Command & Conquer: Renegade im Test
C&C aus der Ego-Perspektive
Fazit der Redaktion
Masse an Action
Mann, da ist ja was los! Am Himmel schweben Helis, am Boden stürmen Nod-Soldaten, ein Flammenpanzer bruzelt an meiner Rüstung - da läuft Rengade zu Höchstform auf. Mir haben es speziell diese Massenschlachten angetan, in denen ich mich wirklich wie im großen Kampf zwischen GDI und Kane fühle. Aber selbst wenn es etwas ruhiger zugeht, sorgen die motivierenden Einsätze für gesteigerte Adrenalinausschüttung. Besonders gelungen ist auch der umfangreiche Fuhrpark: In keinem anderen Ego-Shooter (inklusive Halo) hat es mir dermaßen Spaß gemacht, wild böllernd mit Vehikeln durchs Gelände zu brettern.
Grenzdebile Gegnerschar
Größter Schwachpunkt ist die Feind-KI. In Zeiten eines Medal of Honor erwarte ich einfach mehr als Gegner, die sich offensichtlich gerne abknallen lassen. So manches Scharmützel verkommt dadurch zur Pflichtübung - mit Herausforderung hat das nichts zu tun. Auch an den extremen Qualitätsunterschieden in Sachen Grafik hätte Westwood besser noch gefeilt, zumal die 3D-Engine durchaus was kann. Trotz der Schwächen: Allein schon wegen der abwechslungsreichen Hochspannungs-Einsätze können jetzt auch Actionfans im C&C-Universum losschlagen.