Borderlands 2 im Technik-Check
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Systemanforderungen und Grafikvergleich
Umgebungsverdeckung
Mittels Umgebungsverdeckung werfen Objekte einen Schatten, auch wenn sie nicht direkt von Lichtquellen angestrahlt werden. Objekte wirken dadurch realistischer in die Welt integriert. Die Leistung beeinflusst diese Option etwa mit zehn Prozent.
Umgebungsverdeckung An
Nur mit Umgebungsverdeckung werfen Objekte einen Schatten bei indirekter Beleuchtung.
Umgebungsverdeckung Aus
Ohne die Option wirken Objekte künstlich in die Welt gesetzt.
Tiefenschärfe
Mittels Tiefenschärfe verschwimmt die Umgebung beim Zielen über Kimme und Korn. Das ist realistisch und sieht schick aus, kann in einigen Situationen aber eher unübersichtlich wirken. Ob Sie die Tiefenschärfe an oder abschalten ist Geschmackssache, auf die Leistung hat diese Option keinen messbaren Einfluss.
Tiefenschärfe An
Mit Tiefenschärfe verschwimmt die Umgebung beim Zielen sichtbar.
Tiefenschärfe Aus
Ohne Tiefenschärfe bleibt auch die Umgebung abseits stets scharf.
FXAA
Die Shader-Kantenglättung FXAA glättet recht zuverlässig Kanten und Ecken, überzieht das gesamte Bild aber mit einer leichten Unschärfe. Da Borderlands 2 kein MSAA unterstützt, ist FXAA die einzige Form der Kantenglättung. Auf die Leistung hat FXAA nur einen minimalen Einfluss.
FXAA An
Mit FXAA werden die feinen Kanten an den Rändern der Boote zuverlässig geglättet.
FXAA Aus
Ohne FXAA pixeln diese sichtbar aus, da hilft auch das etwas schärfere Bild nicht.
Distanz ansehen
Hinter dieser etwas umständlich formulierten Option verbirgt sich die Weitsicht. Auf der höchsten Stufe sind auch weit entfernte Gebiete noch gut zu erkennen, wohingegen in niedrigsten Details Objekte nervig aufploppen und die Spielwelt deutlich an Atmosphäre verliert. Die Weitsicht hat neben der gewählten Auflösung den größten Einfluss auf die Leistung. Bis zu 70 Prozent höhere Bildwiederholraten erreichen Sie mit der niedrigsten Stufe im Vergleich zu maximalen Details.
Distanz ansehen Hoch
Auf der höchsten Stufe stellt Borderlands 2 auch noch weit entfernte Objekte wie den Turm in der Mitte dar.
Distanz ansehen Mittel
Bereits in der mittleren Stufe werden der Turm und das Stachelskelett rechts nicht mehr angezeigt.
Distanz ansehen Niedrig
Sichtbar weniger vom Spiel sehen in niedrigsten Details, wodurch Borderlands 2 aber auf schwächeren PCs deutlich schneller läuft.
PhysX-Effekte
Nvidia-exklusiv sind die PhysX-Effekte. Die peppen vor allem die Explosionen und Waffeneffekte deutlich auf und lassen Stoffe realistischer zerreissen. Wer beide Versionen kennt, dem fallen die PhysX-Unterschiede sofort auf, besonders die vielen zusätzlichen Partikel bei Explosionen sowie die giftgrüne Glibber bei Säure-Waffen motzen das Spiel sichtbar auf. Spielentscheidend sind die Kleinigkeiten aber nicht, und wer von anfang an ohne PhysX spielt, der wird die zusätzlichen Effekte auch nicht vermissen. Vor allem auf Mittelklasse-Karten wie der Geforce GTX 460 oder Geforce GTX 560 zerren die PhysX-Effekte in der höchsten Stufe zudem spürbar an der Leistung. Rein technisch wären die Effekte zudem auch auf entsprechend leistungsfähigen Radeon-Karten ohne Weiteres möglich gewesen.