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Special: Total War Battles: Shogun im Test

Krieg auf ganzer Linie

Epische Schlachten, gewaltige Spielfelder, eine komplexe Strategiekarte - all das hat Total War Battles: Shogun nicht zu bieten. Warum es trotzdem einigermaßen Spaß macht, klärt unser Test.

Von Michael Orth |

Datum: 02.05.2012


Zum Thema » Trailer: Total War Battles: Shogun Spielszenen » Weitere Smartphone-Spiele-Tests Der Testkanal von GamePro.de Die Mitte März lancierte Ankündigung von Total War Battles: Shogun dürfte bei vielen für Herzklopfen gesorgt haben: Creative Assembly selbst (wenn auch nicht mit den gleichen Entwicklern) bringt eine der sprichwörtlich größten Strategiespiel-Serien auf iOS-Geräte. Zusammen mit dem durchaus gesalzenen Einstandspreis von 5,49 Euro nährte das die Hoffnung, in der Mobilversion würde sich das Original-Spielprinzip wiederfinden. In welcher Form auch immer.

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Doch schon die Meldung selbst samt der zu sehenden Screenshots zerstörte diese Illusion. Bis auf Namen und Szenario hat der iOS-Ableger nichts mit dem großen Vorbild gemein. Creative Assembly entschied sich für ein etwas eigenwilliges Echtzeitstrategie-Konzept, das mitunter als »Line Defense« bezeichnet wird. Pflanzen gegen Zombies gehört ansatzweise zu dieser Sparte, auch wenn es spielmechanisch eher klassischen Tower-Defense-Pfaden folgt.

Echtzeit-Strategie mit Hexfeldern

Vor allem aber wird bei Line-Defense-Spielen entgegen der Bezeichnung in der Regel nicht nur verteidigt. Fast wie beim American Football stehen sich auf meist rechteckigen Spielfeldern zwei Parteien gegenüber. Die eigene Grundlinie gilt es zu verteidigen, gleichzeitig zur anderen durchzudringen. Dort residiert bei Total War meist der feindliche General, dessen Tötung das grundsätzliche Spielziel darstellt. Wenngleich dies bei vielen Missionen geschickt abgewandelt wird.

Für die eigentliche Spielmechanik entwickelte Creative Assembly eine mitunter eigentümlich wirkende Mischung aus RTS-Elementen, Aufbaustrategie und passiven Echtzeit-Kämpfen. Die eigenen Einheiten darf man zwar in bestimmten Grenzen – nämlich denen des eigenen Einflussgebietes – frei platzieren. Die Steuerung erfolgt aber indirekt: Wir bestimmen lediglich, ob die Truppen geradeaus oder schräg marschieren, wahlweise dürfen wir sie ganz stoppen. Ansonsten laufen die eigenen Soldaten immer stur von links nach rechts, umgehen automatisch Hindernisse und bekämpfen in die Quere kommende Feindestruppen selbständig.

Total War Battles: Shogun

Gebäude-Puzzle

Total War Battles: Shogun im Test : Die Platzierung der Gebäude in Total War Battles: Shogun wurde als mitunter nerviger Puzzle-Mechanismus ausgeführt. Die Platzierung der Gebäude in Total War Battles: Shogun wurde als mitunter nerviger Puzzle-Mechanismus ausgeführt. Um aber überhaupt Einheiten unter sein Kommando stellen zu können (maximal dürfen sieben gleichzeitig aktiv sein), sind sowohl bestimmte Gebäude als auch Ressourcen nötig. Hierbei gingen mit den Entwicklern wohl etwas die Pferde durch. Denn wer sich wundert, wofür ein Echtzeitspiel denn Hexfelder braucht: Jedes Gebäude verbraucht Platz in Form seines ganz eigenen, mehrere Sechsecke großen Umrisses. Dazu kommen gewisse Regeln – jedes Gebäude muss an ein bestimmtes anschließen, darf andere wiederum aber nicht berühren. Das artet oft in ein Geduldsspiel aus und schlägt nicht selten in Frust um, wenn etwa das dringend benötigte Kloster trotz allem Drehen und Wenden nicht mehr auf das ziemlich enge Spielfeld passt.

Neben dem Rekrutieren neuer Einheiten haben vier Gebäudetypen einen weiteren Zweck: Sie generieren die Ressourcen Gold, Steine, Holz oder Ehre. Schließen sie direkt an ein passendes Hexfeld an – Gewässer, Felsen, Wald und Kirschbäume – erzeugen diese eine regelmäßige, per Fingertappser manuell zu »erntende« Bonusproduktion. Jeder neue Trupp und jedes neue Gebäude benötigt zum Bau eine individuelle Kombination aus zwei der vier Ressourcen.

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Avatar Tharos
Tharos
#1 | 03. Mai 2012, 12:00
Das sieht ja gar nicht mal so toll aus.
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Avatar Ragor
Ragor
#2 | 03. Mai 2012, 12:08
Hmm. Irgendwie sieht das sogar ganz witzig aus. Rundenstrategie geht halt immer bei mir und die Mechaniken scheinen durchdacht und vernünftig.

Allerdings in Ermangelung eines smartphones (und werd mir auch sicher keines zulegen) hab ich so oder so nix davon.
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Avatar Kendoha
Kendoha
#3 | 03. Mai 2012, 12:48
Obwohl ich Creative Assembly Grundsätzlich eigentlich jeden Erfolg gönne, weil sie grossartige Spiele machen, hoffe ich, dass die Idee hier epochal floppen wird. Vorallem weil es in Shogun 2 Fall of the Samurai nun Inhalte gibt die man nur freischalten kann wenn man TW Battles durchgespielt hat, wer kommt auf derart bescheuerte und auch noch abartig geldgierige Ideen?
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Avatar Enabran
Enabran
#4 | 03. Mai 2012, 12:57
Das ist feinstes Cross Marketing
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Avatar clinteastwood
clinteastwood
#5 | 03. Mai 2012, 13:04
Wann kauft ihr euch in der Redaktion endlich mal ein Android Tablet oder Smartphone, damit nicht ständig diese einseitigen Berichte über iOS Spiele erscheinen, die nur von einer Minderheit der Nutzer verwendet werden. Android hat sehr viele gute Spiele zu bieten über die man Reviews schreiben könnte.
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Avatar Einkaufswagen
Einkaufswagen
#6 | 03. Mai 2012, 13:06
Zitat von clinteastwood:
Wann kauft ihr euch in der Redaktion endlich mal ein Android Tablet oder Smartphone, damit nicht ständig diese einseitigen Berichte über iOS Spiele erscheinen, die nur von einer Minderheit der Nutzer verwendet werden.


Minderheit? Also da musste ich aber mal schmunzeln ^^
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Avatar iceman-joker
iceman-joker
#7 | 03. Mai 2012, 14:12
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar yello_lotus
yello_lotus
#8 | 03. Mai 2012, 15:10
Selbst Marken Piraten würden es besser hinbekommen, aber das geht ja mal gar nicht. Mit einem so Großen Namen werben und dann so einen Müll abliefern.
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Avatar TIBS
TIBS
#9 | 03. Mai 2012, 16:38
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Nosebear
Nosebear
#10 | 03. Mai 2012, 17:46
Zitat von TIBS:


Alles klar.... Wie wärs mal mit google du... . Gehirnmonks wie du sind der grund warum Apple überhaupt was verkauft.


Wow..du bist ja anscheinend sprachlich beeinträchtigt. Oder was sollen bitte Gehirnmönche sein?

Im Tablet-Markt ist Apple mit den iPads Marktführer. Letztes Jahr mit 62% (davor 87%).
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