Defiance - Free2Play

Ego-Shooter  |  Release: 02. April 2013  |   Publisher: Namco Bandai
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Special: Defiance - Pilotfilm im Check

TV-Serie mit Migrationshintergrund

Am 16. April startet auf SyFy die Science-Fiction-Serie Defiance, das korrespondierende gleichnamige Shooter-MMO läuft bereits seit Anfang des Monats. Wir haben die 90minütige Pilotfolge gesehen und verraten, was SciFi-Fans in der Serie erwartet.

Von Patrick Lück |

Datum: 12.04.2013


Defiance - Pilotfilm im Check : Defiance - die Science-Fiction-Serie des SyFy-Fernsehsenders ist ein Crossmedia-Projekt und läuft parallel zum MMO-Rollenspiel. Defiance - die Science-Fiction-Serie des SyFy-Fernsehsenders ist ein Crossmedia-Projekt und läuft parallel zum MMO-Rollenspiel. Zum Thema » Defiance im Test Erst schießen, dann fernsehen Eine finstere Höhle. Eine Bande von Raiders. Ein wildes Feuergefecht. Ein unbeschreiblich wertvoller Kristall. Am Ende haben Nolan und seine Alien-Adoptivtochter Irisa, was sie wollen. Den Kristall, ihr Ticket in die Freiheit. Jetzt geht es nach Antarctica, letzte Zuflucht der Menschheit und seit der Terraforming-Katastrophe von Defiance wohl ein tropisches Paradies.

Was klingt wie das hoffnungsvolle Ende der TV-Serie Defiance, die am 16. April einen Tag nach US-Ausstrahlung auf SyFy Deutschland startet, ist in Wahrheit eine Episoden-Mission aus dem parallel geschalteten Shooter-MMO Defiance von Trion Worlds (Rift). Und diese spielt zeitlich noch vor dem Serien-Beginn. Als Nolan und Irisa das Spiel verlassen, setzt an genau diesem Punkt schließlich die Pilotfolge ein. Eine nahtlose Verbindung von Spiel und TV-Serie.

Die Handlung: Romeo & Julia trifft Krieg & Frieden

Nolan (Grant Bowler) und Irisa (Stephanie Leonidas), beide wie die Helden im Spiel Archenjäger auf der Suche nach wertvollen Alien-Artefakten, verlassen die San Francisco Bay Area, den Schauplatz des Spiels und der namensstiftenden Schlacht von Defiance, und kommen in die Gegend von St. Louis an, dem Handlungsort für die 12 Folgen umfassende erste Staffel von Defiance.

Defiance - Pilotfilm im Check : Nolan (Grant Bowler) und seine Adoptivtochter Irisa (Stephanie Leonidas) sind in vielen Dingen nicht einer Meinung. Nolan (Grant Bowler) und seine Adoptivtochter Irisa (Stephanie Leonidas) sind in vielen Dingen nicht einer Meinung.

St. Louis ist der Geburtsort von Nolan, der als kleines Kind miterleben musste, wie ein Kollektiv von sieben Alien-Rassen, die ihr Heimatsystem verlassen mussten, die Erde erreicht. Ob der ungeladenen Immigranten mit ihrer eingeschleppten Flora und Fauna kommt es zum Krieg. Erst als es bei der »Schlacht von Defiance« in der San Francisco Bay Area zur Katastrophe kommt und eine Terraforming-Welle das Antlitz unserer Erde für immer entstellt, bemühen sich Aliens und Menschen um eine friedliche Koexistenz.

Defiance - Pilotfilm im Check : Bürgermeisterin Amanda Rosewater hat alle Hände voll zu tun, damit Defiance nicht in Gewalt und Anarchie versinkt. Trotz anfänglicher Bedenken Nolan betreffend, macht sie ihn später zu ihrem neuen Gesetzeshüter. Bürgermeisterin Amanda Rosewater hat alle Hände voll zu tun, damit Defiance nicht in Gewalt und Anarchie versinkt. Trotz anfänglicher Bedenken Nolan betreffend, macht sie ihn später zu ihrem neuen Gesetzeshüter.

