DayZ : Die Standalone-Version von DayZ war kürzlich Teil des Steam-Summer-Sales. Dean Hall als zuständiger Projektleiter wusste davon jedoch nichts und zeigte sich dementsprechend schockiert. Die Standalone-Version von DayZ war kürzlich Teil des Steam-Summer-Sales. Dean Hall als zuständiger Projektleiter wusste davon jedoch nichts und zeigte sich dementsprechend schockiert.

20,39 Euro statt wie gehabt 23,99 Euro kostete die Early-Access-Version von DayZ kürzlich über einen Zeitraum von 24 Stunden auf Steam. Der Grund: Die digitale Vertriebsplattform hatte den Titel in ihren Steam-Summer-Sale aufgenommen - und das offensichtlich ohne das Wissen des zuständigen Projektleiters Dean Hall.

Der ließ anschließend nämlich leicht verärgert über twitter.com wissen, dass er ebenso schockiert von dieser Maßnahme sei, wie viele der Spieler:

»Fragt mich bitte nicht, warum DayZ Teil des Sales war. Ich bin genauso ahnungslos und schockiert darüber, wie alle anderen.«

Wenig später legte Hall dann noch einmal auf reddit.com nach und bekräftigte, keine Ahnung zu haben, warum DayZ in den Steam-Summer-Sale aufgenommen wurde. Das Ganze sei eine ziemliche Überraschung für ihn, so der Game-Designer.

Ähnlich äußerte sich dann auch Brian Hicks, der für DayZ zuständige Producer von Bohemia Interactive. Er könne keinerlei Fragen bezüglich des Steam-Sales beantworten, da dies in der Verantwortung seines Arbeitgebers liege, so Hicks via twitter.com.

Für Verwirrung und Verärgerung sorgte die Aufnahme von DayZ in den Steam-Summer-Sale vor allem deshalb, weil das Spiel klar und deutlich als unfertig deklariert wird und Hall und seine Mitarbeiter in der Vergangenheit stets davon abgeraten hatten, den Titel in seinem aktuellen Zustand zu kaufen. Eine solche Marketing-Aktion wirkt daher wohl beim Versuch, die Kunden davon zu überzeugen, mit dem Kauf bis zur Veröffentlichung der Beta- oder finalen Version von DayZ zu warten, leicht kontraproduktiv

Mittlerweile hat sich auch Bohemia Interactive selbst zu Wort gemeldet. Gegenüber eurogamer.net erklärte ein Sprecher des Unternehmens, dass man weder Hall noch Hicks habe erreichen können, weil sich beide auf einer Reise befunden hätten, und dass man sie möglicherweise deshalb bezüglich des Steam-Sales nicht kontaktiert habe. Man werde die Sache jedoch klären, sobald die beiden zurück im Büro seien, heißt es weiter.

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