Deus Ex: Human Revolution : Eidos Moontreal entschuldigt sich für die sclechten Bosskämpfe. Eidos Moontreal entschuldigt sich für die sclechten Bosskämpfe. Während der Game Developers Conference vom 5. bis zum 9. März 2012 sprach der Gameplay-Director des Action-Spiels Deus Ex: Human Revolutionüber dessen Boss-Kämpfe.

»Die Boss-Kämpfe waren ein großer Teil des Spiels, darum hätten wir uns dabei viel mehr anstrengen müssen. Das tut mir wirklich leid. Beim nächsten Titel machen wir uns darüber mehr Gedanken«, sagte der Gameplay-Director Francois Lapikas vom Entwickler Eidos Montreal im Interview mit der englischsprachigen Spielewebsite GameInformer.

Als Grund dafür, weshalb sich die misslungenen Auseinandersetzungen gegen Bosse so sehr vom Rest des Spiels unterscheiden, nennt Lapikas, dass man für deren Entwicklung kein genau vorgegebenes Skript gehabt habe, wie beim Rest von Deus Ex: Human Revolution.

»Wir haben die Kämpfe gegen Bosse eingebaut, um den Spielfluss zu verbessern und nicht, um die Fähigkeiten der Spieler zu testen«, so Lapikas weiter. Auch bei Spiel-Tests habe der Entwickler zwar festgestellt, dass die Boss-Kämpfe ein Problem darstellen. Allerdings war dem Team wohl nicht klar, wie schlecht die Auseinandersetzungen ins Spiel passen.

Schon im September letzten Jahres erklärte der Producer Marc-Andre Dufort, dass die Entwicklung der Boss-Kämpfe gar nicht das eigentlich fürs Spiel zuständige Studio, sondern eine externe Firma übernahm.

Deus Ex: Human Revolution konnte im Test auf GameStar durch die tolle Atmosphäre und den großen Umfang zwar überzeugen, aber auch dort fielen die nervigen, übermächtigen Bossgegner negativ auf.