Das neue Projekt der Men-of-War-Macher DigitalMindSoft mit dem Titel Call to Arms geht gut voran – die Finanzierung ist allerdings noch eine Herausforderung. Das erklärte der Gründer des Entwickler-Studios, Chris Kramer, gegenüber den Kollegen von Rock, Paper, Shotgun.

Call to Arms soll im Gegensatz zu Men of War ein Echtzeitstrategiespiel mit modernem Setting werden. Laut Kramer hätte man diesmal kein WW2-Setting gewählt, weil das von vielen Titeln genutzt wird – ein Modernes Setting für Echtzeitstrategiespiele gäbe es nicht so oft. Außerdem würde »die Squad-basierende Kriegsführung von heute sehr gut in die kompetitive, mikro-intensive Spielwelt passen«, die sich die Entwickler für ihre Spiele vorstellen.

Laut Kramer treten in Call to Arms die USA gegen eine nach Terroristen klingende Fraktion namens »Global Revolutionary Movement« an. Spieler könnten vom neuen Titel die gleiche Qualität wie von den früheren DigitalMindSoft-Spielen erwarten.Trotz alter Engine soll Call to Arms außerdem auf dem neusten Stand der Technik sein.

Die GEM-Engine, die ebenfalls schon in Men of War zum Einsatz kam wird von den Entwicklern derzeit komplett überarbeitet und soll danach besser aussehen und moderne Hardware mit Multi-Core-Technologie nutzen. Auch der Netcode und das Online-Machtmaking sollen verbessert werden. Call to Arms soll laut den Entwicklern sehr Modfreundlich werden.

Die größte Hürde sei im Moment noch die Finanzierung – auf ihrer Webseite haben die Entwickler eine Crowd-Funding-Aktion mit einem Finanzierungsziel von 100.000 EURO gestartet. Ähnlich wie auf der Crowd-Funding-Plattform Kickstarter gibt es für Unterstützer der Aktion verschiedene Boni gestaffelt nach der Höhe der zugesicherten Beträge. Auch Stretch-Goals sind veranschlagt, die erklären wie zusätzliche Geldmittel genutzt werden sollen. Die Crowd-Funding-Aktion soll in Kürze auch noch auf Kickstarter ausgedehnt werden.

Den Release von Call to Arms planen die Entwickler für das erste Quartal 2014.

Call to Arms - Artworks