Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden - PC

Action-Rollenspiel  |  Release: 09. November 2011  |   Publisher: Warner Bros.
Seite 1 2   Fazit Wertung

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden im Test

Aus'm Norden nichts Neues

Mit Der Krieg im Norden kommt nach langer Wartezeit endlich wieder ein Herr-der-Ringe-Spiel mit Koop-Modus ins heimische PC-Zimmer. Ob sich das Warten gelohnt hat?

Von Sebastian Klix |

Datum: 11.11.2011


Zum Thema » Krieg im Norden: Test-Video Kommentierte Spielszenen & Fazit » Der Herr der Ringe: Die Serie Galerie mit allen Tolkien-Spiele Mit Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden steht nach gut 20 plattformweiten Spielen nun die nächste Versoftung von J.R.R. Tolkiens Ring-Saga in den Händlerregalen – und das von keinem Unbekannten. Die Snowblind Studios werden allerdings den wenigsten PC-Spielern ein Begriff sein, zeichneten sich die Washingtoner bisher doch nur für diverse Konsolenspiele verantwortlich. Eines davon dürfte alteingesessene Rollenspieler jedoch aufhorchen lassen: Im Jahr 2001 stutze Snowblind in Auftrag von Interplay die legendären, aber auch komplexen Baldur’s Gate -Spiele zu einem Action-Rollenspiel zusammen. Das Ergebnis: Baldur’s Gate: Dark Alliance . Mit Der Krieg im Norden wagt man sich nun an eine andere starke Lizenz, liefert aber ansonsten ähnliches ab.

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
Anfangs noch gegen gammelige Orks, legen wir uns später auch mit Uruk-Hai an.

Die Handlung: Drei Helden gegen die Belanglosigkeit

Anders als die meisten anderen Herr-der-Ringe-Spiele begleiten wir nicht Frodo, Aragorn und/oder Gandalf nach Osten zu Saurons Heimatkaff Mordor, sondern machen uns parallel zur Handlung der Trilogie auf in den Norden von Mittelerde.

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden : Das Abenteuer beginnt im Gasthaus zum Tänzelnden Pony in Bree, kurz vor der dortigen Ankunft von Frodo und seinen drei Gefährten. Das Abenteuer beginnt im Gasthaus zum Tänzelnden Pony in Bree, kurz vor der dortigen Ankunft von Frodo und seinen drei Gefährten. Dort ist ebenfalls alles andere als Friede Freude Eierkuchen -- zwischen Saurons Streitkräften, angeführt von seinem Lieutnant Agandaur, und den Freien Völkern herrscht auch dort Kriegsstimmung. So schlüpfen wir wahlweise in die Rolle des Dunedain-Waldläufers Erada, der Elbe Andriel oder des Zwergenkriegers Farin, um uns durch Horden von Orks, Trollen und anderem Getier bis zu Saurons rechter Hand vorzukämpfen, der den Norden unter seine Kontrolle bringen will. Einen wirklichen spielerischen Unterschied zwischen den drei Akteuren gibt es allerdings kaum. Andriel kann zwar mit ihrem Zauberstab herrumfuchteln und Heilbarrieren errichten, der Zwerg ist der zäheste Nahkämpfer und der Dunedain ein ordentlicher Allrounder. Trotz allem spielen sich die drei Recken überwiegend gleich. Während wir eine Figur steuern, werden die anderen beiden von der KI übernommen. Oder auf Wunsch von anderen Spielern. Dazu würden wir auch raten, denn Der Krieg im Norden ist klar auf seinen kooperativen Mehrspielermodus ausgerichtet.

Ganz unbekannt sind die Gebiete, die wir auf unserer Jagd durchstreifen, nicht. Herr-der-Ringe-Fans mit einem Hang zu MMORPGs werden die meisten Gebiete wiedererkennen, spielt doch ein Großteil von Der Herr der Ringe Online ebenfalls im Norden Mittelerdes. So besuchen wir etwa die alte Festung Fornost, durchstreifen die Ettenöden oder das Nebelgebirge und statten auch Elronds Sitz in Bruchtal einen Besuch ab.

Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden : Allein oder mit zwei Koop-Partnern machen sich die drei Gefährten daran ...

Die Gefährten
Allein oder mit zwei Koop-Partnern machen sich die drei Gefährten daran ...

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Avatar weteef
weteef
#1 | 11. Nov 2011, 17:36
Schade ....
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Avatar gamestar10
gamestar10
#2 | 11. Nov 2011, 17:46
war zu erwarten...
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Avatar el-hako
el-hako
#3 | 11. Nov 2011, 17:55
ich träum immer noch von einem epischen rollenspiel aus dem herr der ringe universum.
am besten noch aus dem hause bethesda.
wird wohl nie in erfüllung gehn:( dabei ist das hdr universum noch längst nicht ausgelutscht...
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Avatar Knogger
Knogger
#4 | 11. Nov 2011, 19:32
Schade, aber war ja zu erwarten.
Werde es mir vielleicht irgendwann für 10€ holen.
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Avatar Florian_Joker
Florian_Joker
#5 | 11. Nov 2011, 19:40
Zitat von MrLoLxD:
Herr der Ringe ist doch so eine tolle Vorlage! Warum schafft es kein Entwickler daraus ein ordentliches Spiel zu machen?