Ein Waffenstillstand aus der Not geboren – ein wackliger Frieden. Auf den Trümmern des ehemaligen St. Louis, von dem nur noch die Reste des einst weltberühmten Bogens Gateway Arch zeugen, erhebt sich die Siedlung Defiance. Sie ist ein Schmelztiegel von Menschen und Alienrassen, die mehr schlecht als recht miteinander auskommen. Den brüchigen Frieden und ein Mindestmaß an Ordnung versucht die Bürgermeisterin Amanda Rosewater (Julie Benz) aufrechtzuerhalten. Doch die wahren Machthaber in der Stadt sind der menschliche Minen-Magnat Rafe McCawley (Graham Green) sowie der Unterweltboss und Castithan-Alien Datak Tarr (Tony Curran), welche sich beide sich in innigster Feindschaft und Konkurrenz gegenüberstehen.

Defiance - Pilotfilm im Check : Die Hauptdarsteller von Defiance (von links nach rechts): Unterweltboss Datak Starr (Tony Curran), seine Frau Stahma (Jaime Murray), Bürgermeisterin Amanda Rosewater (Julie Benz), ihre Schwester und Bordellchefin Kenya (Mia Kirshner), Archenjäger Joshua Nolan (Grant Bowler), seine Adoptivtochter Irisa (Stephanie Leonidas) und der Minenmagnat Rafe McCawley (Graham Greene). Die Hauptdarsteller von Defiance (von links nach rechts): Unterweltboss Datak Starr (Tony Curran), seine Frau Stahma (Jaime Murray), Bürgermeisterin Amanda Rosewater (Julie Benz), ihre Schwester und Bordellchefin Kenya (Mia Kirshner), Archenjäger Joshua Nolan (Grant Bowler), seine Adoptivtochter Irisa (Stephanie Leonidas) und der Minenmagnat Rafe McCawley (Graham Greene).

Als sich in bester »Romeo & Julia«-Manier die zwei jüngsten Kinder der verfeindeten Clans ineinander verlieben und der älteste Sohn von Rafe McCawley ermordet wird, droht die Feindschaft zwischen beiden Familien in offene Gewalt umzuschlagen. Mehr aus Eigennutz als aus Selbstlosigkeit greift schließlich Nolan, ein Ex-Elitesoldat, in die Situation ein. Seine Ermittlungen führen ihn schließlich auf die Spur einer Verschwörung, die ganz Defiance auszulöschen droht.

Joshua
Erlebte als kleines Kind hautnah die Ankunft der Votaner, einem Kollektiv von sieben sehr unterschiedlichen Alienrassen, mit. Machte sich in den dann folgenden Fahlkriegen (Pale Wars) militärisch verdient und rettete dem kleinen Irathient-Mädchen Irisa das Leben, welche er fortan als Adoptivtochter aufzog. Als Archenjäger durchstreift er die Welt in der Hoffnung auf genügend Geld für die Reise nach Antarctica. Doch in Defiance, das auf den Ruinen seiner ehemaligen Heimatstadt St. Louis steht, findet er schließlich eine neue Bestimmung als Gesetzeshüter. Grant Bowler, der Darsteller von Joshua Nolan, dürfte den meisten Zuschauer wohl als Werewolf Cooter aus dem Vampir-Serienhit True Blood bekannt vorkommen. Er hatte aber auch Nebenrollenauftritte in Hollywood-Kinoproduktionen wie dem Actionthriller Killer Elite (2011) oder der umstrittenen Ayn-Rand-Verfilmung Atlas Shrugged (2011).

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Avatar Alfredog
Alfredog
#1 | 12. Apr 2013, 18:57
Für mich sieht das nach klischeehafter 08/15 Ware aus die - wie im Artikel schon richtig erkannt wurde - aus Abziehbildern besteht.

Wenn dann noch "Die Spezialeffekte wirken häufig sehr artifiziell und die finale Schlacht der Pilotfolge lässt die fehlenden finanziellen Mittel leider zu deutlich erkennen" dazu kommt, dann ist das für mich bei einer Science-Fiction Serie der Todesstoß.

Damit verschwende ich meine Zeit sicher nicht.
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Avatar iwanafugalot
iwanafugalot
#2 | 12. Apr 2013, 19:07
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar blacee
blacee
#3 | 12. Apr 2013, 19:32
Sieht gar nicht so schlecht aus wie befürchtet.

