Borderlands 2 - PC

Ego-Shooter  |  Release: 21. September 2012  |   Publisher: Take 2 Interactive
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Special: Borderlands 2: Sir Hammerlock auf Großwildjagd im Test | Seite 2

Loot-Safari

Punkt für Punkt ins Mittelmaß

Borderlands 2: Sir Hammerlock auf Großwildjagd im Test : Unerlässlich, es sei denn man mag lange Laufwege: das neue Sumpfboot. Unerlässlich, es sei denn man mag lange Laufwege: das neue Sumpfboot. Punkt eins: Die Spieldauer ist mit fünf bis sieben Stunden (je nach absolvierten Nebenquests) etwas kürzer als in den beiden vorangegangen DLCs.

Punkt zwei: Die Umgebungen sind deutlich weitläufiger als etwa die fokussierten Areale in Mr. Torgue. Das ist einerseits notwendig, denn schließlich gibt es mit dem Sumpfboot auch ein neues Fahrzeug, andererseits ist diese Weitläufigkeit semioptimal genutzt. Questgeber und –ziele wirken willkürlich platziert und wem das Vehikel unterm Hintern weggeschossen wird, stört sich an langen Laufwegen. Beides nimmt dem DLC das Tempo.

Apropos fahrbarer Untersatz: Punkt drei ist das neue Fahrzeug, welches ein ähnliches Handling wie das Sand-Skiff aus Captain Scarlett (strafen erlaubt), aber eine weniger launige Bewaffnung (Elementar-Granatenwerfer und Flammenwerfer) hat.

Punkt vier: Story, Charaktere und Gags wirken weniger inspiriert und lustig als beispielsweise mit dem manischen Macho Mr. Torgue. Klar, sowohl Nakayamas Obsession mit Handsome Jack und Sir Hammerlocks übertriebene Gentleman-Attitüde sind für einige Lacher gut, insgesamt sind die Figuren aber schlicht zu eindimensional geraten.

Punkt fünf: Der neue Loot ist gewohnt nützlich und dementsprechend lohnend. Besonders Sir Hammerlocks Spezialwaffen haben wir auch nach Ende des DLCs im Holster behalten.

Punkt sechs: Auch die neuen Raidbosse (zwei, obwohl einer weniger offensichtlich zu finden ist) für Teams mit hohen Levels sind (abermals wie gewohnt) anspruchsvoll und genügen mit ihren Item-Drops Ansprüchen von Borderlands-Veteranen.

Borderlands 2: Sir Hammerlock auf Großwildjagd im Test : Ihr neuer schlimmster Alptraum: Der Hexendoktor (hier mit Schock-Schaden). Ihr neuer schlimmster Alptraum: Der Hexendoktor (hier mit Schock-Schaden).

Hassobjekt Nummer eins: der Hexendoktor

Borderlands 2: Sir Hammerlock auf Großwildjagd im Test : Während die Fauna in Aegrus gewohnt halb-dämlich agiert, greifen die Eingeborenen deutlich überlegter an. Während die Fauna in Aegrus gewohnt halb-dämlich agiert, greifen die Eingeborenen deutlich überlegter an. Punkt sieben: Die Gegner sind wie aus Captain Scarlett und Mr. Torgue gewohnt beinah durchgehend neu: Die haushohen Drifter kennen Veteranen schon aus dem ersten Borderlands, frisch aus dem Dschungel kommen etwa die skorpionähnlichen Scalyions oder die bulligen Boroks. Besonders die Endgegner sind clever gemacht und erfordern diesmal sogar etwas mehr Strategie als einfach nur drauf zu halten. Man muss teilweise (Achtung: Wink mit dem Zaunpfahl) in eine andere Richtung denken. Außerdem gibt es eine Handvoll neuer Banditen im Eingeborenengewand. Unter letzteren findet sich der wohl wichtigste neue Gegnertyp, der verfluchte Hexendoktor. Und ja, »verflucht« soll hier als Schimpfwort verstanden werden.

Die Hexendoktoren sind stark gepanzerte Schamanen, die Kugeln zum Frühstück schlucken, dank ihrer riesigen Maske kaum kritische Treffer zulassen, Elementarschaden verursachen, mit ihren Attacken gerne mal Schild und Lebensleiste mit einem Treffer wegputzen, ihre Stammeskameraden im Kampf nicht nur heilen, sondern auch aufleveln und sich dem Spieler alle naselang in den Weg stellen. Wer die gemeinen Medizinmänner also nicht flugs erledigt, sieht sich schnell einer wahren Armee von (über)mächtigen Schergen gegenüber. Im Endeffekt hat Gearbox mit den Hexendoktoren den Anspruch beinahe bis an die Frustgrenze nach oben geschraubt, ganz ohne die Levelgrenze zu erhöhen (dazu im Meinungskasten mehr).

