Counter-Strike : Counter-Strike: Global Offensive bietet verschiedene Community-Server mit Mods und Plugins, verschiedene Betreiber wurden jetzt aber auf Lebenszeit gebannt. Warum, das weiß nur Valve. Counter-Strike: Global Offensive bietet verschiedene Community-Server mit Mods und Plugins, verschiedene Betreiber wurden jetzt aber auf Lebenszeit gebannt. Warum, das weiß nur Valve.

Zum Thema CS: GO ab 76,62 € bei Amazon.de Eine kürzlich durchgeführte Bannwelle verschiedener Community-Server in Counter-Strike: Global Offensive erzürnt die Community. Denn Valve hat die Aktion ohne Statement durchgeführt - derzeit wird sogar noch gerätselt, warum und in welchem Verfahren die Server gebannt wurden.

Momentan gibt es zwei Vermutungen: Entweder wurden die Server ein halbes Jahr nach einem Verbot gewisser Mods und Plugins gesperrt, die Items, Skins und Waffen an Spieler geben, die sie tatsächlich nicht besitzen. Einige Server-Betreiber erklären aber, dass auch Server ohne solche Erweiterungen gesperrt wurden und derzeit noch genug entsprechende Server existieren.

Die Alternative ist ein kürzlich eingeführtes System, Server bei Verstößen zu melden. So könnten die Server gesperrt worden sein, die zu viele Meldungen eingestrichen hatten. Bei einem solchen System wäre aber jeder Community Tür und Tor geöffnet, die Funktion zu missbrauchen und in Ungnade gefallene Server-Hosts großflächig melden - ähnlich wie es YouTubern passieren kann.

Noch ist also überhaupt nicht geklärt, wieso bestimmte Server gesperrt wurden. Valve schweigt zum Thema, eine Bannwelle war auch nicht angekündigt. Betreiber bekommen beim Aufruf nur eine automatische Nachricht, dass sie auf Lebenszeit gesperrt wurden - ohne Angabe von Gründen. Bei größeren Communitys mit mehreren Servern wurden teilweise vierstellige Summen in die Infrastruktur gesteckt. Community-Server werden nicht für das gerankte Matchmaking verwendet, sondern nur für private Matches mit eigenen Mods und Regeln. Bekannte Server-Mods sind beispielweise Surfmaps oder Zombie-Survivalkarten (die zur Entwickler von Counter-Strike Nexon: Zombies geführt haben).

Die Wut richtet sich nicht nur gegen die unsaubere und willkürlich scheinende Bannwelle, auch Valves nicht existente Kommunikation bei vielleicht tatsächlich gerechtfertigten Banns wird kritisiert. Wir hatten ebenfalls kürzlich in einer Kolumne den Entwickler für seine Arbeit und Kommunikation kritisiert. Im letzten Jahr wurde der R8 Revolver in einem verbuggten und viel zu starken Zustand eingeführt, Waffenänderungen hatten nicht den von Valve erwünschten Effekt und wurden schließlich zurückgenommen. Seitdem wurden Änderungen am Rangsystem vorgenommen, die ebenfalls nicht offiziell kommuniziert und erst einen Tag nach dem Patch in einem Reddit-Unterforum kurz kommentiert wurden.

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Gute Runde: Wir haben alle aus dem gegnerischen Team erwischt, ein Ace!