Apollo 18 - PC

Action  |  Release: -  |   Publisher: Project Two Interactive
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Filmkritik zu Apollo 18

Blair Witch Project in Space

Seit 1972 war kein Mensch mehr auf dem Mond. Warum? Der neue Kinofilm Apollo 18 will eine Antwort liefern und zeigt im Stil der Blair-Witch-Filme Videoaufnahmen von einer geheimen Mondmission. Ob sich der Kinobesuch lohnt, klären wir in dieser Filmkritik.

Von Christian Mester |

Datum: 14.10.2011


Zum Thema » Trailer zu Apollo 18 Deutscher Kino-Trailer zum Film » Filmkritiken auf Gamestar Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen Die so genannten Found-Footage-Filme erfreuen sich seit dem Überraschungshit Blair Witch Project von 1999 großer Beliebtheit. Ob Cloverfield, Paranormal Activity oder [Rec], die vermeintlich echten, auf Kinofilmlänge gezogenen Camcorder-Mitschnitte locken das gruselbegeisterte Publikum erfolgreich vor die Leinwand. Apollo 18 soll das Genre jetzt auf die Spitze treiben, denn diesmal ist das gefundene Videomaterial nicht nur Jahrzehnte alt sondern kommt auch noch aus dem Weltraum, genau vom Mond. Wir sehen die Aufzeichnungen einer geheimen Mondmission der USA – und erfahren, warum die Menschheit seit fast 40 Jahren keinen Fuß mehr auf ihren kosmischen Trabanten gesetzt hat.

Produziert vom russischen Visionär Timur Bekmambetov (Wanted, Wächter der Nacht) soll Apollo 18 die Isolation und Hilflosigkeit von Astronauten im All vermitteln, die sich einer unbekannten Bedrohung gegenüber sehen. Ein vielversprechendes Konzept, das durch den visuellen Kniff des 70er-Jahre-Videomaterials unterstützt wird. In den USA konnte Apollo 18 trotzdem nur wenige Zuschauer begeistern. Ein finanzieller Erfolg ist der Streifen nur, weil das Budget so gering war. Bleibt die Frage: Houston, haben wir ein Problem?

Die Story

Im Jahre 1972 unternimmt die NASA eine geheime achtzehnte Apollo Mission zum Mond, um dort spezielle Detektoren anzubringen, die inmitten des Kalten Krieges Raketenbewegungen der russischen Streitkräfte erkennen sollen. Drei Astronauten werden dafür ausgesendet, die es dann auch wie geplant mit Bravour schaffen, den kargen Himmelskörper zu erreichen. Während ihrer Installationsarbeiten auf dem staubigen Erdnachbarn kommt es allerdings schon früh zu mysteriösen Vorfällen: die Crew glaubt, Geräusche zu hören und Bewegungen in der Ferne zu erkennen.

Apollo 18
Apollo 18 erzählt von einer geheimen 18. Mondmission. (Senator Filmverleih)

Die Astronauten halten die Vorkommnisse zunächst für mögliche Wahnvorstellungen, doch als ihr Equipment ohne Einwirken bewegt wird und sie auch noch fremde Fußspuren entdecken, machen sie sich begründete Sorgen. Sie berichten ihre Lage der Bodenkontrolle und fragen an, ob sie etwa mit einem Aufeinandertreffen mit russischen Kosmonauten rechnen müssen, doch die Bodenstation scheut plötzlich jede nähere Auskunft, beirrt nur darauf, dass sie ihre Mission wie geplant fortsetzen sollen. Verwirrt und verängstigt zugleich machen sie sich darauf gefasst, herauszufinden, mit wem sie es zu tun haben.

Ein kleiner Schritt für einen Menschen

Der Einstieg ist noch relativ spannend gehalten, da die Anzeichen, auf dem Mond doch nicht allein zu sein, Neugier wecken. Leider betrifft das jedoch nur die ersten dreißig Minuten, denn schon kurz darauf verliert Regisseur Gonzalo López-Gallego jegliches Gespür dafür, die folgenden Vorkommnisse wirkungsvoll weiter auszubauen. Die gefundenen Indizien, die die Begegnung mit der eventuell anderen Art eigentlich vertiefen sollten, werden langatmig und ungelenk präsentiert, und es lässt fraglos rätseln, wie man es schaffen kann, inmitten solcher Umstände keine atemlose Atmosphäre schaffen zu können.

