Call of Duty im Test
Spektakulärer, aber kurzer Weltkriegs-Shooter
Fazit der Redaktion
Pausenlose Action
Selten saß ich bei einem Ego-Shooter mit derart blanken Nerven vor dem Monitor wie bei Call of Duty - zumindest in den 17 spannenden Missionen. Da hatte ich wirklich das Gefühl, mitten drin in der Action zu stecken. Um mich herum tauchen ständig neue Gegner auf, Panzer rumpeln heran, Freund und Feind brüllen Befehle. Und dann gibt's zwischendurch einen weniger hektischen, aber genauso packenden Einzelkämpfer-Level oder den kurzweiligen Höllenritt im computergesteuerten Auto. Und obwohl ich einige Szenen durchaus makaber finde: Mir gefällt's!
Unspektakuläres Finale
Schade, dass es in der russischen Kampagne einige langweiligere Aufträge (Stichwort: Kanalisation) gibt. Da scheint den Entwicklern die Puste ausgegangen zu sein. Überhaupt: Nach gut acht Stunden war ich im zweiten von vier Schwierigkeitsgraden durch - und angesichts der kurzen Spieldauer ganz schön sauer. Die hat, gemeinsam mit den lahmen Missionen gen Ende, Call of Duty die sonst fällige 90er-Wertung gekostet. Ingesamt gibt's hier trotzdem mehr spannende Stellen als in so manch längerem Konkurrenten. Erwachsene können zugreifen!