Blackroom : Blackroom macht Pause: Die Entwickler wollen erst eine Gameplay-Demo fertigstellen und dann weiter Geld für die Entwicklung sammeln. Blackroom macht Pause: Die Entwickler wollen erst eine Gameplay-Demo fertigstellen und dann weiter Geld für die Entwicklung sammeln.

Manchmal reichen große Namen einfach nicht aus: 700.000 US-Dollar wollten die beiden Branchen-Veteranen Adrian Carmack und John Romera für ihr neues Shooter-Projekt Blackroom auf Kickstarter haben. Ein paar Unterstützer fanden sie zwar - aber offensichtlich nicht genug. Vier Tage und 130.000 US-Dollar nach dem Start der Schwarmfinanzierungskampagne haben die beiden Game-Designer das Projekt unterbrochen.

Wie es in einer Stellungnahme gegenüber allen bisherigen Kampagnen-Unterstützern heißt, möchten Romero und Carmack nun erst einmal gemeinsam mit ihrem Team bei Night Work Games an einer Gameplay-Demo arbeiten. Erst anschließend soll die lediglich pausierte Kickstarter-Aktion weitergehen.

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Die Leute würden die grundlegende Idee zwar mögen, so der Erklärungsversuch von Romero. Allerdings würden sich viele Spieler auch wünschen, etwas Handfestes zu sehen. Man könne nun Rund um die Uhr in Crunch-Time arbeiten, um noch vor dem ursprünglichen Ende der Kampagne einen Gameplay-Trailer fertigzustellen. Das sei jedoch nicht die Art und Weise, wie man bei Night Work Games arbeiten wolle.

Deshalb habe er entschieden, die Schwarmfinanzierung erst einmal zu unterbrechen und in Ruhe an der Gameplay-Demo zu arbeiten.

Es ist schon verrückt: Wenn man sich die erfolgreichen Kickstarter-Projekte anschaut, dann gibt es da Zehntausende Unterstützer. Wir haben keine Zehntausend davon, aber es gibt jede Menge Kommentare bei YouTube und von den paar Unterstützern bei Kickstarter, die wir haben. Diese Kommentare sind wirklich großartig, unglaublich positiv - aber es ist seltsam, dass sich das nicht auf die Unterstützerzahlen überträgt.

Sein Team sei sich bewusst darüber, dass der einzige Grund dafür der sein könne, dass noch kein Gameplay vorhanden sei. Und das wolle man nun eben ändern. Wenn die Leute das Gezeigte dann nicht mögen würden, werde man das Spiel eben nicht machen, so Romero abschließend.

Laut Romero wird es bis zu zwei Monate dauern, bis die Gameplay-Demo zu Blackroom fertig ist. Anschließend soll die Kickstarter-Kampagne mit demselben Ziel und derselben Belohnungsstruktur fortgeführt werden. Für zurückkehrende Unterstützer wollen sich die Entwickler aber noch einen kleinen Bonus überlegen.

Blackroom
Mit einem speziellen Gerät kann Santiago Sonora die virtuelle Realität beeinflussen und zu seinen Gunsten verändern. Bislang gibt von Blackroom aber nur Konzeptzeichnungen.