Battlefield Vietnam : In den Stadt-Missionen kommt es oft zu erbitterten Nahkämpfen. In den Stadt-Missionen kommt es oft zu erbitterten Nahkämpfen. Die schwersten Kämpfe im Vietnam-Konflikt (es gab nie eine Kriegserklärung) fanden zwischen 1968 und 1972 statt. Im Nachfolger des Taktik-Shooters Battlefield 1942 balgen sich erneut Amerikaner und Vietnamesen - aber um Flaggenpunkte in strategisch wichtigen Regionen. Sieger ist, wer die meisten Fahnen erobert. Keine Zivilisten kommen zu Schaden, die Kämpfe bleiben stets fair ausbalanciert. Auf dieses simple Prinzip reduzieren Digital Illusions, die kanadischen Entwickler von Battlefield Vietnam, einen der brutalsten Konflikte des 20. Jahrhunderts. Das Ergebnis sind noch taktischere und rasantere Gefechte als im beliebten Vorgänger. Wir spielten Probe.

Halb-Dschungel

Battlefield Vietnam : In manchen Vehikeln dürfen Trittbrettfahrer ihre Waffen abfeuern. In manchen Vehikeln dürfen Trittbrettfahrer ihre Waffen abfeuern. Die Landschaften im Spiel entsprechen nicht ganz dem Bild, das man aus Reiseführern oder Anti-Kriegsfilmen der 80er-Jahre (Platoon) kennt. Vietnam sieht in Battlefield Vietnam so aus: Auf den meisten Karten gibt es breite Straßen, die sich leicht befahren lassen. Außerdem weite Flächen, die allenfalls mit hohem Gras überwuchert sind - kein Vergleich zum Dschungeldickicht in Vietcong. Deutlich seltener stapfen die Soldaten durch Buschwerk oder waten knietief in Reisfeldern. Die Entwickler wollten eine Balance zwischen Realität und Spielbarkeit finden. Schließlich brauchen dicke Panzer Platz zum Manövrieren. Zusätzlich sorgen Hingucker wie Hängebrücken über Schluchten oder Tempelruinen auf einer Waldlichtung für die richtige Atmosphäre. Damit es abseits der Straße genug Grün gibt, setzt Digital Illusions eine Programm-Routine namens Undergrowth (Gestrüpp) ein. Die lässt fast überall kniehohes Gras wachsen, in dem sich vor allem Scharfschützen gut verstecken können.