Battlefield 3 im Test
Der König ist tot, lang lebe der König!
Fazit der Redaktion
Fabian Siegismund: Die größten Fans sind immer auch die größten Kritiker. Als ich das von den selbst reparierenden Fahrzeugen gehört habe, wollte ich Dice eine Mail schreiben: »Habt Ihr sie noch alle?! Und Server-Suchmaschine im Webbrowser, geht’s noch?!« Doch ich muss mir eingestehen: Das funktioniert alles, und sogar besser als in den Vorgängern.
Dass die Klassen gut durchdacht sind sehe ich allein daran, dass ich die alle gleich oft spiele – dabei war ich doch sonst so ein Dauersani. Die Begeisterung für die Jets konnte ich in Teil 2 nie teilen, jetzt zählen sie zu meinen Lieblings-Fahrzeugen. Und das Ganze dann noch in einem so beeindruckenden technischen Grundgerüst! Das Spielejahr 2011 ist für mich gelaufen, ich habe meinen Favoriten.
Petra Schmitz: Also mal ganz abgesehen davon, dass Team-Deathmatch in meinen Augen irgendwie nicht zu Battlefield passen will (Spaß macht's trotzdem) und dass Operation Métro im großen Conquest-Modus mit 64 Mann wegen des Nadelöhrs Tunnel unspielbar ist, habe ich rein gar nichts zu klagen. Himmel, wer hat denn die Karte Grand Bazaar (Großer Basar) entworfen? Die ist einfach nur gut.
Und Kharg Island! Und, und, und! Tolles Design, viele alternative Routen, viele Deckungsmöglichkeiten, herrlich. Battlefield 3 wird in den kommenden Monaten eine zweite Heimat für mich werden. Ich schaudere schon, wenn ich an den Mehrspieler-Modus von Modern Warfare 3 denke, den ich auch intensiv zu spielen gedenke. Adieu Echtwelt, hallo virtuelle Schlachtfelder.
» Fazit zur Solo-Kampange im Test des Singleplayer-Modus von Battlefield 3