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Special: Wer die Wahl hat... | Seite 2

Special: Spiele mit Entscheidungen

Mass Effect

In der Action-Rollenspiel-Trilogie Mass Effect sind moralische Entscheidungen die Hauptsache. Je nachdem wie die Spielfigur Commander Shepard sich entschließt, verändert sich seine/ihre Gesinnung, die Handlung (rund um eine drohende Alien-Invasion) sowie die Besatzung des Raumschiffs Nomandy. Denn Shepard rekrutiert nicht nur neue Mitstreiter, sondern kann durch bestimmte Entscheidungen auch den Tod der Kameraden verschulden.

Diese Entscheidungen haben via Spielstand-Import auch Auswirkungen auf die Nachfolger-Spiele Mass Effect 2 und Mass Effect 3 . Übrigens: Shepards Taten wirken sich auch auf sein Aussehen aus. Gute Helden haben ein freundliches Gesicht, bei bösen Spielern leuchten Shepards Augen und tiefe Narben im Gesicht dagegen rot.

Mass Effect 3
Im eindrucksvollen Auftakt kämpfen wir uns auf der Erde durch die Invasion der Reaper.

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Avatar Alex.94
Alex.94
#1 | 14. Jul 2012, 14:32
Ich fande es in Jedi Knight: Academy so genial, dass bei einem bösen Ende die traurige Musik im Abspann läuft und bei einem Happy End die schöne Star Wars Musik wie man sie kennt. Zwar total simpel aber ich fande es toll :D
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Avatar MichaelElf11
MichaelElf11
#2 | 14. Jul 2012, 14:35
Deus Ex ist für mich in Sachen Entscheidungsfreiheit immer noch eins der besten Spiele die ich bisher gespielt habe (Neben Fallout). Von kleinen Unterschieden bei Dialogen (Stichwort: Damentoilette), bis zu wirklich schwerwiegenden Entscheidungen ist da echt alles dabei.

Edit:

Wobei, Jagged Alliance 2 hätte sich vielleicht auch noch einen Platz hier verdient. Hier sind es vor allem die wirklich vielen Möglichkeiten wie man vorgeht, bei Tag, bei Nacht, mit welchen Söldnern, etc., wodurch es wirklich viele Arten gibt wie man vorgeht.

(Ich nehm mal an, dass der Artikel sich nicht nur auf Entscheidungen für die Story bezieht, ansonsten diesen Edit einfach ignorieren ^^)
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Avatar BossPirat
BossPirat
#3 | 14. Jul 2012, 14:38
Baldurs Gate????????
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#4 | 14. Jul 2012, 14:45
In Jade Empire haben die gut-böse Entscheidungen immer sehr viel Spaß gemacht!

Ansonsten ist Witcher II natürlich State-of-the-Art bei den Entscheidungsmöglichkeiten!
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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#5 | 14. Jul 2012, 14:46
Entscheidungsfreiheit in Spielen ist immer so eine Sache. Ja man kann zwei Auswahldialoge parat halten und entweder diesen oder jenen Charakter sterben lassen. Aber im nachhinein trägt einen das Spiel dorthin, wo man laut Entwickler hin sollte.

So z.B. in der Gothic Serie. Man kann einem Clan noch so oft volles Pfund in die Fr... schlagen, irgendwann muss man dennoch Laufbursche für die Partei spielen.

Ich finde das immer sehr ernüchternd. Entscheidungsfreiheit bedeutet für mich, dass das was ich tue auch Konsequenzen hat, die mich durch das Spiel begleiten. Wenn aber nach der nächsten Runde alles tutti frutti ist, ist die "Freiheit" eher nervig. Dann lieber gleich von Anfang an Laufbursche sein müssen.

So in einem nicht namentlich genannten Kriegsshooter. Die Wahl zwischen unbedeutendem Helikopter abschießen oder nicht wurde gestellt. Aber bedeutsamere Entscheidungen ob ich den Bösewicht abschieße, weil ich ihm nicht helfen will, werden nicht gestellt.

