Bioshock Infinite in der Vorschau
Wolkig mit der Aussicht auf Rollenspiel
Fazit der Redaktion
Jochen Gebauer: Ich mach’s kurz: Atmosphärisch und erzählerisch ist Bioshock Infinite über jeden Zweifel erhaben – und nebenbei auch über seine Vorgänger, denn Columbia ist dichter, beeindruckender und ja, auch faszinierender als Rapture. Ständig stolpere ich über bedrückende Details, über rassengetrennte Toiletten, über einen Werbefilm für Kinder-Zigaretten, über geradezu absurd fremdenhasserische Audio-Tagebücher. Columbia ist eine moralisch fundamental falsche Utopie – aber trotzdem (oder deshalb?) eine glaubhafte. Bleibt also die Frage: Werden die Rollenspiel-Elemente im weiteren Spielverlauf tatsächlich relevant? Als Shooter würde Infinite zwar funktionieren; aber ich hätte trotzdem gerne ein echtes Bioshock.