Ich lasse mich gerne überraschen. Vielleicht macht die Story der Serie mehr her als die des Spieles. Oh, wait.
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Avatar Newtons hat
Newtons hat
#4 | 12. Apr 2013, 19:52
Sieht schon auf den Bildern eher billig aus, ich werf vielleicht mal nen Blick drauf, es sieht aber nicht so aus als ob was draus wird.
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Avatar VelocityCue
VelocityCue
#5 | 12. Apr 2013, 20:10
ich bin sehr gespannt auf den pilot... die rahmenhandlung hört sich interessant an und auch der cast ist mit sehr guten schauspielern besetzt. und da der produzent der serie auch der macher von farscape ist (eine der besten scifi serien) sollte man defiance nicht sofort (und ohne den pilot überhaupt gesehen zu haben) abschreiben.
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Avatar Dabra
Dabra
#6 | 12. Apr 2013, 20:21
Zitat von Alfredog:
Wenn dann noch "Die Spezialeffekte wirken häufig sehr artifiziell und die finale Schlacht der Pilotfolge lässt die fehlenden finanziellen Mittel leider zu deutlich erkennen" dazu kommt, dann ist das für mich bei einer Science-Fiction Serie der Todesstoß.

Damit verschwende ich meine Zeit sicher nicht.

Dr. Who hat wohl gezeigt, dass eine Scifi Serie kein riesen Budget und fancy Special Effects braucht um wirklich erfolgreich zu sein. ;-)
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Avatar Terranigma
Terranigma
#7 | 12. Apr 2013, 20:22
Ich weiß ja nicht. Wenn ich an gute SciFi denke fällt mir zuerst "Firefly" ein die mit, wohl auch nicht viel Budget, aber dafür ungemein viel Witz ein Kleinod hinbekommen haben. Ich gucke keine SciFi-Serien um Effekte und Action zu sehen; das leistet das Budget einfach nie, es sieht zumeist unglaublich billig aus, zumal man ohnehin weiß, dass die Hauptcharaktere jeden Kampf überleben - es sind eben die Hauptcharaktere für die Serie. Einzige Ausnahme bildet da aktuell wohl "Game of Thrones", das sehr freizügig mit den Charakteren umgeht, aber gut, das basiert ja auch auf einer Romanvorlage.

Gute 'Ideen' haben die meisten Serien doch, muss ich sagen, mangelt es meist an der Umsetzung. Bei US-Amerikanischen Serien bin ich immer skeptisch, weil SciFi zumeist zum Militarismus mit 0815-Stereotypen verkommt, was mich als europäischen Zuschauer einfach nicht anspricht. Irgendwie ... keine Ahnung. "Defiance" hinterlässt bei mir den Eindruck als könnte es perfekt auf Pro7 oder RTL2 um 18 Uhr laufen.

Serien können es in Punkto Action und Effekten nicht mit Filmen aufnehmen. Nicht nur das, meist wirken sie auch einfach nur albern wenn sie es überhaupt versuchen; gerade deswegen sollte man die Bemühung doch gleich sein lassen und das Geld lieber in fähige Schauspieler und Autoren investieren. Gerade daran kränkeln ja die meisten US-Serien irgendwie. Tolle Ideen bringen halt nichts, wenn die Schauspieler und Dialoge völlig flach sind. Ich schwör' da lieber auf britische Produktionen und Co. Wenig Effekte, langsames Tempo aber dafür ist die Chance einen Autor mit Hirn zu erwischen höher.
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Avatar Sn0wblind
Sn0wblind
#8 | 12. Apr 2013, 21:07
Aber ich versteh ned, finde es sieht ganz und garnicht billig aus, gibt da diverse schlimmere Kandidaten .. oder WOLLEN manche einfach nur das Zeug (egal was) schlecht reden?!
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Avatar krucki
krucki
#9 | 12. Apr 2013, 21:48
Zitat von Sn0wblind:
Aber ich versteh ned, finde es sieht ganz und garnicht billig aus, gibt da diverse schlimmere Kandidaten .. oder WOLLEN manche einfach nur das Zeug (egal was) schlecht reden?!

Kommt mir auch oft so vor, Hauptsache man kann irgendwas schlechtreden, egal was und warum.
Schade das es auf SyFy läuft, so werde ich nicht reingucken können...naja..
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Avatar molarilondo
molarilondo
#10 | 12. Apr 2013, 22:00
Ich will Firefly zurück.......
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Details zu Defiance

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 02. April 2013
Publisher: Namco Bandai
Entwickler: Trion Worlds
Webseite: http://www.defiance.com/de/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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