Assassin's Creed Unity : Nach den Erfahrungen mit Assassin's Creed Unity möchte Ubisoft den Review-Prozess für seine Spiele überdenken und in Einzelfällen unter anderem Open-Beta-Tests anbieten. Nach den Erfahrungen mit Assassin's Creed Unity möchte Ubisoft den Review-Prozess für seine Spiele überdenken und in Einzelfällen unter anderem Open-Beta-Tests anbieten.

Zum Thema Assassin's Creed Unity ab 6,95 € bei Amazon.de Assassin's Creed Unity für 12,99 € bei GamesPlanet.com Der Start von Assassin's Creed Unity ist für Ubisoft alles andere als Reibungslos verlaufen. Nicht nur, dass das Action-Adventure seit seiner Veröffentlichung plattformübergreifend von zahlreichen Bugs und Performance-Problemen geplagt wird. Mit seiner fragwürdigen Embargo-Politik bezüglich der Freigabe von Test-Artikeln hat sich der Entwickler und Publisher noch eine zusätzliche Angriffsfläche geschaffen.

Nicht wenige Spieler warfen dem Unternehmen nämlich vor, sich der Fehler im Spiel durchaus bewusst gewesen zu sein und die Reviews absichtlich zurückgehalten zu haben um die Verkaufszahlen von Assassin's Creed Unity nicht zu gefährden.

In einem Interview mit dem Online-Auftritt der britischen Rundfunkanstalt British Broadcasting Corporation, kurz BBC, hat Ubisoft nun auf diese Vorwürfe reagiert - und für die Zukunft Besserung versprochen.

»Die Beschaffenheit der Spiele selbst und die Art und Weise, wie sie getestet werden, ist ständigen Veränderungen unterworfen. Das beweisen Spiele wie Assassin's Creed Unity, Destiny und The Crew - Spiele, die alle signifikante Online-Komponenten aufweisen. Diese Online-Elemente verfügbar zu machen und zu bevölkern ist essentiell um eine repräsentative und vollständige Spielerfahrung für die Tester zu bieten. Und das vor der Veröffentlichung eines Spiels zu erreichen, ist unglaublich komplex - deshalb werden einige Spiele erst sehr nahe an - oder im Falle von Destiny sogar nach - ihrer Veröffentlichung getestet.«

Bei Ubisoft arbeite man deshalb daran, die eigenen Dinetse und die Kommunikation mit den Kunden dahingehend anzupassen, dass es nicht mehr zu solchen Problemen wie bei der Veröffentlichung von Assassin's Creed Unity komme, so der Firmen-Sprecher weiter:

»Wir arbeiten daran, unsere Dienste und die Kommunikation mit den Kunden entsprechend anzupassen, und zwar sowohl indem wir die Art und Weise der Zusammenarbeit mit den Testern ändern als auch indem wir unseren Kunden Open-Beta-Phasen oder andere frühere Zugänge zu einigen unserer Spiele gewähren. So sollten sie sämtliche Informationen bekommen, die sie brauchen und haben wollen.«

Allerdings: Die Probleme von Assassin's Creed Unity beschränken sich nicht nur auf dessen Online-Modus. Als problematisch erweisen sich viel mehr die Spielperformance und einige gravierende Bugs im Spielverlauf. Diese Probleme wiederum hätten möglicherweise durch Beta-Tests und eine längere Entwicklungszeit identifiziert und behoben werden können. Letzteres soll in Zukunft ebenfalls umgesetzt werden: Zu Ubisoft Montréal gesellt sich ab sofort mit Ubisoft Quebec noch ein weiteres Studio. Die beiden Teams werden sich fortan bei der Leitung der Entwicklungsarbeiten der einzelnen Serien-Ableger teilen.

Bei Assassin's Creed Unity arbeitet Ubisoft zudem bereits an einer Verbesserung der momentanen Zustände. Ein zweiter Patch befindet sich bereits kurz vor der Veröffentlichung - weitere sind geplant.

» Assassin’s Creed Unity im Test auf GamePro.de - Freiheit, Schönheit, Beliebigkeit

Assassin's Creed Unity
So beginnen die Attentatsmissionen: Wir belauern ein großes Missionsgebiet und müssen selbst herausfinden, wie wir hereinkommen, die Zielperson finden, sie abmurksen und dann fliehen.