Special: Call of Duty Historie | Seite 2
Und es hat Booooom!!! gemacht
Call of Duty
Release: 6. November 2003
Entwickler: Infinity Ward
Der erste Teil der Shooter-Serie
Call of Duty
erschien im November 2003 und verzichtete auf eine zusammenhängende Hintergrundgeschichte. Stattdessen ziehen Sie auf Seiten der Amerikaner, Briten und Russen in vier kurzen Kampagnen gegen die Deutschen ins Feld. Als amerikanischer Private Joey Martin kämpfen Sie in der Normandie, als britischer Sergeant Jack Evans nehmen Sie an der Operation Tonga teil und sabotieren in Begleitung von Captain Priceder das deutsche Kriegsschiff Tirpitz. Die dritte Kampagne spielt in Stalingrad und erinnert in vielen Szenen deutlich an den Film Duell – Enemy at the Gates. Hier steuern Sie Private Alexei Ivanovich Voronin.
In der letzten Kampagne treten die drei Protagonisten nacheinander in kurzen Missionen an. In Belgien zerstören Sie eine Bunkeranlage, in der Nähe von Burgsteinfurt schalten Sie V-2-Raketen aus und als Sergeant Voronin stürmen Sie den Reichstag in Berlin.
Das erste Call of Duty stammte vom Entwickler Infinity Ward, ein Team, das sich wiederum aus vielen der Machern des Ego-Shooters
Medal of Honor Allied Assault
rekrutierte. Und gleich mit dem ersten Serienteil definierte Infinity Ward bereits ihre Stärken: Schnelle Aktion und eine scriptlastige Inszenierung, sorgen für eine packende und zugleich bedrückende Atmosphäre.
Peter Steinlechner schrieb im Fazit zum Call of Duty-Test:
Selten saß ich bei einem Ego-Shooter mit derart blanken Nerven vor dem Monitor wie bei Call of Duty - zumindest in den 17 spannenden Missionen. Da hatte ich wirklich das Gefühl, mitten drin in der Action zu stecken. Um mich herum tauchen ständig neue Gegner auf, Panzer rumpeln heran, Freund und Feind brüllen Befehle. Und dann gibt's zwischendurch einen weniger hektischen, aber genauso packenden Einzelkämpfer-Level oder den kurzweiligen Höllenritt im computergesteuerten Auto… » mehr