Die tatsächliche Bedrohung wird schwach angedeutet und entpuppt sich letzten Endes als misslungene Idee. Apollo 18 hält sein Mysterium zudem nicht lange genug verdeckt, denn während die Astronauten raten und nach Erklärungen suchen, verraten die gezeigten Aufnahmen zu früh, was dort los ist. So kann man sich den Rest bereits unerhofft früh zusammenreimen, und da es ohne Überraschungen auf ein absehbares, schwaches Finale zuläuft, ergibt das Ganze eine kreative Bruchlandung.

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Avatar Falcon
Falcon
#1 | 14. Okt 2011, 16:56
"Apollo 18 - Fimlkritik zum Weltaum-Blair-Witch-Project"

Haha, "Failness" bereits im Artikel-Verweis auf der Hauptseite...

Schuster, bleib bei Deinen leisten! Moment mal... Die sonstigen Artikel weisen ja ähnliche qualitative Merkmale auf...
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Avatar hoodie
hoodie
#2 | 14. Okt 2011, 16:56
Sauerei! Ich bin praktisch süchtig nach allem was psychologischen Horror und Weltraum bzw. Mond in sich vereint. Es gibt viel zu wenig derartige Filme (Dark Side of the Moon, Event Horizon, Sphere (naja, unterwasser is' dasselbe)), weshalb ich mich auf den da fast gefreut habe. Aber die Kritiker scheinen sich wirklich ALLE einig zu sein. Und PA fand ich zum sterben langweilig... :(
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Avatar phoenixsun
phoenixsun
#3 | 14. Okt 2011, 16:59
Dann schau dir halt Moon an :P
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Avatar DoctorGonzo
DoctorGonzo
#4 | 14. Okt 2011, 17:02
Och man, schade.
Nicht das ich auf Filmkritiken einer Gamesseite hören würde, aber der Film hat überall schlechte Wertungen bekommen.
Hab irgendwie hoffnung auf nen guten Film gehabt =/
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Avatar Kronpr1nz
Kronpr1nz
#5 | 14. Okt 2011, 17:03
Hab den Film nicht gesehen, aber wie schon "hoodie" sagte stimmt es, dass sich die Kritiken sehr einig sind über den Film .

Langweilig und vorhersehbar und kaum gute Ideen.
Die Ideen die drin sind, sollen schlecht umgesetzt sein und es soll sehr viel aus anderen Filmen zitiert werden.

Vllt für einen Langeweile-DVD-Abend ganz nett da ich eigentlich solche Filme mag.
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Avatar RealRösi
RealRösi
#6 | 14. Okt 2011, 17:06
Zitat von DoctorGonzo:
Nicht das ich auf Filmkritiken einer Gamesseite hören würde
bereitsgesehen.de ist keine Gamesseite.
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Avatar Einkaufswagen
Einkaufswagen
#7 | 14. Okt 2011, 17:21
Allahopp, dann wohl doch warten, bis die DVD auf´m Wühltisch erhältlich ist...
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Avatar sirius3100
sirius3100
#8 | 14. Okt 2011, 17:31
Zitat von phoenixsun:
Dann schau dir halt Moon an :P


Moon war imho ein wirklich guter Film (auch wenn ich die Grundidee etwas abwegig finde, wurde diese sehr gut umgesetzt).
Aber so eine Art Film mag halt nicht jeder (lief bei mir im Ort auch "nur" im Programmkino) und psychologischer Horror ist der ja auch nicht wirklich.

Bei Apollo 18 hatte ich bei den ersten Teasern ja noch die Hoffnung auf einen guten Film, aber schon die ersten Kritiken ließen nichts Gutes erahnen.
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Avatar RWitschi
RWitschi
#9 | 14. Okt 2011, 19:13
Pff, das Geheimnis wurde doch schon extrem glaubwürdig und logisch korrekt in Transformers 3 gelüftet!
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Avatar Kotzrübe
Kotzrübe
#10 | 14. Okt 2011, 19:42
Schade, der Film hatte riesiges Potential. Werd ihn mir wohl trotzdem anschauen aber bei Rotten Tomatoes kommt er auch grad mal auf 23%...
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Details zu Apollo 18

Plattform: PC
Genre Action
Untergenre: -
Release D: -
Publisher: Project Two Interactive
Entwickler: AIM Software
Webseite:
USK: keine Angabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 2808 von 4646 in: PC-Spiele
Platz 1820 von 7905 in: PC-Spiele | Action
 
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