Gearbox Software : Gearbox Software bekam einst ein Angebot für die Entwicklung eines Call of Duty-Teils. Doch Randy Pitchford und sein Studio hatten offensichtlich keine Lust. Gearbox Software bekam einst ein Angebot für die Entwicklung eines Call of Duty-Teils. Doch Randy Pitchford und sein Studio hatten offensichtlich keine Lust. In einem Interview mit den Kollegen von Krawall.de verteilte Randy Pitchford, Kopf von Borderlands -Entwickler Gearbox Software, erneut interessante Lebensweisheiten. Ein Thema ragte dabei besonders hervor. So wurde ihm und seinem Studio offenbar bereits von Activision angeboten, einen Call of Duty-Teil zu entwickeln. Doch anscheinend ist Pitchford auf die Frage »Warum sollte ich?« keine vernünftige Antwort eingefallen, weshalb er diesem potentiellen Millionen-Deal schnell eine Absage erteilte.

»Ich sah einfach nicht, was es da noch zu erreichen gab. Für mich gibt es zwei Szenarien, in denen ein Projekt für Gearbox Sinn macht: Erstens, wenn es das Spiel ohne uns einfach nie gegeben hätte. Oder zweitens, wenn wir zu einer existierenden Marke etwas Neues beitragen können, eine Art einzigartige Perspektive oder einen neuen Ansatz.«, so Pitchfords Begründung für die Ablehnung.

»Aber das war hier nicht der Fall. Ich denke, um den Leuten das Call of Duty zu liefern, das sie wollen, muss man nach den Regeln der Serie spielen. Man muss tun, was von einem Call of Duty erwartet wird. Darin sehe ich aber keine echte Herausforderung für uns. Es würde unseren Ruf als Studio nicht weiter ausbauen, es wäre nicht wirklich motivierend für unser Team.«

Zudem habe man bei Gearbox sowieso mit der Brothers in Arms -Reihe eine Marke im eigenen Hause, die man, wenn man wollte, für ein ähnliches Spiel hernehmen könne.

Auch zu den Gründen des Erfolges der Call of Duty-Serie sprach sich Pitchford aus. So sieht er den jährlichen Erscheinungsrhythmus in Verbindung mit der Zielgruppe der Gelegenheitsspieler, die Einsteigerfreundlichkeit (in dessen Zusammenhang er übrigens auch sein eigenes Spiel Borderlands 2 erwähnt) sowie die sich kaum verändernde Mechanik als Hauptgründe für den nicht abreißenden Käuferstrom.

»Wir können zum Beispiel inzwischen unsere Uhren danach stellen, dass im November ein neues Call of Duty erscheint. Das mag dem einzelnen Spieler völlig egal sein, aber die ganze Verkaufsmaschinerie liebt diese Zuverlässigkeit, diese Berechenbarkeit. […] Viele neue Spiele sind einfach nur große Fragezeichen in dieser Hinsicht. Du gehst ein Risiko ein, wenn du sie kaufst.« Sprich: Bei Call of Duty wisse man einfach jedes Jahr aufs neue, was man bekommt.

Das komplette Interview findet sich auf Krawall.de .