Call of Duty: Black Ops 3 : Die PC-Version von Call of Duty: Black Ops 3 bekommt angeblich dedizierte Server und einen FOV-Slider. Die PC-Version von Call of Duty: Black Ops 3 bekommt angeblich dedizierte Server und einen FOV-Slider.

Zum Thema CoD: Black Ops 3 ab 15,01 € bei Amazon.de Call of Duty: Black Ops III für 49,99 € bei GamesPlanet.com Die PC-Version des gerade erst angekündigten Shooters Call of Duty: Black Ops 3 wird für alle Ranked-Matches zu 100 Prozent dedizierte Server nutzen. Das hat Cesar Stastny, der für die PC-Entwicklung des Spiels zuständige Director of Development beim Entwicklerstudio Treyarch, nun per Twitter bekannt gegeben.

Damit befinde sich der dritte Ableger der CoD-Sub-Reihe in einer Reihe mit den beiden Vorgängerspielen, so Stastny. Auch bei Black Ops und Black Ops 2 habe man schließlich bereits auf dedizierte Server gesetzt.

Es bleibt zu hoffen, dass zumindest Treyarch in dieser Hinsicht auch Wort hält. Immerhin gab es selbige Ankündigungen auch im Vorfeld der Veröffentlichungen von Call of Duty: Advanced Warfare und Call of Duty: Ghosts bereits. Und zwar sehr zum späteren Unmut der Community. Am Ende stellte sich nämlich heraus, dass es sich bei dem verwendeten System um eine Hybrid-Lösung aus Dedicated Servern und Peer2Peer-Verbindungen handelt. Die Folge waren massive Lags und ein Paradies für Cheater.

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Selbstverständlich muss es bei Call of Duty: Black Ops 3 nicht soweit kommen. Dass es auch anders geht, hat das zuständige Entwicklerteam ja bereits bewiesen. Allerdings hatte auch das in Call of Duty: Black Ops 2 genutzte System seine Schwachstellen. So gab es zwar dedizierte Server, die jedoch wurden allesamt von Treyarch bereit gestellt und automatisch vom Matchmaking mit Spielern bestückt. Eine private Anmietung der Server oder gar Kontrolle über die Server-Einstellungen durch eine Veröffentlichung der notwendigen Server-Files war hingegen nicht vorgesehen.

Darüber hinaus geht das Entwicklerstudio aber auch anderweitig auf die PC-Spieler zu. So verspricht Stastny etwa bereits zum Release einen FOV-Slider für die PC-Version von Call of Duty: Black Op 3. Auch diese Einstellungsmöglichkeit für das Sichtfeld gab es bereits in den beiden direkten Vorgängern.

Hinsichtlich einer Framerate-Begrenzung wollte oder konnte sich Stastny indes noch nicht konkret äußern. Allerdings verweist er auch hier auf Black Ops 2, wo es zumindest im Singleplayer und im Zombie-Multiplayer keine Obergrenzte gegeben habe. Der reguläre Mehrspieler-Modus sei jedoch bei 200 Frames pro Sekunde abgeriegelt gewesen. Bezüglich einer allgemein gültigen Aussage für Black Ops 3 sei es aber noch zu früh, so der Director of Development.

Übrigens: Mark Lamia, der Studio-Chef bei Treyarch, verwehrt sich gegen die Verwendung des Begriffes »Portierung« im Zusammenhang mit Call of Duty: Black Ops 3. Das Spiel werde für den PC, die Xbox One und die PlayStation 4 parallel entwickelt und den Spielern auch im Vorfeld der Veröffentlichung auf all diesen Plattformen präsentiert. Allzu große Abstriche in Sachen Grafikqualität werden PC-Spieler also voraussichtlich nicht machen müssen - abgesehen von möglichen Beschränkungen durch eine möglicherweise bereits veraltete Engine.

Immerhin wurde der Shooter auf dem PC jedoch schon in voller 4K-Auflösung präsentiert.

Ob es am Ende aber nicht doch zu irgendeiner Form der Portierung kommen wird, bleibt abzuwarten. Im Moment halten sich hartnäckig Gerüchte um eine mögliche Version von Call of Duty: Black Ops 3 für die Xbox 360 und die PlayStation 3.

Call of Duty: Black Ops 3
Bumm: Explosionen sind sowohl optisch als auch akustisch besonders eindrucksvoll.