Electronic Arts : Electronic Arts konnte 2012 die Kritiker begeistern. Electronic Arts konnte 2012 die Kritiker begeistern. Origin-Zwang, die Free2Play-Umgestaltung von Command & Conquer oder zuletzt Ingame-Shops in Vollpreis-Spielen - im vergangenen Jahr hat der Publisher Electronic Arts gleich mehrmals den Ärger seiner Kunden auf sich gezogen. Trotzdem sprechen die nackten Zahlen für EA. So kürt der Wertungs-Aggregator Metacritic.com das Unternehmen jetzt zum besten Publisher des vergangenen Jahres. Der Grund: EA schafft mit insgesamt 37 Veröffentlichungen als einziger Spieleverlag eine Durchschnittswertung von 75,2 Punkten.

Der Titelverteidiger Microsoft musste sich mit 73 Punkten Durchschnitt bei 42 Spielen mit Rang 2 begnügen. Activision Blizzard - immerhin aus wirtschaftlicher Sicht der größte Publisher der Welt - ist mit nur 64,4 Punkten abgeschlagen auf Rang 10.

Maßgeblich am Erfolg von EA beteiligt ist das Action-Rollenspiel Mass Effect 3 , was trotz großer Fan-Kritik mit durchschnittlich 93 Punkten bewertet wurde. Als Schlusslicht im EA-Portfolio hat Medal of Honor: Warfighter nur 53 Punkte bekommen - kein Wunder also, dass EA die Marke bis auf weiteres auf Eis gelegt hat.

Wie Metacritic selbst erklärt, waren für die Rangliste nur Kritiker-Bewertungen ausschlaggebend, User-Meinungen hat man hingegen ausgeklammert. Auch die Verkaufszahlen der Spiele hatten keinen Einfluss auf das Ergebnis. In der Top-10 der großen Publisher sind zudem nur »Publisher mit 15 und mehr Spielen« aufgeführt. Bei den »mittleren Publishern« mit mindestens 7 Veröffentlichungen erobern Take Two (83,1 mit 10 Spielen) und Telltale (83,9 mit 7 Titeln) die Spitzenplätze.

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