Borderlands 2: Sir Hammerlock auf Großwildjagd im Test : Was braucht ein Großwildjäger? Natürlich einen imposanten Schnauzbart! Was braucht ein Großwildjäger? Natürlich einen imposanten Schnauzbart!

Fassen wir unsere Punkte also in einer einfachen Milchmädchenrechnung zusammen, ist Sir Hammerlock auf Großwildjagd im Bezug auf Gegner und Anspruch besser als die Vorgänger-DLCs, in punkto nützlicher Loot sowie in punkto Raidbosse gleichauf, aber in vielerlei Hinsicht kann der Gentleman-Jäger nicht mit der Piratenbraut und dem Macho-Man mithalten.

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Avatar colorado109
colorado109
#1 | 17. Jan 2013, 18:55
Ist das bei 00:32 nicht das viech aus Half Life 2? :-D
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Avatar avmmerlin2012
avmmerlin2012
#2 | 17. Jan 2013, 19:05
was kostet denn das ganze spiel überhaupt ?
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Avatar Miniami
Miniami
#3 | 17. Jan 2013, 19:11
Macht Spaß, allerdings ist das Schwebeboot das schlechteste Fahrzeug von allen. Das MG ist viel zu ungenau (spray and pray) und die Hauptwaffen (Säure, Flammenwerfer, Elektrokugeln) richten kaum Schaden an. Mit dem Flammenwerfer muss man zudem verdammt nah an seine Gegner ran.
Die Quests sind typische Rollenspielquests (sammle zehn von X, töte Y, verteidige Punkt Z), die Kommentare dazu sind aber wieder extrem witzig.
Die Grafik gefällt mir zwar insgesamt, allerdings ist mir das DLC einfach zu monoton mit seinen ewigen graugrünen Farben. Zum Glück sorgen die Effekte für Stimmung.

Die Hexendoktoren finde ich gar nicht so schlimm, selbst auf TVHM knipse ich sie schnell aus. Allerdings nicht mit meinem legendären Scharfschützengewehr, sondern mit dem Raketenwerfer. 2-3 direkte Treffer und die sind platt oder alternativ mit Granaten schwächen. Auf Distanz sind sie allerdings kaum kleinzukriegen. Entweder man pustet die anderen Gegner schnell weg (wie ich aus Distanz) und kümmert sich dann um den Hexendoktor, oder man haut diesen so schnell wie möglich um und widmet sich dann den kleineren Gegnern. Variante A eignet sich besser für Fernkämpfer mit hohen kritischen Treffern (Sniper), B ist passender für Spieler die gerne näher rangehen (Gunzerker, Soldat).
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Avatar Hanfblatt93
Hanfblatt93
#4 | 17. Jan 2013, 19:18
ich würds so gern haben :D warte aber lieber bis ich alle dlcs auch dabei hab.
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Avatar Texer
Texer
#5 | 17. Jan 2013, 20:52
Zitat von Miniami:
Macht Spaß, allerdings ist das Schwebeboot das schlechteste Fahrzeug von allen. Das MG ist viel zu ungenau (spray and pray) und die Hauptwaffen (Säure, Flammenwerfer, Elektrokugeln) richten kaum Schaden an. Mit dem Flammenwerfer muss man zudem verdammt nah an seine Gegner ran.
Die Quests sind typische Rollenspielquests (sammle zehn von X, töte Y, verteidige Punkt Z), die Kommentare dazu sind aber wieder extrem witzig.
Die Grafik gefällt mir zwar insgesamt, allerdings ist mir das DLC einfach zu monoton mit seinen ewigen graugrünen Farben. Zum Glück sorgen die Effekte für Stimmung.