Das stimmt aber nicht
Der Herr der Ringe Die Rückehr des Königs war ein sehr gutes Spiel.
Auch die Schlacht um Mittelerde Reihe ist eine sehr gute Strategie Reihe. Die Online Spiele kann ich jetzt nicht beurteilen da ich se nicht gespielt habe, habe aber gehört dass die gut sein sollen.
Und Herr der Ringe Die Eroberung war nicht so gut hat mir persöhnlich aber trotzdem Spaß gemacht. Und dieses Spiel werde ich mir irgendwann mal fürn 10 holen.
MFG
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Avatar Montrak
Montrak
#6 | 11. Nov 2011, 20:17
es gab doch mal ein gutes Rollenspiel halt leider nur auf Consolen
Der Herr der Ringe: Das dritte Zeitalter
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Avatar BiffyClyro
BiffyClyro
#7 | 11. Nov 2011, 23:26
Zitat von Gamestar:

Aus´m Norden nichts Neues


Ihr habt´s tatsächlich durchgezogen. :D


@topic: guter Test!
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Avatar Fellknäuel
Fellknäuel
#8 | 11. Nov 2011, 23:39
Zitat von :
Einen wirklichen spielerischen Unterschied zwischen den drei Akteuren gibt es allerdings kaum. Andriel kann zwar mit ihrem Zauberstab herrumfuchteln und Heilbarrieren errichten, der Zwerg ist der zäheste Nahkämpfer und der Dunedain ein ordentlicher Allrounder. Trotz allem spielen sich die drei Recken überwiegend gleich.


Und das Spiel ist wirklich von Snowblind? :o
Selbst bei ihrem Erstlingswerk, dem guten alten Baldur´s Gate Dark Alliance, spielten sich die drei Charaktere deutlich verschieden... wenn das so stimmt: ziemlich schwach.

Zitat von Montrak:
es gab doch mal ein gutes Rollenspiel halt leider nur auf Consolen
Der Herr der Ringe: Das dritte Zeitalter


Naja so toll war das nun auch nicht... man traf zwar schon immer wieder mal auf NPCs, mit denen man Dialoge führen konnte, und die eine Szene, wo man Seite an Seite mit Gandalf gegen den Balrog kämpfte, war sogar echt cool.
Was mir gefehlt hat, waren aber die ruhigeren Momente zwischendurch; es gab keine Siedlungen, keine Händler (und dementsprechend auch kein Geld, das man den Gegnern hätte ab nehmen können), sondern nur Kämpfe, Kämpfe und noch mehr Kämpfe (okay, immerhin mit einem sehr guten Kampfsystem - kein Wunder bei der Vorlage).

Ich hab damals irgendwo bei Rohan abgebrochen... hatte einfach keine Lust mehr. :(
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Avatar Tezcatlipoca
Tezcatlipoca
#9 | 11. Nov 2011, 23:45
Den Test hätte man ruhig an die PC-Version anpassen können, irgendwie liest sich das Ganze hier 1:1 wie der Test der Gamepro, vielleicht ist das auch beabsichtigt.

Was mir noch einfällt:
+Alle Orte sind stimmig umgesetzt, manche sogar eine Augenfreude
-leider wird außerhalb der Ortschaften alles auf Levelschläuche getrimmt
-deutsche Übersetzung ist katastrophal, die deutschen Sprecher schlecht ausgewählt
-die Geschichte ist sehr langweilig, der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Handlungsschauplätzen nur minimal und die drei Hauptcharaktere kommen aus dem Nichts und gehen dorthin zurück ohne einen Eindruck zu hinterlassen. Ebenso wie Schlacht um Mittelerde II wird hier versucht, aus dem von Tolkien bestimmt nicht ohne Grund nur am Rand erwähnten Krieg im Norden mehr rauszuholen, als drinnen ist. Warum muss es sowieso immer das 3. Zeitalter sein? Wie wärs, wenn man sich stattdessen an die Umsetzung einer Erzählung aus dem Silmarillion macht, da gibt es viel mehr Handlungsspielraum für Interpretationen.
-Im Einzelspielermodus ist es nicht ohne weiteres möglich, die Figur zu wechseln, was eine der größten Fehlentscheidungen des ganzen Spieles ist.
-die zwei Mitspieler lassen sich nur im Koop ausrüsten, der KI übergebene Gegenstände sieht man nie wieder
-der Koop-Modus ist auch schlecht designt, z.B. kann nur derjenige Gespräche verfolgen, der die NPCs anspricht. Die zwei Mitspieler wissen in diesem Fall nicht was los ist.
-außer stupiden Sammelquests gibt es keine Nebenaufgaben
-Wiederspielwert tendiert gegen Null, trotzdem werden schwerere Schwierigkeitsgrade nur bei wiederholtem Durchspielen freigeschaltet
-Gewaltanimation wirken aufgesetzt und wiederholen sich dauernd, nur DA2 mit seinen explodierenden Gegnern ist schlimmer
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Avatar Sebastian Klix
Sebastian Klix
#10 | 12. Nov 2011, 01:01
Zitat von Tezcatlipoca:
Den Test hätte man ruhig an die PC-Version anpassen können, irgendwie liest sich das Ganze hier 1:1 wie der Test der Gamepro, vielleicht ist das auch beabsichtigt.


Es ist vor allem falsch. Der Test wurde durchaus an die PC-Version angepasst. Warum sich einiges gleich liest, liegt daran, dass ich mit dem GamePro-Tester einer Meinung bin. Wäre ich das nicht, würd was anderes da stehn ;)

Die meisten deiner noch aufgeführten Punkte stehen übrigens in der Wertung.

Zitat von BiffyClyro:

Ihr habt´s tatsächlich durchgezogen. :D


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Details zu Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Rollenspiel
Untergenre: Action-Rollenspiel
Release D: 09. November 2011
Publisher: Warner Bros.
Entwickler: -
Webseite: http://www.warinthenorth.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 227 von 5500 in: PC-Spiele
Platz 21 von 294 in: PC-Spiele | Rollenspiel | Action-Rollenspiel
 
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