Resistance 3

Mit der Menschheit geht es in der PlayStation-3-exklusiven Shooter-Serie Resistance schon seit dem Debüt-Titel Fall of Men zu Ende. Doch während die Erdbevölkerung in den ersten beiden Spielen noch ganze Armeen mobilisieren konnte, um sich den Chimera-Wesen entgegenzuwerfen, scheint in Resistance 3 alles längst verloren. Dabei schreiben wir gerade mal das Jahr 1957, doch in der alternativen Geschichte der Reihe gibt es in diesem Jahr nur noch wenige Menschen.

Einige davon haben sich in der kleinen US-Stadt Haven verschanzt und in Höhlen unter den Häusern ein neues Heim gebaut. Doch der Frieden währt nicht lange und schon nach einer Spielstunde ist die ganze Stadt von einem Terraformer vernichtet. Was wir bis dahin erlebt haben, gehört bereits zum Besten, was es im Shooter-Genre je gab.

Und es geht ungemein atmosphärisch weiter, als wir mit einem Fischkutter durch eine überflutete Kleinstadt tuckern und in New Orleans durch menschenleere Straßen wandern. Unser Ziel: New York, das längst vereist ist, denn die Chimera-Monster mögen es kalt. Vorher kämpfen wir uns unter anderem durch ein Gefängnis in dem die Insassen das Kommando übernommen haben und ihre eigenen Regeln machen. Je weiter wir kommen, desto weniger Unterstützung bekommen wir in Resistance 3 - als würden wir allein auf den Rand der Welt zugehen. Und so fühlt es sich dann auch tatsächlich an, als wir endlich in New York sind und im Schneesturm durch Ruinen schleichen. So kann Endzeit auch ohne Wüsten gut aussehen.

Resistance 3