Pokémon GO : Mirco hat Pokémon GO ausprobiert. Mirco hat Pokémon GO ausprobiert.

Als ehemaliger Geocaching-Fanatiker wusste ich von Anfang an: Pokémon GO könnte etwas für dich sein. Daher habe ich mir das Smartphone-Spiel auch sofort auf mein iPhone geladen und bin in München auf Monsterjagd gegangen.

Spielzeit: 2 Stunden
Charakterlevel: 4
Gefangene Pokémon: 16/250

Damit Sie einen kleinen Eindruck vom Spiel bekommen, habe ich meine Erlebnisse und Eindrücke in einer Bildergalerie festgehalten. So viel kann ich schon mal sagen: Es tat gut, an der frischen Luft zu sein. Gestern bin ich insgesamt 9.330 Schritte gelaufen - ziemlich viel für jemanden, der knapp neun Stunden im Büro hockt.

Guide: Tipps für Einsteiger zu Pokémon GO

Dabei habe ich eine Strecke von insgesamt 6,7 Kilometern zurückgelegt und immerhin rund 150 Kalorien mehr verbrannt als an einem normalen Arbeitstag. Kein schlechter Start, und obwohl Pokémon GO noch ein paar Probleme hat (Akkuverbrauch, Serverausfälle), spornt es mich an, weiter auf Monsterjagd zu gehen.

Nachfolgend schildere ich in 13 Slides meine Erlebnisse der ersten zwei Stunden mit Pokémon GO.

Nachdem ich mich eingeloggt habe, begrüßt mich Professor Willow. Er führt mich durch ein kurzes Tutorial, zu dem auch die Charaktererstellung gehört. Zu Beginn backe ich mir nämlich meinen Helden. Die Individualisierungsmöglichkeiten sind jedoch kaum der Rede wert - ein paar mickrige Klamotten, Rucksäcke und Mützen, das war's. Ich darf nicht mal die Frisur festlegen, sondern nur aus einer Handvoll Haar- und Augenfarben wählen. Aber sei's drum, ich bin zufrieden mit dem Look meines Avatars und starte das Spiel.

Pokémon GO : Mirco Kämpfer
@MirCommander

Pokémon GO verfolgt ein klares Ziel: Die faulen Kids sollen weg von den Konsolen und sich lieber an der frischen Luft austoben. Damit der Plan aufgeht, setzt Nintendos Smartphone-App auf den typischen Sammeltrieb - und es funktioniert. Seit gestern ertappe ich mich öfter dabei, das Smartphone aus der Tasche zu grabschen, um schnell ein paar Pokéstops abzugrasen und die Umgebung zu scannen. Vielleicht finde ich ja ein neues Tierchen, erhalte eine neue Medaille oder steige im Level auf.

Außerdem brüte ich meine Poké-Eier mit jedem Schritt ein Stückchen weiter aus. Das motiviert - und spornt mich an, tatsächlich mehr Zeit draußen zu verbringen. Gestern habe ich eine Extra-Runde im Park gedreht und heute bin ich mit Kollege Valentin nur zum Supermarkt gegangen, um Pokémon GO zu spielen. Die Frage ist nur, wie lange dieser Anreiz anhält, denn klar: Irgendwann stoße ich immer wieder auf die gleichen Taschenmonster. Außerdem muss Nintendo den hohen Akkuverbrauch in den Griff bekommen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Pokémon GO zündet und die Spieler länger unterhält als das gefloppte Miitomo.