Black & White - PC

Echtzeit-Strategie  |  Release: 05. April 2001  |   Publisher: Electronic Arts

Peter Molyneux - Entwickler-Legende im GameStar-Interview

»Du bist immer nur so gut wie dein letztes Spiel. Und sind wir mal ehrlich, Black & White 2 hat da nicht geholfen.« anwortete Peter Molyneux - Chef der Spieleschmiede Lionhead auf die Frage ob sein Name heute noch junge Spieler begeistern kann.

Von Michael Obermeier |

Datum: 30.06.2008; 17:28 Uhr


Peter Molyneux : Peter Molyneux_Meine Spiele sind riskant_2 Peter Molyneux_Meine Spiele sind riskant_2 »Du bist immer nur so gut wie dein letztes Spiel. Und sind wir mal ehrlich, Black & White 2 hat da nicht geholfen.« anwortete Peter Molyneux - Chef der Spieleschmiede Lionhead auf die Frage ob sein Name heute noch junge Spieler begeistern kann.

Weitere brutal ehrliche Antworten, die größte Schwäche von World of Warcraft und Molyneux‘ Voraussagen für die Zukunft der Spieleindustrie lesen Sie ab sofort in unserer Special-Rubrik im GameStar-Interview.

»Meine Spiele sind riskant«: Interview mit Peter Molyneux lesen

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Avatar Pat Stone
Pat Stone
#1 | 01. Jul 2008, 03:38
Warum bietet Gamestar nicht direkt ausgewählte Artikel aus vergangenen Ausgaben als kostenlose .pdf an ? Letztendlich sind diverse News doch nichts anderes, abgesehen davon, dass sie eben nicht als pdf präsentiert werden, obwohl sie für Premium-User auch in diesem Format vorliegen.
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Avatar Weihnachtswü
Weihnachtswü
#2 | 01. Jul 2008, 12:06
Ich weiß nicht was ich von dem Mann halten soll. Revolutionärer Querdenker oder weltfremder Spinner? Im Grunde beantwortet sich die Frage mit "du bist immer nur so gut wie dein letztes Spiel". Hoffen wir mal, dass er seine Visionen EINMAL richtig in ein Spiel packen kann - letztlich krankt es bei ihm ja immer an der Umsetzung
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Avatar Famou$
Famou$
#3 | 01. Jul 2008, 13:51
Ich denke er gehört eher zu der Sparte "funktionierende Konventionen müssen über Bord geworfen werden, um Zwanghaft Neuerungen zu bringen" - und natürlich geht das Schief. Beispiel im Interview: Herr Molyneux mag keine Zwischensequenzen, also gibt es interaktive Zwischensequenzen, da ja alles frei ist und blah. Das bedeutet, die Handlung des Spiels muss so überschaubar sein, dass man es ohne sich mit der Story zu befassen einfach durchspielen kann, da ja dem Spieler die Möglichkeit gegeben wird, einfach durch die Zwischensequenz durch zu rennen. Also brauchen wir wieder ein seichtes Spielchen ohne Handlung a la Fable 1. Oder aber man geht den Half-Life weg: Die Sequenzen laufen ab, aber ich kann den Raum nicht verlassen, so dass ich zwar "frei" bin, aber alles relevante mitbekomme. Und das führt dazu, dass die "Interaktivität" dieser Zwischensequenzen sich wiedermal darauf beschränkt, dass ich auf Tische klettern kann während mir erzählt wird, warum ich die Welt retten soll.

Übrigens: Ist das das komplette Interview? Irgendwie vermisse ich die angekündigte "brutale Ehrlichkeit" - und die "größte Schwäche" von WoW erwähnt Molyneux nichteinmal, sie wird vom GS Redakteur in einem Nebensatz erwähnt. Irgendwie ist das Interview so gehaltvoll wie ein Löffel o.o
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Avatar der unbestechliche
der unbestechliche
#4 | 01. Jul 2008, 17:05
perfekt auf den punkt gebracht, Famou$
dem ist eigentich nichts mehr hinzuzufügen
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Avatar Pyri
Pyri
#5 | 01. Jul 2008, 17:39
Vielen vielen Dank für dieses aufschlußreiche und hoch interessante, sehr sehr gute Interview!
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Avatar Pyri
Pyri
#6 | 01. Jul 2008, 17:50
Zitat von Famou$:
Übrigens: Ist das das komplette Interview? Irgendwie vermisse ich die angekündigte "brutale Ehrlichkeit" - und die "größte Schwäche" von WoW erwähnt Molyneux nichteinmal, sie wird vom GS Redakteur in einem Nebensatz erwähnt. Irgendwie ist das Interview so gehaltvoll wie ein Löffel o.o


Ich denke es geht in diesem Interview primär um Molyneux Ideen und seinen einmaligen Zugang zur Welt interaktiver Unterhaltung.
Ich halte viele seiner Spiele für nicht gut, vor allem aus den 90er Jahren, aber bei ihm geht es auch nicht so sehr um die Lieferung eingängiger Pakete als um die Vermittlung bestimmter Gefühle meine ich.
Halte den Kommentar so für unnötig und finde, dass das Interview schon sehr deutlich wird was die Schwächen von WoW Angeht - freilich geht es dabei auch nicht um technische Dinge, sondern eher ideele Aspekte das gesamte Genre betreffend ^^
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Avatar BiGLo0seR9
BiGLo0seR9
#7 | 02. Jul 2008, 23:50
Zitat von Famou$:
Ich denke er gehört eher zu der Sparte "funktionierende Konventionen müssen über Bord geworfen werden, um Zwanghaft Neuerungen zu bringen" - und natürlich geht das Schief. Beispiel im Interview: Herr Molyneux mag keine Zwischensequenzen, also gibt es interaktive Zwischensequenzen, da ja alles frei ist und blah. Das bedeutet, die Handlung des Spiels muss so überschaubar sein, dass man es ohne sich mit der Story zu befassen einfach durchspielen kann, da ja dem Spieler die Möglichkeit gegeben wird, einfach durch die Zwischensequenz durch zu rennen. Also brauchen wir wieder ein seichtes Spielchen ohne Handlung a la Fable 1. Oder aber man geht den Half-Life weg: Die Sequenzen laufen ab, aber ich kann den Raum nicht verlassen, so dass ich zwar "frei" bin, aber alles relevante mitbekomme. Und das führt dazu, dass die "Interaktivität" dieser Zwischensequenzen sich wiedermal darauf beschränkt, dass ich auf Tische klettern kann während mir erzählt wird, warum ich die Welt retten soll.

Übrigens: Ist das das komplette Interview? Irgendwie vermisse ich die angekündigte "brutale Ehrlichkeit" - und die "größte Schwäche" von WoW erwähnt Molyneux nichteinmal, sie wird vom GS Redakteur in einem Nebensatz erwähnt. Irgendwie ist das Interview so gehaltvoll wie ein Löffel o.o


Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen. Ich denke mal das Interview ist in der neuesten Ausgabe komplett zu finden (oder einer älteren). Müsste ich mal nachschauen ;).
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Details zu Black & White

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 05. April 2001
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Lionhead Studios
Webseite: http://www.lionhead.com/bw
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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