Im Märchen der Gebrüder Grimm »Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen« geht ein junger Bursche auf Reisen, um zu lernen, was Furcht bedeutet. Er lässt sich in einer dunklen Kirche erschrecken – ergebnislos. Er schläft unter einem mit sieben Leichen behangenen Galgen – langweilig. Er übernachtet gar in einem Spukschloss und trifft Gespenster und doch jammert er immerzu: »Ach, wenn’s mir nur gruselte! Ach, wenn’s mir nur gruselte!« Die jungen Burschen von heute haben dieses Problem nicht mehr: Das Actionspiel Dead Space von Electronic Arts ist derart spannend, wer sich dabei nicht erschreckt, dem ist nicht zu helfen.

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Dead Space : Dieser Necromorph-Boss ist ein besonders hartnäckiger Bursche: Seine Gliedmaßen wachsen unaufhörlich nach. Hier hilft erstmal nur die Flucht. Dieser Necromorph-Boss ist ein besonders hartnäckiger Bursche: Seine Gliedmaßen wachsen unaufhörlich nach. Hier hilft erstmal nur die Flucht.

Schrottreif

Isaac Clarke ist nicht ausgezogen, das Fürchten zu lernen, er ist ausgezogen, die Antenne zu richten. Isaac ist Techniker und soll mit seinem Team die Kommunikationsanlage des Minenraumschiffs USG Ishimura reparieren, denn der Riesenraumer hat schon lange keine Nachrichten mehr in die Heimat gesendet. Nach Feierabend will sich Issac dann mit seiner Freundin Nicole treffen, die auf der Ishimura arbeitet. Bevor die Funkverbindung abbrach, hat die ihm noch eine verstümmelte Nachricht geschickt, die unseren Helden beunruhigt – irgendetwas scheint an Bord nicht in Ordnung zu sein.

Irgendwas? Wie wäre es mit: alles?! Angefangen beim Andock- Leitsystem – das Schiff von Isaac und seinen Kollegen kracht beim Anflug überraschend in den Hangar. Ruhe und Frieden aus der kurzen Eröffnungssequenz haben sich mit der Bruchlandung aus dem Spiel verabschiedet und werden sich die nächsten 15 Stunden bis zum Abspann von Dead Space nicht mehr blicken lassen.