Enslaved: Odyssey to the West

150 Jahre in der Zukunft hat die Erde die Menschheit schon fast vergessen. Die Natur hat die großen Städte erobert; alles ist von Pflanzen überwuchert. Dementsprechend ist die Welt des Action-Adventures Enslaved auch deutlich farbenfroher, als man es bei einem Endzeit-Setting im ersten Moment erwarten würde.

Wir spielen den wortkargen Muskelprotz Monkey, der seinem Namen alle Ehre macht und flink durch die zerstörten Überreste der menschlichen Zivilisation klettert. Begleitet werden wir von der zierlichen Trip, die auf die Hilfe von Monkey als Führer und Beschützer angewiesen ist und dem Einzelgänger kurzerhand mit einem Sklavenstirnband ihren Willen aufzwingt. Zusammen kämpft das ungleiche Paar gegen Kriegsroboter und bahnt sich einen Weg gen Westen. Und wie sollte es anders sein: Aus der anfänglichen Zwangsgemeinsaft wird im Verlauf des Abenteuers eine echte Freundschaft.

Nach dem PlayStation-3-exklusiven Heavenly Sword arbeitete das Entwickler-Studio Ninja Theory für Enslaved erneut mit dem Schauspieler Andy Serkis (Gollum aus der Herr-der-Ringe-Filmreihe) zusammen. Serkis war für die Motion-Capture-Aufnahmen verantwortlich und lieh unter anderem Monkey seine Stimme. Und es ist sicher auch Serkis Einfluss, der die Figuren in Enslaved so überzeugend wirken lässt und neben der wunderschönen Welt, die immer wieder in tollen Panoramen gezeigt wird, zum Highlight machen. Der finanzielle Erfolg blieb diesem tollen Abenteuerspiel trotzdem verwehrt: eine Fortsetzung wurde bereits ausgeschlossen.

Enslaved: Odyssey to the West