Alone in the Dark im Test | Seite 4
Packender Action-Horrorfilm zum Selberspielen
Nachgebessert
Immer wieder sorgen fulminant in Szene gesetzte Skriptereignisse für Hochspannung.
Einen Großteil des Spiels verbringt Edward im New Yorker Central Park. Der wurde von Eden Games akkurat und stimmungsvoll nachgebaut: So wabert auf den spärlich beleuchteten Wegen dichter Nebel, und zwischen den Bäumen schlurfen Zombies umher. Unser Tipp: Seien Sie möglichst leise, die fiesen Fleischfresser sind Ihnen beim kleinsten Geräusch direkt auf den Fersen. Selbst an den berühmten Zoo in der New Yorker Grünanlage haben die Designer gedacht. Das eigentlich coole Park-Szenario wird ein wenig durch gelegentliche Fleißaufgaben verdorben, für die Sie im düsteren Dickicht umherfahren und zahlreiche von Dämonen infizierte Bäume verbrennen sollen. Ärgerlich: Überspringen dürfen Sie ausgerechnet diese Sequenzen nicht - das zieht die Spielzeit kurz vor dem Finale unnötig in die Länge. Letzteres lässt sich wohl kaum nachträglich »rauspatchen«, dafür aber die zahlreichen, vorher angesprochenen Stolpersteine bei Bedienung und Physik. Eden Games sollte also möglichst schnell Updates nachreichen, um aus dem gelungenen Alone in the Dark ein noch besseres, runderes Alone in
the Dark zu machen. In Sachen Dramaturgie und Inszenierung ist der Titel schon jetzt das derzeit beste Action-Abenteuer.
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