Auch in Fable... so sehr man böse sein wollte, musste man doch bestimmte Charaktere retten. So gut man sein wollte, so musste man dennoch Handlungsstränge tätigen, die eigentlich gegen die persönliche Entfaltung gearbeitet haben.

Bei Dayz hat man auch diverse Entscheidungen zu treffen, aber hier sagt niemand: Toll oder nicht toll. Hier entscheidest du dich und musst sehen wie du mit der Entscheidung klar kommst.

In Rollenspielen haben mich oft die Begleiter genervt, die dann, wie so oft, von irgendwem verschleppt wurden und ICH durfte sie retten. Wollte ich das? Darum ging es nicht, ich musste es weil es die Handlung vorsah.

Deshalb sind Spiele die mir die Wahl lassen zwischen Dialog A und Dialog B, in Folge von sich immer wieder kreuzender Handlung, auch eher ein Dorn im Auge. Aber es ist einfach leichter für Programmierer die Dinge festzulegen, als dynamisch auf den Spieler einzugehen. Daher die A-B Option mit gleichem Ende.
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Avatar _Asathor_
_Asathor_
#6 | 14. Jul 2012, 14:55
Ich entscheide bei Spielen auchimmer so wie ich selber entscheiden würde wenn ich in dieser Situation werde und führe auch die Dialoge so (besonders halt bei BioWare Spielen). Dementsprechend sind meine Charaktere nie wirklich gut oder böse.... sondern eher so... chaotisch gut... in D&D Termini ausgedrückt^^
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Avatar GoldenPlayer
GoldenPlayer
#7 | 14. Jul 2012, 14:57
Eure Reports sind eigentlich immer ganz gut, vor allem weil man zu einem gewissen Thema Spiele kennen lernt, die einem vorher vielleicht noch unbekannt waren und die man sich nun mal genauer anschaut.

Ich hätte es aber begrüßt, wenn die Einleitung zu diesem Thema etwas länger ausgefallen wäre, z.B. in dem man beschrieben hätte wie sich im Laufe der Jahre die Entscheidungsfreiheit immer mehr in Spielen verändert hat bzw. Einzug gehalten hat, was den Reiz daran ausmacht im Gegensatz zu linearen Shootern wie CoD und wie wohl die Entwicklung in der Zukunft aussieht.

So eine Kolumne hätte ich gut gefunden, Michi! Vielleicht ist das ja ein Anreiz für die Zukunft. ;)
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Avatar Tyraell
Tyraell
#8 | 14. Jul 2012, 15:04
Von all den aufgeführten Spiele gefällt mir persönlich Dragon Age Origins am besten.

Da haben die Entscheidungen echt nachhaltige Wirkungen auf die Welt und Charakter gehabt.
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Avatar UrielVentris
UrielVentris
#9 | 14. Jul 2012, 15:11
Zitat von Tyraell:
Von all den aufgeführten Spiele gefällt mir persönlich Dragon Age Origins am besten.

Da haben die Entscheidungen echt nachhaltige Wirkungen auf die Welt und Charakter gehabt.


Besonders waren die möglichen Handlungen nicht an ein 0815 gut/böse Modell gebunden.
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Avatar Hypnotize
Hypnotize
#10 | 14. Jul 2012, 15:16
Wie wäre es noch mit Arcanum, Planescape und NWN2? Nehmt ihr nur Serien oder einzelne Titel davon, denn dann würde ich eher Kotor2 statt Kotor 1 nehmen. Eindeutig besser.

Meine Favoriten sind Deus Ex bei der Wahl wie ich vorgehe und Fallout bei der Art und Weise wie man einen Quest lösen kann und wie sich die Welt (Bunkerstadt, Redding) ändert.

Da kann Baldur's Gate oder Dragon Age nicht mithalten :-)
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