Komplettlösung zu DayZ - So überleben Sie die ersten Stunden
Das Interface
Im Folgenden erklären wir das Interface von DayZ im Detail. Beachten Sie dazu bitte das Bild.
1. Die Geräuschanzeige
Je mehr Balken vom Ohr ausgehen, desto lauter sind wir. Während wir im vollen Sprint (Taste C) auf Beton weithin hörbar sind, können wir uns den Zombies kriechend (Taste Y) bis auf wenige Meter nähern.
Der Geräuschmesser zeigt uns allerdings nur an, wie laut die Zombies uns wahrnehmen, nicht wie laut wir wirklich sind. Beispiel: Wenn wir über ein Kiesbett krabbeln, können uns Zombies nicht hören, weil unsere Anzeige nicht ausschlägt. Menschen dagegen werden das Knirschen durchaus wahrnehmen können. Also: Die Anzeige ist ein Messgeber für Zombies, nicht für Menschen.
2. Die Sichtbarkeitsanzeige
Dieses Symbol verhält sich äquivalent zur Geräuschanzeige. Es gibt uns einen Hinweis, wie gut wir für Zombies sichtbar sind, nicht, ob uns Menschen entdecken können. Auch hier gilt: Kriechend sind wir für die Untoten so gut wie unbemerkbar. Wenn wir auf Wiesen rumspringen, können sie uns jedoch auf mehr als fünfzig Meter entdecken.
Menschen reagieren dagegen generell eher auf Bewegungen. Ein aufrecht laufender Spieler ist auch auf große Entfernung noch auszumachen und könnte auch gleich eine Polizeisirene auf dem Kopf tragen. Deswegen empfiehlt es sic,h in der Sichtweite von Behausungen immer in geduckter Haltung (Taste X) zu joggen. Dadurch geben wir eine weniger sichtbare Silhouette gegen den Horizont ab und fallen unter den rumschlurfenden Zombies nicht so sehr auf.
Auch wichtig: Gras schützt nicht. Das Gestrüpp wird auf Entfernung ausgeblendet. Wir sind also trotz vermeintlicher Deckung auf Distanz wunderbar zu erkennen. Besser: In die Umgebung einblenden, hinter Felsen, Bäumen oder in Häuser verstecken und ruhig halten.
3. Statusanzeigen
Hier können zwei Symbole auftauchen und beide bedeuten nichts Gutes. Das Zerbrochene-Pillen-Icon bedeutet, dass wir uns in einem Schockzustand befinden, der durch Spieler-Beschuss oder Umgebungsschaden auftritt. Während Ersteres selbsterklärend ist, wissen viele Spieler gar nicht, wie gefährlich die Umgebung sein kann. Es gibt zum Beispiel ein Militärlager zwischen den Städten Chernogorsk und Balota, dessen Stacheldrahttore uns mit etwas Pech die Beine brechen.
Gegen den Schockzustand können wir nichts unternehmen. Loggen wir uns innerhalb der fünf Minuten, die der Zustand dauert, sind wir beim nächsten Einloggen für längere Zeit (ein paar Minuten) bewusstlos. Eine Mechanik, die Spieler daran hindern soll, Gefahren durch einen Logout zu umgehen.
Das zweite Symbol hat eine ungleich gemeinere und spürbarere Bedeutung: Wir haben uns die Beine gebrochen und können ab sofort nur noch kriechen. Per X-Taste können wir uns immer noch hinhocken, dann aber nicht fortbewegen. Dadurch kommen wir immerhin in eine bessere Feuerposition gegen Zombies, denn aus der Bauchlage schießt es sich mit den ganzen Sträuchern im Weg sehr schlecht. Tipp am Rande: Mit den Tasten Q und E können wir im Liegen seitlich hin und her rollen und zum Beispiel Feindfeuer ausweichen.
4. Gesundheitsanzeigen
Generell gilt: Grün ist gut, rot ist schlecht und wenn eine Anzeige blinkt, haben wir ein akutes Problem, dass es ohne Verzögerung zu ändern gilt.
4a. Temperatur
Unsere Körperwärme lässt sich auch in der Debug-Konsole unter »Temperature«ablesen. Normal ist ein Wert zwischen 35 und 42 Grad Celsius, abhängig von der Tageszeit (Nacht = kälter, Sonnenschein = wärmer).
Vor allem langanhaltender Regen und Wasserausflüge können unsere Temperatur senken und somit eine Infektion hervorrufen. Die lässt sich nur durch Antibiotika bekämpfen, die es nur selten und ausschließlich in Krankenhäusern gibt.
Um uns wieder aufzuwärmen, können wir eine Feuerstelle (Streichhölzer und Holz vorausgesetzt) basteln, ein Heat-Pack verbrauchen oder uns einfach für längere Zeit Unterschlupf in einem Gebäude oder Fahrzeug suchen.
4b. Durst
Der Durst nimmt mit der Zeit zu (und das Symbol wird rot). Schneller noch geht’s, wenn wir viel laufen. Soda-Dosen sowie aufgefüllte Wasserflaschen schaffen Abhilfe und können in Städten, Dörfern, an toten Zombies und Spielern gefunden werden.
Manche Spieler meinen, dass man nur trinken sollte, wenn die Anzeige blinkt. Wenn das Inventar jedoch voll ist oder wir es nicht mit Dosen füllen möchten, sollte jede gefundene Dose geleert werden. Trinken kostet nichts und zögert den Durst weiter hinaus.
4c. Blut
Die wichtigste Anzeige. Auch wenn es nach einiger Zeit schwierig wird, sie sollte immer so grün wie möglich gehalten werden. Das Symbol ist eine optische Darstellung des Wertes in der Debug-Konsole (»Blood«). Sinkt unser Wert unter 5.000, werden wir in unregelmäßigen Abständen bewusstlos und schauen einer Sanduhr beim Ablaufen zu.
Blut lässt sich durch Essen und Bluttransfusionen herstellen. Dosenfutter erhöht den Wert um 200 Einheiten, gebratenes Fleisch um 800.
Blinkt ein weißes Kreuz auf dem Symbol, bluten wir langsam aus. Zwar gibt es eine geringe Chance, dass die Blutung von alleine stoppt, aber darauf können wir uns nicht verlassen. Stattdessen müssen wir uns mit einer Bandage verbinden.
4d. Hunger
Unser Essensbedürfnis verhält sich absolut analog zum Durst. Kämpfe und schnelles Laufen sorgt für Kohldampf, Dosenfutter und gebratenes Fleisch beruhigen den Magen.







Facebook
YouTube
Google+
Twitter
RSS-Feeds
Newsletter