Unser Fazit zum Battlefield-1-Reveal :

Zum Thema Battlefield 1 ab 14,99 € bei Amazon.de Battlefield 1 für 44,99 € bei GamesPlanet.com Battlefield 1 spielt also tatsächlich im Ersten Weltkrieg - ich bin immer noch ganz baff. Erst als auf der großen Leinwand im Vorführraum Mark-1-Tanks über Schützengräben rollten, Gasgranaten flogen und Artillerieschläge die Boxen (und meine Ohren) an den Rand ihrer Strapazierfähigkeit brachten, konnte ich wirklich glauben, dass Dice und EA sich für ihren Vorzeigeshooter dieses schwierige Szenario ausgesucht haben.

Wann immer ich mir Battlefield im Ersten Weltkrieg vorgestellt habe, tauchten einfach zu viele große Fragezeichen in meinem Kopf auf: Wie zeigt man den Stellungskrieg in einem Battlefield? Wie sollen Kämpfe ablaufen, wenn es kaum automatische Waffen gibt? Kann man tatsächlich Spieler mit Panzern begeistern, die im Schneckentempo über das Schlachtfeld kriechen? Welche Freischaltungen oder Waffenmodifikationen soll es in einem Kriegsszenario geben, in dem fast alle Soldaten lediglich mit simplen Repetiergewehren ausgestattet waren?

Unser Fazit zum Battlefield-1-Reveal : Der Autor

Battlefield 1942 wird immer einen besonderen Platz in Johannes' Spielerherz einnehmen, deshalb hat er vor der Weltpremiere des neusten Battlefields alle Daumen, Zehen und sonstigen Körperteile für ein neues Battlefield im Zweiten Weltkrieg gedrückt. Dass es stattdessen der Erste Weltkrieg geworden ist, findet er aber auch nicht tragisch, denn das Szenario ist seiner Meinung nach sogar noch spannender. Außerdem gab es für Battlefield 1942 eine Weltkriegs-Mod namens Battlefield 1918 – vielleicht kommt es ja dieses Mal genau andersherum.

Gameplay first. Um welchen Preis?

Dice gibt auf all diese Fragen die gleiche einfache Antwort: Gameplay first. Wichtig ist in erster Linie, dass Battlefield 1 Spaß macht, die historische Genauigkeit spielt nur eine untergeordnete Rolle. Aus Sicht der meisten Serienfans ist das sicherlich die richtige Entscheidung. Aber dem kleinen Historiker in mir blutet das Herz, wenn im uns gezeigten Trailer die Panzerwagen fast im Stile eines Rallyeautos über Dünen springen oder Soldaten mit Stahlpanzerung und Maschinengewehren wie Leichtathleten über das quietschbunte Schlachtfeld sprinten.

Das ist bislang aber auch die einzige Kritik, die ich an Battlefield 1 habe. Die kurzen Spiel- und Ingame-Szenen, die wir auf der Weltpremiere vorgeführt bekamen, sahen schlichtweg bombastisch aus. Die erweiterte Zerstörungs-Engine lässt Gebäude bei Granatentreffern realistisch und dynamisch einstürzen, Rauch- und Partikeleffekte sehen genial aus. Battlefield-typisch war auch der Sound brachiale Spitzenklasse. Wenn der Shooter dieses Niveau auch im fertigen Spiel hält, tun mir meine Nachbarn jetzt schon leid.

Sobald ich meinen kleinen Historiker geknebelt und gefesselt habe, gefällt mir auch, was ich vom eigentlichen Spielgeschehen erahnen konnte. Ich freue mich auf unheimlich schnelle und actionreiche Schlachten in sehr abwechslungsreichen Umgebungen. Vor allem die dicken Tanks wie der Mark 1 oder der deutsche A7V, die nur mit mehreren Besatzungsmitgliedern wirklich schlagkräftig sind, haben es mir angetan. Und natürlich bin ich neugierig auf die Pferde, über die Dice bislang kaum etwas verraten will.

Noch besser finde ich aber die Dogfights am Himmel. Ohne zielsuchende Raketen, die Feinde vollautomatisch vom Himmel holen, sind die Gefechte zwischen Jägern und Bombern doch gleich viel intensiver. Soweit ich es bis jetzt beurteilen kann, schafft es Dice also problemlos, das Beste aus dem spannenden Weltkriegsszenario herauszuholen - auch weil sie sich bewusst von den historischen Fesseln lösen.

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