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Freitag, 30.07.2010
 

Call of Duty: Modern Warfare 2 - PC

Ego-Shooter  |  Release: 10. November 2009  |   Publisher: Activision Blizzard

Call of Duty - Mehr Umsatz mit bezahlten Multiplayer

Eine Marke in der Größe eines Call of Duty zu haben, weckt Begehrlichkeiten beim Hersteller, die Gewinnmaximierung voranzutreiben.

Von Christian Merkel |

Datum: 16.11.2009; 09:55 Uhr


 Call of Duty: Modern Warfare 2 - Multiplayer Call of Duty: Modern Warfare 2 - Multiplayer Thomas Tippl bekleidet bei Activision Blizzard den Posten des Finanzvorstandes. Seine Aufgabe ist es, innerhalb des Unternehmens für einen stetigen Geldzufluss zu sorgen. Sein liebstes Baby ist garantiert World of Warcraft, da es mit Abogebühren für einen verlässlichen Strom an Umsatz sorgt. Call of Duty mag zwar auch eine Lizenz zum Gelddrucken sein. Doch die Spieler geben nach Tippl Ansicht noch zu selten Geld für das Spiel aus. Am vergangenen Donnerstag sprach Thomas Tippl auf der BMO Capital Markets-Konferenz über neue Modelle, aus Spielemarken mehr Geld zu holen. Sein Ansatz läuft dabei vor allem über das Internet: So sollte man damit rechnen, dass Spieler demnächst für die Multiplayer-Funktionen von Call of Duty zahlen dürfen.

»Das ist definitiv unser Bestreben, da wir dort großes Potenzial sehen, vor allem wenn wir die verschiedenen Geschäftsmodelle sehen, um Geld aus Online-Spielen zu ziehe«, sagt Tippl. »Es findet schon längst zwischen Blizzard und unseren Online-Jungs ein reger Wissenstransfer statt. Wir haben sehr viel Erfahrung bei Call of Duty mit dem Erfolg auf Xbox Live und dem PlayStation Network gesammelt. Daraus fließt wieder Wissen in die Battle.net-Plattform und dessen Design.«

Call of Duty: Modern Warfare 2 - Multiplayer Call of Duty: Modern Warfare 2 - Multiplayer Da Tippl natürlich nichts mit der Technik am Hut hat, geht es am Ende vor allem um neue Erlösmodelle: »Ich denke, davon profitieren alle. Sie sollten erwarten, dass wir demnächst neue Online-Erlösmodelle für unsere großen Marken wie Call of Duty testen und schlussendlich auch einführen werden.« Anscheinend ist er nicht besorgt, dass ihm die Spieler das übel nehmen könnten: »Unsere Spieler berichten uns laufend über neue Dienste und Innovationen, die sie bei uns noch nicht bekommen. So, wie es sich bislang für uns darstellt, gibt es für zusätzliche Inhalte und Dienste, wie sie Blizzard anbietet, einen derartigen Bedarf, dass Spieler auch bereit sind, Geld dafür bezahlen«.

Das hört sich bislang noch recht schwammig an: Die kostenpflichtigen Dienste könnten Mini-Addons, Microtransactions für Waffen oder auch ein Abomodell sein. Angesichts des derzeit schrumpfenden Marktes der klassischen Spieleverkäufe im Handel dürfte Activision Blizzard rasch handeln wollen.

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Avatar Noctax
Noctax
#1 | 16. Nov 2009, 10:05
Also wenn es mal so weit ist, das ich für das Spielen eines Shooters im Internet Geld bezahlen muss lege ich mir ein anderes Hobby zu.
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Avatar dlbone
dlbone
#2 | 16. Nov 2009, 10:08
Wenn dann im Gegenzug der Preis für den Singleplayer massiv gesenkt wird isses mir recht.
Ich spiel ja sowieso kein CoD-Multiplayer^^
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Avatar Pizzafohra
Pizzafohra
#3 | 16. Nov 2009, 10:09
Die Abkassiererei findet kein Ende und Activision Blizzard schraubt sich da aktuell selbst in ungeahnte Höhen. Dass alles teurer wird, ist normal und der Lauf der Zeit. Activision hingegen sieht sich seiner Zeit wohl voraus.

Schade nur, dass es genug Freaks da draußen gibt, die diese neuen Geschäftsmodelle mit offenen Armen empfangen und bereitwillig ihr Geld reinpulvern werden.

Mir persönlich wird diese Firma langsam schon so umsympathisch, dass ich sogar auf Diablo 3 die Lust verliere.
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Avatar Dwarf Vader
Dwarf Vader
#4 | 16. Nov 2009, 10:15
Wen man bedenkt, dass ich Activision früher mal mochte...
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Avatar varg696
varg696
#5 | 16. Nov 2009, 10:18
Ach Blödsinn, wie wollen sie denn ein Abo-Modell einführen solange das Spiel noch auf den Konsolen erscheint.
Microtransfers sind da schon realistischer aber wer echt für n paar Level Ups oder nen Herzschlagsensor Geld bezahlt, der hats auch verdient verarscht und ausgeraubt zu werden.
Für mehr Inhalt, ständig wachsende Anzahl an Waffen, Maps und Spielmodi würd ich eventuell noch 5 Euro im Monat bezahlen, aber auch nur dann wenn der Solo Part getrennt vom Multipart verkauft wird.
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Avatar d3vnull
d3vnull
#6 | 16. Nov 2009, 10:18
Na dann herzlichen Glückwunsch!
[ironie]
DAS ist genau der richtige Weg, gegen die Raubkopiererei vorzugehen.
[/ironie]
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Avatar MaNToRoK
MaNToRoK
#7 | 16. Nov 2009, 10:19
Das würde nicht passieren, wenn die Spieler mal nachdenken würden, bevor sie blind absolut alles kaufen.
Da aber mittlerweile die Spielebranche auf die Masse der Idioten, die heutzutage für ein Mappack ungeahnte Summen ausgeben (entschuldigung, für 4 Maps zahl ich sicher keine 15€ <.<), aufbaut, ist das nicht verwunderlich. Würde man mal ein Zeichen setzen und NICHT jeden Müll kaufen, würden die überlegen müssen, wie man die Spiele besser macht. Aber solang es reicht - wozu?
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Avatar PbVeritas
PbVeritas
#8 | 16. Nov 2009, 10:20
Entschuldigung, ich geh mal kurz kotzen...
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Avatar Benutzername672
Benutzername672
#9 | 16. Nov 2009, 10:23
Ich HASSE diesen Thomas Tippl. Und ich habe gerade zum ersten mal seinen Namen gelesen.
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Avatar Blubbafasel
Blubbafasel
#10 | 16. Nov 2009, 10:23
und ich dachte schlimmer gehts nicht mehr bei activision bzw. cod mw2 in sachen abzocke....
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