindsay Boxer, Jill Bernhardt, Claire Washburn und Cindy Thomas; die Heldinnen aus James Pattersons Krimi-Reihe Women’s Murder Club, allesamt engagierte Karrierefrauen in gehobenen Berufen. Solche Biografien muss man in Männerspielen mit der Lupe suchen. Spitzendamen wie die adlige Erbin Lara Croft (aus Tomb Raider) oder die Top-Agentin Cate Archer (aus No One Lives Forever) sind dem Alltag Normalsterblicher meilenweit entrückt, bei anderen Action-Ladys wie Alyx (aus Half-Life) oder Sheva (aus Resident Evil 5) spielt der Werdegang überhaupt keine Rolle. Was Männern gefällt![]() Google-Anzeigen
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FKFlo
#1 | 16. Nov 2009, 18:00
Klasse Text^^
Pers. muss ich sagen spiele ich auch viel lieber einen weiblichen Charactar^^
White Saturn
#2 | 16. Nov 2009, 18:12
Wie üblich ein sehr schöner Artikel von Schmidt. Sehr vorbildlich ist in dieser Hinsicht Dragon Age. Das Spiel bietet nicht nur sexy männliche Helden zum anbaggern sondern sogar erlaubt sogar Homosexualität.
Darkan*
#3 | 16. Nov 2009, 18:19 Zitat von FKFlo: Klasse Text^^ Pers. muss ich sagen spiele ich auch viel lieber einen weiblichen Charactar^^ Ja, weil du dann das ganze Spiel über was zu Gaffen hast? ^^
Joeamarsh
#4 | 16. Nov 2009, 18:25 Zitat von Darkan*: Zitat von FKFlo: Klasse Text^^ Pers. muss ich sagen spiele ich auch viel lieber einen weiblichen Charactar^^ Ja, weil du dann das ganze Spiel über was zu Gaffen hast? ^^ is doch logisch^^
Kleinkariert
#5 | 16. Nov 2009, 18:37
Oh ja ich erinnere mich noch an das gute alte Fallout, bei dem zwischen männlichem und weiblichem Charakter noch kleine spielerische unterschiede gab, die es im dritten Teil überhaut nicht mehr gab.
Kleines Beispiel: Als Mann konnte man in Fallout 2 mit anderen Frauen schlafen. Hat man das oft genug getan bekam man den "Gigolo Perk". Später konnte man sogar zum Pornostar werden und somit nach einer Nacht mit der Frau eines Mafiabosses den Code zum Tresor bekommen. Hatte man im Spiel noch keine "sexuelle Erfahrung" ist die Dame nach dem Sex direkt eingeschlafen und man konnte somit nicht an den Code des Tresors rankommen :) Als Frau hingegen konnte man dafür öfter seinen Körper "verkaufen", musste aber z.B. um am Boxtunier teilnehmen zu können, erstmal den Trainer überreden können, da der nichts von Frauen im Ring hält.
OldestVisitor
#6 | 16. Nov 2009, 18:43
In manchen Generes sind nun mal Männer die Zielgruppe und das mit großem Abstand und natürlich sieht man große Brüste lieber wie einen leeren Ausschnitt als Mann. Männer gefällt sowas, und weiter?
Im übrigen haben Frauen auch eine ganz andere gesellschaftliche Stellung in Deutschland, in Sachen Moral trotz allem Gleichheitsgeschwätz. Wer das nicht erkennt der lässt grundlegendes auser Acht. z.B. Unfall: 100 Tote, darunter auch viele Frauen und Kinder....na was an dieser alltäglichen Meldung gemerkt??? Richtig, klingt fast so das es schade ist, das es nicht nur Männer getroffen hat, oder wie sonst kann man so eine Formulierung erklären?
Major Zer0
#7 | 16. Nov 2009, 18:53 Zitat von White Saturn: Wie üblich ein sehr schöner Artikel von Schmidt. Sehr vorbildlich ist in dieser Hinsicht Dragon Age. Das Spiel bietet nicht nur sexy männliche Helden zum anbaggern sondern sogar erlaubt sogar Homosexualität. Das wusst ich garnicht, ich finds dumm, dass spiele sich immer mit realpolitischen dingen messen und anpassen müssen. Soll ich dann bei dragon age in die richtige stadt gehen wo homoehe erlaubt ist oder wie? Die sollen am teppich bleiben, spiel ist spiel. Außerdem wenn sich schon über sexismus in spielen beschwert wird, sollte man die schuld beim entwickler und nie beim spieler suchen.
rbue
#8 | 16. Nov 2009, 18:57 Zitat von OldestVisitor: [...] z.B. Unfall: 100 Tote, darunter auch viele Frauen und Kinder....na was an dieser alltäglichen Meldung gemerkt??? Richtig, klingt fast so das es schade ist, das es nicht nur Männer getroffen hat, oder wie sonst kann man so eine Formulierung erklären? Man muß sie so verstehen, wie sie gemeint ist. Der "normale Mensch" ist immer männlich bis zum Beweis des Gegenteils. Deshalb wird pauschal von 100 Toten geredet und deshalb wird gesagt, daß auch Mitglieder von Randgruppen darunter sind. Im Satz Zitat von : Diese Fallhöhe ist dann am größten, wenn sich eine vermeintlich wohlgesinnte Begleiterin als Femme Fatale und Verräterin entpuppt, ... stehen spoiler. Kann man das bitte ändern. Für mich ist es leider zu spät. .
GradCelsius
#9 | 16. Nov 2009, 19:06
Finde Gemma Atkinson aus Command & Conquer: Alarmstufe Rot 2 weit hübscher als diese Polygon-Damen.
Hier einige Bilder von Gemma: [url]http://www.wallpaperbase.com/celebs-g emmaatkinson.shtml[/url]
White Saturn
#10 | 16. Nov 2009, 19:15 Zitat von Major Zer0: Das wusst ich garnicht, ich finds dumm, dass spiele sich immer mit realpolitischen dingen messen und anpassen müssen. Soll ich dann bei dragon age in die richtige stadt gehen wo homoehe erlaubt ist oder wie? Die sollen am teppich bleiben, spiel ist spiel. Außerdem wenn sich schon über sexismus in spielen beschwert wird, sollte man die schuld beim entwickler und nie beim spieler suchen. Ich finde erwachsene Spiele sind weit mehr als Holzbauklötze und ein wichtiges Stück gerade unserer Kultur. Das heisst aber auch die sie mit der selben Verantwortung umgehen müssen wie andere Kulturgüter. Ich bevorzuge durchaus Spiele die mehr sind, als "nur am Teppich". Davon abgesehen thematisiert Dragon Age keine Diskussionen über Feminismus oder Homosexualität. Die Elemente sind vorhanden und natürlich wie es Mana oder Magie gibt.
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