Technik-Check: Anno 1404: Venedig
Systemanforderungen und Grafik-Vergleich
Anno 1404: Venedig sieht genauso wunderschön aus wie das Original. Was die Hardware leisten muss, klären wir im Technik-Check.
Von
Daniel Visarius
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Datum:
25.02.2010
Der Entwickler Related Designs setzt bei Anno 1404: Venedig die gleiche Grafik-Engine ein wie im Originalprogramm. Im Singleplayer-Modus hat das Add-On somit keine anderen Anforderungen an die Hardware.
Bereits mit einem niedrig getakteten Zweikernprozessor läuft das Spiel im Test flüssig. Besitzer älterer Einkernprozessoren müssen auf einige Details verzichten. 1,0 GByte sind Voraussetzung, besser läuft das Spiel aber mit 2,0 GByte. Bei der Grafikkarte brauchen Sie mindestens eine Geforce 7600, maximale Details mit Ausnahme von Kantenglättung können Sie bereits ab einer Geforce 8800 GT aktivieren, sofern Ihre Grafikkarte 512 MByte Videospeicher hat. Ab einer Geforce 9800 GTX oder eine Radeon HD 4850 spielen Sie auch mit aktivierter Kantenglättung flüssig.
Der neu hinzugekommene Multiplayer-Teil belastet Prozessor und Grafikkarten bei großen Schlachten mehr als der Singleplayer-Part. Bei Problemen mit der Bildwiederholrate sollten Sie hier gegebenfalls die Auflösung reduzieren oder leistungshungrige Grafikdetails wie »Schattendetails«, »Parallax Mapping« oder »Lichtbrechung im Wasser« herabsetzen oder ganz abschalten.
Systemanforderungen
Minimalanforderungen laut Hersteller
Pentium 4 3,0 GHz oder vergleichbarer Prozessor
1,0 GByte RAM
Direct-9.0b-Grafikkarte mit mindestens 128 MByte RAM
Windows 7, Windows Vista, Windows XP
Direct X 9
500 MByte freier Festplattenplatz
1280x1024, niedrige Details
Pentium 4 3,0 GHz / Athlon 64 3200+
1,0 GByte RAM
Geforce 7600 GT / Radeon X1600 XT
1280x1024, mittlere Details
Pentium D 915 / Athlon 64 X2 3800+
2,0 GByte RAM
Geforce 7900 GT / Radeon X1900 XT
1680x1050, hohe Details
Core 2 Duo E6300 / Athlon 64 X2 5000+
2,0 GByte RAM
Geforce 8800 GT / Radeon HD 3870
Grafikdetails im Vergleich
Grafikdetails Maximum
Aus der Vogelperspektive unterscheiden sich maximale Details vorrangig durch Post-Processing von mittleren Details.
Mittel
Aus der Vogelperspektive unterscheiden sich die maximalen Details vorranging durch Post-Processing-Effekte von den mittleren Details.
Minimum
Bei minimalen Details fallen auch die Schatten weg, was der Grafik viel Räumlichkeit nimmt. Aus der Ferne wird Venedig aber nicht hässlich.
Texturqualität
Texturqualität Maximum
Maximale Texturqualität besteht aus hoch aufgelösten Texturen inklusive Parallax Mapping.
Mittel
Ohne Parallax Mapping fehlt der Eindruck von räumlicher Tiefe (etwa bei den Steinen des Doms).
Minimum
Niedrige Texturdetails wirken aus der nähe ziemlich matschig, aus der Ferne fällt das aber kaum auf.
Schatten
Schatten Maximum
In maximalen Details haben alle Schatten weiche Kanten.
Mittel
Der Verzicht auf weiche Schatten spart viel Rechenleistung.
Minimum
Ganz ohne Schatten fehlt den Gebäuden ein bisschen die Erdung.