Die Hexendoktoren finde ich gar nicht so schlimm, selbst auf TVHM knipse ich sie schnell aus. Allerdings nicht mit meinem legendären Scharfschützengewehr, sondern mit dem Raketenwerfer. 2-3 direkte Treffer und die sind platt oder alternativ mit Granaten schwächen. Auf Distanz sind sie allerdings kaum kleinzukriegen. Entweder man pustet die anderen Gegner schnell weg (wie ich aus Distanz) und kümmert sich dann um den Hexendoktor, oder man haut diesen so schnell wie möglich um und widmet sich dann den kleineren Gegnern. Variante A eignet sich besser für Fernkämpfer mit hohen kritischen Treffern (Sniper), B ist passender für Spieler die gerne näher rangehen (Gunzerker, Soldat).
1 shot with the babymaker ;-)
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Avatar Patrick Mittler
Patrick Mittler
#6 | 17. Jan 2013, 21:08
Zitat von avmmerlin2012:
was kostet denn das ganze spiel überhaupt ?


Der DLC kostet solo 9,99 €, wie die anderen auch. Der Season Pass, mit dems alle vier DLCs gibt, schlägt mit 29,99 € zu.
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Avatar Kimab1212
Kimab1212
#7 | 17. Jan 2013, 21:59
Zitat von avmmerlin2012:
was kostet denn das ganze spiel überhaupt ?


jenachdem wo du es gekauft inkl. season pass zwischen 50 und 80 euronen :) und als kleiner tipp: finger weg von russischen keys - die sehen die leute ungern, lieber etwas mehr bezahlen
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Avatar MetalPhil
MetalPhil
#8 | 17. Jan 2013, 22:05
Zitat von Kimab1212:


jenachdem wo du es gekauft inkl. season pass zwischen 50 und 80 euronen :) und als kleiner tipp: finger weg von russischen keys - die sehen die leute ungern, lieber etwas mehr bezahlen


Und dazu kommt, dass russische Keys komplett unter sich bleiben. Also wer einen russischen Key gekauft hat und auf Coop Freude mit anderen gehofft hat, sollte wohl besser kyrillisch lernen. ;) (außer eure Kollegen haben natürlich auch einen russischen Key)
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Avatar Hackt0r3
Hackt0r3
#9 | 17. Jan 2013, 23:23
Zitat von MetalPhil:


Und dazu kommt, dass russische Keys komplett unter sich bleiben. Also wer einen russischen Key gekauft hat und auf Coop Freude mit anderen gehofft hat, sollte wohl besser kyrillisch lernen. ;) (außer eure Kollegen haben natürlich auch einen russischen Key)


Nein. Aufgrund eines Shitstorm beinhalten russische Keys mittlerweile nun sowohl RU- als auch die Internationale Version. So gesehen bekommt man bei Russenkeys sogar deutlich mehr vom Geld.
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Avatar Blackknight
Blackknight
#10 | 18. Jan 2013, 12:42
Zitat von Miniami:
Macht Spaß, allerdings ist das Schwebeboot das schlechteste Fahrzeug von allen. Das MG ist viel zu ungenau (spray and pray) und die Hauptwaffen (Säure, Flammenwerfer, Elektrokugeln) richten kaum Schaden an. Mit dem Flammenwerfer muss man zudem verdammt nah an seine Gegner ran.
Die Quests sind typische Rollenspielquests (sammle zehn von X, töte Y, verteidige Punkt Z), die Kommentare dazu sind aber wieder extrem witzig.
Die Grafik gefällt mir zwar insgesamt, allerdings ist mir das DLC einfach zu monoton mit seinen ewigen graugrünen Farben. Zum Glück sorgen die Effekte für Stimmung.

Die Hexendoktoren finde ich gar nicht so schlimm, selbst auf TVHM knipse ich sie schnell aus. Allerdings nicht mit meinem legendären Scharfschützengewehr, sondern mit dem Raketenwerfer. 2-3 direkte Treffer und die sind platt oder alternativ mit Granaten schwächen. Auf Distanz sind sie allerdings kaum kleinzukriegen. Entweder man pustet die anderen Gegner schnell weg (wie ich aus Distanz) und kümmert sich dann um den Hexendoktor, oder man haut diesen so schnell wie möglich um und widmet sich dann den kleineren Gegnern. Variante A eignet sich besser für Fernkämpfer mit hohen kritischen Treffern (Sniper), B ist passender für Spieler die gerne näher rangehen (Gunzerker, Soldat).

Was bist denn für ein Lvl? Ich bin Lvl 37 und sehe mit meinen Waffen kein Land gegen die Hexendoktoren.
Achja, auch ein Gunzerker kann Snipern :)
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Details zu Borderlands 2

Plattform: PC (PS3, PSV, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 21. September 2012
Publisher: Take 2 Interactive
Entwickler: Gearbox Software LLC
Webseite: http://www.borderlands2.com/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 28 von 5500 in: PC-Spiele
Platz 6 von 711 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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